Das aktuelle Wetter Duisburg 16°C
Energiesparmesse

Mit dem Elektro-Rad durch den Parcours

22.02.2013 | 08:00 Uhr
Mit dem Elektro-Rad durch den Parcours
Wer möchte, kann bei der Energiesparmesse von Stadtwerken und Forum Elektro-Räder und „Segways“ vor dem Forum testen.Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg. Mit Elektroantrieb geht’s per Rad durch den Parcours. Einige Besucher der Energiesparmesse nutzen das Angebot vor dem Forum und testen den Elektro -Drahtesel und versorgen sich am Stand der Stadtwerke mit Informationen rund um das Thema Elektromobilität – der Schwerpunkt der Messe.

Im Forum können sich Menschen wie der Duisburger Werner Pirnar noch bis Samstag, 23. Februar, an mehr als 15 Ständen bei regionalen Unternehmen weitere nützliche Tipps rund um Heizsysteme, innovative Baumaterialien oder das Energiesparen im Alltag holen. „Der effiziente Umgang mit Energie ist ein wichtiger Baustein der Energiewende in Deutschland“, sagt Johannes Gösling, Vertriebsvorstand der Stadtwerke.

Individuelle Beratung

Möglichkeiten zum Energiesparen gibt es viele. „Wenn man da nicht auf dem Laufenden bleibt, verliert man schnell den Überblick“, sagt Werner Pirnar. Damit dies nicht passiert, ist der Energieberater und -experte Kai Bondzio aus der e2-Energieworld zur Stelle. „Um den Energieverbrauch effizient zu senken, ist vor allem eine individuelle Beratung wichtig“, gibt er zu bedenken. „Dafür sind wir hier auf der Messe und auch in unserem Shop da.“

An einem weiteren Stand geht es um die Vorteile von „Smarthome Systemen“. Per iPad oder iPhone lassen sich dabei sämtliche Heizeinstellungen steuern. „Das ganze Haus wird vernetzt und man kann einstellen, wann, wo und wie viel geheizt wird“, so Bondzio. Wer zum Beispiel auf dem Rückweg von der Arbeit nach Hause sei, könne damit schon mal die Heizung hochfahren. „Das Ganze ist nicht nur eine schöne Spielerei, sondern es trägt tatsächlich zum Energiesparen bei und kann die Kosten senken“, erklärt Bondzio.

Nicht nur Energieversorger

Die Stadtwerke und das Forum veranstalten die Messe zum zweiten Mal. „Durch den Standort im Forum haben kommen viele Leute spontan vorbei und lassen sich informieren“, erklärt Ramon Proske, Leiter des Energiedienstleistungbereiches bei den Duisburger Stadtwerken. „Das ist uns wichtig, denn wir sind nicht nur Energieversorger, sondern auch Energieberater.“

Vor dem Forum wird derweil eifrig getestet. Jetzt sind die „Segways“ an der Reihe. Einige wagen sich auf elektrischen Roller und drehen stehend unter Anleitung ein paar Runden. So macht Energiesparen jedem Spaß.

„Die Elektroautos können leider nicht für eine Probefahrt ausgeliehen werden, aber man kann Probesitzen“, sagt Michael Wahn, Energieberater der Stadtwerke, mit einem Schmunzeln.

Samira Rube


Kommentare
Aus dem Ressort
Duisburg gedenkt der Opfer der Loveparade-Katastrophe
Loveparade
Mit einer bewegenden Gedenkfeier erinnerte sich Duisburg am Mahnmal an den Jahrestag des Loveparade-Unglücks: In den vier Jahren nach dieser Katastrophe seien die Stadt Duisburg, ihre Bürger, die Hinterbliebenen und die Verletzten „zu einer Art Schicksalsgemeinschaft“ geworden, sagte OB Sören Link.
Hitachi-Gebäude im Innenhafen gehört jetzt Kanadiern
Unternehmen
Der Firmensitz des Kraftwerkbauers Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe hat erneut den Besitzer gewechselt. Neuer Eigentümer ist der Inovalis Real Estate Investment Trust, ein kanadischer Immobilien-Fonds.
Duisburger VW-Autohaus ist insolvent – Rettung in Sicht
Autohandel
Zwei Jahre nach der Eröffnung ist das VW-Zentrum am Ruhrdeich in Duisburg zahlungsunfähig. Das Geschäft mit 130 Mitarbeitern an beiden Duisburger Standorten läuft aber weiter. Der Insolvenzverwalter führt bereits Gespräche mit namhaftem Übernahme-Interessenten.
Schwuler Aktivist vor Abflug zum CSD in Moskau festgenommen
Homophobie
Ein russischer Schwulen-Aktivist ist offenbar am Moskauer Flughafen verhaftet worden. Der junge Mann wollte zum Christopher Street Day nach Duisburg. Bei einer Durchsuchung des Gepäcks sollen Sicherheitskräfte eine Regenbogenfahne entdeckt haben. Es ist nicht die erste Verhaftung des Russen.
Viele leiden unter den Folgen der Loveparade-Katastrophe
Interview
Pfarrer Jürgen Widera ist seit April 2013 Ombudsmann für die Betroffenen der Loveparade. Aus Anlass des vierten Jahrestages der Katastrophe sprach der evangelische Geistliche mit der Funke-Mediengruppe über die Stimmung der Betroffenen und darüber, wie er mit dem Leid umgeht, das auf ihn einstürmt.
Duisburg und die A59-Sperrung
Fast drei Monate ist die A59 nun schon gesperrt, noch einmal drei Monate werden sehr wahrscheinlich folgen. Wie hat sich die Sperrung der Nord-Süd-Achse auf Sie persönlich ausgewirkt?

Fast drei Monate ist die A59 nun schon gesperrt, noch einmal drei Monate werden sehr wahrscheinlich folgen. Wie hat sich die Sperrung der Nord-Süd-Achse auf Sie persönlich ausgewirkt?

 
Fotos und Videos
Gedenken an die Opfer der Loveparade
Bildgalerie
Loveparade
WAZ öffnet Pforten: DVG
Bildgalerie
Serie
Nacht der tausend Lichter
Bildgalerie
Loveparade
Leser besuchen das Landesarchiv
Bildgalerie
WAZ-Serie