Mit Schaufel und Streu - der Winterdienst ist im Dauereinsatz
05.01.2010 | 08:00 Uhr 2010-01-05T08:00:00+0100Schneefall und überfrierender Matsch haben den Mitarbeitern der Straßenreinigung gleich zu Jahresbeginn jede Menge Arbeit bereitet.
Die 20 Großräumfahrzeuge des Winterdienstes seien seit der Nacht von Samstag auf Sonntag praktisch ohne Unterbrechung im Einsatz, erklärt Silke Kersken, Sprecherin der Wirtrschaftsbetriebe.
Ab Sonntagmorgen, 3.30 Uhr, seien dann auch 26 Kleinstreuwagen und 28 Kolonnenwagen mit jeweils einem Fahrer und einer unterschiedlichen Zahl von Einsatzkräften unterwegs gewesen. „Bei voller Stärke sind das 96 Mitarbeiter.” Bereits am Sonntag verstärkten auch Kollegen aus dem Bereich Grün die Kräfte im Kampf gegen die Folgen des Winters, schaufelten Wege in und um Parks und Grünalagen frei.
Auch gestern seien die Kleinstreuwagen und Kolonnenfahrzeuge ab dem frühen Morgen wieder im Einsatz gewesen, so Kersken. Bei der Räumung der Straßen und Wege werde dabei nach einer Prioritätenliste gearbeitet: Zur Dringlichkeitsstufe 1 gehören beispielsweise alle Hauptstraßen in der Stadt. „Das sind allein 930 Kilometer, die abgestreut werden müssen”, weiß Silke Kersken. Gestern seien die Räumfahrzeuge bereits in die ersten Nebenstraßen mit der Dringlichkeitsstufe 2 vorgedrungen.
Wer sich dennoch über den Zustand einiger Straßen wie beispielsweise der Koloniestraße in Neudorf wundert, der muss sich von den Writschaftsbetrieben belehren lassen, dass auch Straßen der 1. Dringlichkeitsstufe zunächst nur einspurig geräumt werden. „Die rechte Spur hat Vorrang”, betont Silke Kersken. Auch wenn es sich um eine Haupteinfallstraße in die Innenstadt handelt.
Warum andere Lebensadern der Stadt, wie die nach Kaßlerfeld, Neuenkamp und Ruhrort ausgerechnet am Rathaus vorbeiführende Schwanenstraße augenscheinlich eher stiefmütterlich behandelt wurden, blieb dagegen gestern ungeklärt.
Doch die Wirtschaftsbetriebe üben auch Kritik an ihren Kunden. „Offenbar denken nur wenige daran, dass die Leerung des Hausmülls ganz normal weiter geht”, bedauert Kersken. Denn oft genug ist der Weg zu Mülltonnen nicht geräumt. „Und so einen Großcontainer kann man nicht durch den Schnee ziehen.”
Und in noch einem Bereich bereitet das Wetter den Wirtschaftsbetrieben Probleme: „Die Abholung der Tannenbäume wird sich voraussichtlich verzögern”, kündigt Silke Kersken an.

07:31
@trainer33
Hier wird die allgemein schlechte Räumung kritsiert. Mehr nicht. Und auf dem Weg zur Arbeit musst ich auch durch einige Kreuze, das Kreuz Breitscheid war beim letzten Schnee nicht geräumt - Ergebnis: Stau wegen zwei steckengebliebenen LKWs. Zuhause fege ich natürlich meinen Bürgersteig, ntgegen Ihrer empfehlung darf ich da aber NICHT streuen!
19:25
Hier jammert keiner über seinnen Job. Mich ärgert nur wenn Leute falsche Kritik anbringen.Das wir kein Salz haben liegt ja nicht an den WIRTSCHAFTSBETRIEBN sondern an den Lieferranten. Genauso ärgert mich wenn Leute im Radio erzählen das sie Autobahn Kreuze abfahren und meinen sie seien nicht geräumt.Wieviel langeweile muss mann haben. In der Zeit hätter er besser vor seiner Haustüre streuen können. Kritik an uns ja, wenn sie Berechtigt ist aber bitte keine wenn wir für die Sachen nichts können
11:00
@trainer33
...und so hat jeder seine Saison, in der die Freizeit und das Familienleben zu Kurz kommt - also reißen Sie sich mal ein wenig zusammen.
Die Vorteile, die der öffentliche Dienst hat, die hat man in der freien Wirtschaft nicht - und ich sitze morgens nicht rum, sondern versuche über die schlecht geräumten Straßen zur Arbeit zu kommen, da wird aus einer halben Stunde Arbeitsweg gern mal 1,5 Std. - also Schluß mit dem gejammere oder suchen Sie sich nen anderen Job - Sie werden sehen, dass mit dem Familienleben in anderen Jobs auch nicht anders ist, sondern eher schlimmer (z.B. meine min. 400 Ü-Std./Jahr).
20:01
Nachrichten-Video: Holländer föhnen ihre Autobahnen
19:29
jammer doch über deinen Job, selber ausgesucht!
Und heute kommt prommt die Meldung, Salz giebt es keines mehr. Man was für eine schlechte Geschichte.
19:14
Wenn ich eineige Kommentare hier lese wird mir schlecht. Ich bin auch bei den Wirtschaftsbetrieben beschäftigt und ich kann sagen das wir seid Sonntag rund um die Uhr arbeiten. Wir arbeiten, gehen dann duschen und dann schlafen.Familienleben ? Fehlanzeige. Wir können ja nicht an jedem Ort gleichzeitig sein weil wir auch nur zwei Hände haben hätten wir drei wären wir nicht bei den Wirtschaftsbetrieben sondern im Zirkus. Die Leute die hier motzen sind wohl die Leute die Morgens mit der Bild Zeitung in der Hand vor der Heizung sitzen und Langeweile haben. Eins können sie uns glauben wir tun unser Bestes denn auch wir benutzen die Strassen oder denken sie wir laufen und fahren auf dem Mond. Denken sie mal darüber nach
16:04
Lasst die Großcontainer mit Müll einfach stehen statt die teilweise 200kg durch den Schnee zu schieben.
Das was die Wirtschaftsbetriebe da schreiben stimmt nämlich wirklich.
Die 3m vom Haus zur Strasse sollte man doch freiräumen können damit die Betriebe die Container auch abholen können.
Hoffentlich kommen noch mal richtige Schneemassen und kühlen die Gemüter wieder ab. Den meisten geht es doch viel zu gut :)
Einen Dank an die fleißigen Räumdienste!
09:26
Also in „meinem Duisburg“ ist fast nichts wirklich geräumt. Ich denke, dass in Meiderich/Obermeiderich anscheinend nur ein bis zwei Straßen eine Dringlichkeitsstufe 2 (Dringlichkeitsstufe 1 gab es wohl nicht in Meiderich) besitzen - oder besser 2b. Von Winterdienst kann in Meiderich auf jeden Fall nicht gesprochen werden. Und das ist immer so!
08:49
Wer schreibt eigentlich diese Top-Stories über den Duisburger Winterdienst und seine unermüdlichen und tapferen Helden ??? Vermutlich die Pressestelle der WBD und die WAZ übernimmt dann ungeprüft 1:1. Vermutlich ist zu wenig los in Duisburg, um eigene Artikel schreiben zu können.
Empfehle dem Redakteur sich mal selbst auf die Socken zu machen um den tatsächlichen Zustand der Straßen in dieser Stadt in Augenschein zu nehmen.
Das einzige, was bei den WBD richtig funktioniert ist die Selbstdarstellung und Selbstbedienung.....aber unsere WAZ übernimmt ja jeden Driss.
07:58
Tolle Leistung. Selbst in Bissingheim ist ein unwichtiger Nebenweg bereits morgens geräumt. Nur wenn man aus dem Hauptbahnhof kommt bleibt der Weg durch hohen Matsch nicht erspart. Aber vermutlich ist dafür mal wieder keiner zuständig. (Ach ja, die Rede ist hier von den Wegen für die paar Fußgänger. Soll es ja auch noch geben.)