Nette Narren aus verschiedenen Perspektiven
16.02.2010 | 17:28 Uhr 2010-02-16T17:28:00+0100Die Polizei ist zufrieden mit dem Rosenmontagszug, die Zahl der Arbeitseinsätze „für ein Karnevalswochenende insgesamt sehr dünn”, so Sprecher Ramon van der Maat. Es seien ja auch viel weniger Narren da gewesen und die „waren alle lieb und brav”.
Die Polizei ist zufrieden mit dem Rosenmontagszug, die Zahl der Arbeitseinsätze „für ein Karnevalswochenende insgesamt sehr dünn”, so Sprecher Ramon van der Maat. Es seien ja auch viel weniger Narren da gewesen und die „waren alle lieb und brav”.
Lieb und brav, das würde auch Zugleiter Thomas Erlacher unterschreiben. Aber nach seinem Eindruck – „ich seh ja von da oben vom Wagen aus viel mehr als die Polizei in ihren Streifenwagen” – waren sogar mehr Karnevalisten unterwegs. „Sogar an Straßen, die sonst weniger besucht sind, standen sie in Dreier-Reihen”, erzählt der Fachmann. Und dann klärt er auf, was es mit den Löchern im Zug auf sich hat.
Zwar stimmt es, dass zwei Wagen liegenblieben, unter anderem der Prinzenwagen, nach kurzer Reparatur waren sie aber auch schon wieder unterwegs. Und da die Karnevalisten die ersten leeren Kartonagen schon an der Unterführung Mülheimer Straße in eigens aufgestellten Containern entsorgen, gibt's schon mal kleinere Lücken zwischen Fußgruppen und dem nächsten Wagen. „Aber 50 Meter Luft sind bei nem fünf Kilometer langen Zug kein Problem, ich reg mich erst auf, wenn zehn Minuten lang nix kommt”, so der Experte, der immerhin seit 1992 Chef des närrischen Lindwurms ist. Traditionell wird vor dem Dellplatz gewartet, bis alle aufgeschlossen haben.
Den Wirtschaftsbetrieben zollt er großes Lob: „Die haben die Strecke super geräumt.” Und danach 'ne Menge Dreck weg gemacht. Insgesamt fielen seit Altweiber 250 Kubikmeter Müll an, das sind 13 gut gefüllte Müllwagen.

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