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Pädagogen fordern:

Musikschule erhalten

09.12.2009 | 19:00 Uhr

Zukunftssorgen haben die 113 Lehrer an der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule. Pädagogen appellierten an OB Sauerland, sich für den Erhalt der Schule und der Arbeitsplätze einzusetzen.

Von Kunst über Theater, Gesang oder Tanz reicht das Angebot, von dem 6500 Schüler profitieren. „Wissen, Bildung und Kultur gehören zusammen, es ist der einzige Rohstoff, der unsere Zukunft sichert”, meinte ein Lehrer.

Schlechte Arbeitsplatzbedingungen beklagen die 150 städtischen Schulsekretärinnen und 150 Hausmeister. Sie haben keine eigene E-Mail-Adresse. „Mails, die an mich geschickt werden”, erklärte eine Sekretärin, „werden auch vom Schulleiter beantwortet. Wenn ich Glück habe, sogar richtig.” Es sei unhaltbar, dass das gesamte Personal Zugang zu den Mails habe. Die Forderung: Alle städtischen Mitarbeiter müssen über einen eigenen E-Mail-Account verfügen. Realität ist für viele Schulsekretärinnen, dass sie jetzt noch nicht wissen, wie ihre Arbeitszeit im nächsten Jahr aussehen wird. Wer einen Grundvertrag besitzt, muss abwarten, wie viele Mehrarbeitsstunden - abhängig von der Schülerzahl - genehmigt werden. Die Sekretärinnen fordern, befristete Mehrarbeitsstunden zum festen Bestandteil des Arbeitsvertrages zu machen.

Klaus Johann

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Kommentare
17.12.2009
15:29
Musikschule erhalten
von Daniela.Meier | #7

Ja, diese Beobachtung gilt aber nicht nur für die Musikschule, sondern für fast alle städt. Schulen in unserer Stadt. Wer schon mal in der Musikschule zum WC musste, wird beim nächstenmal ein Gebüsch vorziehen.
Aber zur Differenzierung: Nur das Gebäude ist Gammel - seit 40 Jahren scheint dort nicht mehr renoviert worden zu sein, und es gibt noch einfach verglaste Fenster. Aber viele Instrumente sind Top! Das ist wohl das Wichtigere.

12.12.2009
18:07
Musikschule erhalten
von H.Pallas | #6

Eigentlich sieht man dem Gebäude der NKM zu Duisburg schon an, wie die Verantwortlichen zu dieser Schule und somit zur Kultur in Duisburg stehen.
Wer einmal den Keller jenes Gebäudes gesehen hat und entdeckt hat, dass schon ein Türsturz als tragendes Element des Gebäudes mit einer Eisenstütze abgesichert wurde. Dem läuft es kalt über den Rücken.
Mit der Entscheidung diese Schule zu schließen, geht es in Duisburg kulturell noch mehr rückwärts. Ein Danke an die Verantwortlichen und die Entscheidungsträger.
Anstatt den Duisburgern zu sagen wo der Schuh drückt, wird hinter verschlossener Tür das leise Sterben der Kunst-und Musikschule beschlossen.

10.12.2009
12:28
Musikschule erhalten
von Banjoboy10 | #5

Jede Sitzung sollte öffentlich sein. Die mauscheln so schon genug.

10.12.2009
11:40
Musikschule erhalten
von Stephan Furchert | #4

Also wenn es der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule helfen würde, würde ich für die Schule gratis Chor- und Orchesterproben abhalten.

Es wäre wirklich Schade um die Schule und die Lehrer. Die machen eine richtig tolle Arbeit.

10.12.2009
09:37
Musikschule erhalten
von GerdLauk | #3

der öffentlichkeit hat eine interne Veranstaltung nichts zu interessieren.

die WAZ berichtet ja auch nicht von der eigenen Betriebsversammlung, oder???

10.12.2009
08:31
Musikschule erhalten
von Rhei | #2

Manchmal überwiegt das öffentliche Interesse die Privatheit. Soll vorkommen.

09.12.2009
23:26
Musikschule erhalten
von Treuer09er | #1

ich finde es unerträglich, dass die WAZ über INTERNAS berichtet!!!!!

DIE SITZUNG WAR NICHT-ÖFFENTLICH!!!!! DA WURDE VOR DER BEGINN DER VERSAMMLUNG AUSDRÜCKLICH VON HERRN LAUER HINGEWIESEN!!!!

SCHMIERENBLATT!!!

WERDE MEIN ABO KÜNDIGEN!!!!

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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