Mit Közle auf der Rolle

Die Leser sprachen mit Hopp außerdem über...


...den früheren MSV-Stürmer Peter Közle.

Hopp: Ich hab’ zu ihm bis heute noch engen Kontakt. Während unserer MSV-Zeit sind wir abends gerne mal auf die Rolle gegangen. Ich war dann meistens der Feuerlöscher auf zwei Beinen. Ich erinnere mich an einen Abend nach einem Spiel gegen die Bayern Anfang der 90er – Peter hatte beim Stand von 0:0 einen Elfmeter verschossen und wir verloren am Ende 0:2 – da gab’s später den einen oder anderen Spruch. Ich hab’ ihn nach nur einer Stunde vorsichtshalber ins Taxi gesetzt. Für mich lief der Abend übrigens super. Ich hab’ da meine heutige Frau Anja kennen gelernt.
...seine Zeit als DJ.

Hopp: Ich hab’ ein Faible für House-Musik, erst nur für mich zu Hause aufgelegt, später freitags mit dem MSV gespielt und samstags in ausgesuchten Clubs in Berlin oder Hamburg den DJ gemacht. In einem Zimmer hatte ich mal 10 000 Platten, mittlerweile ist dort meine achtjährige Tochter eingezogen. Diese Musik ist aber weiter die pure Entspannung für mich.


...die Arbeit 2012 als Trainer im Kosovo bei KF Prishtina.

Hopp: Lebenserfahrung pur, obwohl ich nur vier Monate da war. Einerseits lernst du, was Korruption bedeutet. Wir mussten zum Beispiel schon 2:0 führen, damit die Schiris nicht gegen uns, sondern neutral gepfiffen haben. Andererseits hat mich begeistert, wie dort verschiedene Kulturen friedlich miteinander gelebt haben. Und dann die Freundlichkeit der Menschen – unglaublich!


...seinen aktuellen Job.

Hopp: Vom Hochofen in die Bundesliga und wieder zurück: Ich arbeite bei VT Ripkens in Meiderich, bin zum Beispiel für Verkehrsschilder zuständig und wirklich glücklich damit.


...über Duisburg.

Hopp: Es gibt drei Dinge, auf ich besonders stolz bin: Dass ich für meine Stadt arbeiten, hier Fußball spielen durfte und darauf, dass der überragende, frühere MSV-Präsident Fischdick mal gesagt hat, dass bei ihm ein Hopp immer spielen würde.