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Verbraucherzentrale zieht...

Mit Rat und Tat

06.05.2009 | 17:47 Uhr

„Unterschreiben sie einfach hier unten, den Rest machen wir für sie”, wer hat nicht schon mal in Eile schnell bei der Bank das xte Formular unterzeichnet oder bei einer Bestellung im Internet die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert, ohne sie tatsächlich gelesen zu haben.

In solchen Fällen hilft oftmals nur der Gang zum Rechtsanwalt, oder zur Verbraucherzentrale.

Über 20 000 Ratsuchende wandten sich im vergangenen Jahr an die Verbraucherzentrale in Duisburg, um ihre Fragen und Probleme zu offenbaren.

Zu den stets aktuellen Themen gehören auch in diesem Jahr Fragen im Bereich der Telekommunikation. Der Wechsel des DSL-Anbieters, Kündigungsmöglichkeiten bei Umzug oder auch erhöhte Wartezeiten bei der Einrichtung der schnellen Verbindung.

„Wir spüren, dass es den Bürgern existenziell schlechter geht”, gibt die Leiterin der Beratungsstelle Duisburg, Hedwig Kersken, zu Protokoll.

Ist der Anschluss erst gelegt, eröffnet sich für viele Internetnutzer ein noch viel größeres Problemfeld, in dem fast jedes Mittel recht scheint, um dem Surfenden das Geld aus der Tasche zu ziehen. „Wir warnen vor allem vor Webseiten wie www.opendownload.de oder www.fabriken.de, bei denen den Nutzern enorme Kosten entstehen können”, erklärt auch Nina Schwirz von der Verbraucherzentrale.

Ein weiterer Themenschwerpunkt ist seit einiger Zeit die Energieberatung, angesichts von stetig steigenden Strompreisen ein Bereich, in dem großes Einsparpotenzial vorhanden ist.

So stellt die Verbraucherzentrale - gegen 20 € Pfand - Strommessgeräte zur Verfügung, mit denen festgestellt werden kann, welche Gerätschaften im heimischen Haushalt für den größten Verbrauch sorgen.

Eine Alternative zum Strommessgerät ist seit 30 Jahren die Energieberatung. „Für 60 € gibt es eine Energieberatung zu Hause. Es wird ein Gebäudecheck durchgeführt und anschließend ein schriftliches Gutachten erstellt”, so Kersken.

Ob DSL-Anschluss, Kaffeefahrten oder Stromsparen: „Der Weg zu uns lohnt sich”, weiß Kersken.

Jörn Esser

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Kommentare
19.05.2009
22:07
Mit Rat und Tat
von Havit | #1

Zu Fabriken.de

Seit März 2009 ermittelt die Kripo Düssedorf gegen den Betreiber der Internetseite fabriken.de. Das Bankkonto wurde eingefroren, aber die Internetseite ist immer noch in vollem Umfang im Netz. Nun frage ich mich, wird hier etwas unternommen oder war das alles nur Strohfeuer, was darüber berichtet wurde.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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