MSV-Fans im Visier der Polizei

Die Polizei hat gleich mehrere Fan-Gruppen des MSV im Visier. So gab es am Donnerstag eine groß angelegte Razzia in zahlreichen Wohnungen von Mitgliedern der MSV-Ultra-Gruppe „PGDU“. Zusammen mit dem Verfassungsschutz hat die Polizei außerdem mehrere dem rechten, gewaltbereiten Fan-Lager zuzuordnende MSV-Hooligans unter Beobachtung, die sich auf den Pegida-Kundgebungen gezeigt hatten.

Hintergrund der Durchsuchungen bei den Ultras ist das Abbrennen von Pyrotechnik beim Auswärtsspiel des MSV Duisburg bei Preußen Münster Ende 2014. Die Beamten stellten bei der Aktion auch Beweismittel sicher. Gegen zehn PGDU-Mitglieder sollen Stadionverbote ausgesprochen worden sein.

Bei der Pegida-Kundgebung am vergangenen Montag sollen nach Staatsschutzangaben 50 rechte MSV-Hooligans aufgetreten sein. Zugleich wurde ein Gegendemonstrant, der sich schon mit Steinen eingedeckt haben soll, vor der Demo in Haft genommen.