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Nervenkitzel und Plüsch-Maskottchen

15.11.2009 | 17:02 Uhr

89 Paare tanzen auf dem Rock'n'Roll-Turnier des RRC Golden Fifties. Anfänger und Routiniers zeigen, was sie seit Monaten einstudiert haben.

Dieses Mal sind sie ganz alleine. Als einziges Paar treten Werner Tiefers und Gabi Rybarz in der Oldie-Klasse an. Nicht gerade das, was sich das Duo aus Krefeld erhofft hatte. „Der Nervenkitzel des Wettbewerbs wird uns fehlen”, sagt Tiefers. „Aber es gibt eben nicht so viele Paare in unserer Altersklasse. Und wenn die dann auch noch krank oder beruflich verhindert sind. . .”

Doch niedergeschlagen – das sind der 53-Jährige und seine 48-jährige Tanzpartnerin nur wenige Sekunden lang. Dann kehrt der Spaß zurück. Wie immer haben sie einen braunen Plüschbären als Maskottchen dabei, wie immer wärmen sie sich gewissenhaft auf. Und wie immer geben sie ihr Bestes, als sie vor den Wertungsrichtern stehen und das Publikum lautstark applaudiert. Was es an diesem Tag häufig tut. Der Rock'n'Roll-Club Golden Fifties hat zum Duisburg-Cup geladen und 89 Paare aus Deutschland und Belgien sind erschienen. Mit vielen Plüsch-Maskottchen und noch mehr Unterstützern.

Viele Jugendliche sind es, die sich für den Tanz mit dem sportlichen Grundschritt begeistern können. Für die schnellen Richtungswechsel, die Sprünge, die Würfe – für die bis auf die letzte Bewegung durchchoreographierte Akrobatik. „Anfangs”, sagt Tiefers, „hatte ich schon einige Bedenken, als ich Gaby in die Luft werfen sollte.” Mittlerweile tanzen die beiden seit zwei Jahren zusammen. „Gerade weil Werner Bedenken hatte, musste ich ihn das ein oder andere Mal schon zu einer Übung zwingen”, sagt Gabi Rybarz lachend.

Zu seinem Auftritt musste sich an diesem Tag aber keines der Paare zwingen. Auf der Tanzfläche wechseln sich moderne und klassische Rock-Musik ab, junge Anfänger und abgeklärte Routiniers zeigen das, was sie seit Monaten einstudiert haben. „Erstmals haben wir Schul-AGs eingeladen. Die starten normalerweise nicht auf solchen Turnieren”, sagt Torsten Nehring, Kassenwart des ausrichtenden RRCs. „Doch das ist eine gute Sache und bringt neue Begeisterung für unseren Sport.”

Björn Goldmann

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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