Mit 70 immer noch an der Firmenspitze

Wilhelm Josten, Sprecher der Geschäftsführung der Getränkegruppe Hövelmann, vollendete gestern sein 70. Lebensjahr. In fast 55 Dienstjahren hat er die Entwicklung des Walsumer Familienunternehmens vom regionalen Getränkehersteller mit angeschlossenem Bierverlag zu einem der größten Privatbrunnen und Getränkelogistiker Deutschlands mitgestaltet.

Der gebürtige Möllener und überzeugte Niederrheiner begann 1961 als Lehrling zum Großhandelskaufmann bei der Firma Rheinperle-Getränke Heinrich Hövelmann. „Seitdem ist er dem Unternehmen als Mann der ersten Stunde treu verbunden und stieg in verantwortliche Positionen auf“, würdigt ihn die Getränkegruppe. 1973 erhielt Josten Gesamtprokura, 1982 wurde er in die Geschäftsführung berufen, seit 2007 ist er deren Sprecher.

Zu den „Meilensteinen“ in Jostens Tätigkeit an der Firmenspitze gehören nach Angaben des Unternehmens der Ausbau und die Modernisierung der Produktionskapazitäten, der Aufbau eines „starken Mineralwasserportfolios“ mit Marken wie Rheinfels-Quelle, Römerwall, Burgwallbronn, Ardey-Quelle und Staatl. Fachingen sowie die Übernahme und der erfolgreiche Relaunch der Softdrinkmarke Sinalco. Daneben habe er stets sein besonderes Augenmerk auf die Formierung und Weiterentwicklung der Logistik-Sparte gerichtet, die heute – mit dem Handelsunternehmen Bier-Hövelmann – zu den bedeutendsten deutschen Getränkelogistikern gehört. In jüngster Zeit hat Wilhelm Josten die Vergabe der Sinalco Konzession an die Berentzen-Tochtergesellschaft Vivaris angebahnt und erfolgreich abgeschlossen.

Sein volles Engagement, weit über das übliche Rentenalter hinaus, zeigt die besondere Loyalität zum Unternehmen und die freundschaftliche Verbundenheit zur Eigentümerfamilie. Er koordiniert die operativen Bereiche und ist gemeinsam mit den Gesellschaftern für die strategische Ausrichtung des Unternehmens verantwortlich.

Der bestens vernetzte Josten wird in der Branche als sachkundiger, zielstrebiger und fairer Geschäftspartner respektiert. Im Innenverhältnis schätzt man seine Zuverlässigkeit, unbedingte Loyalität und sein soziales Empfinden. Mit Bodenständigkeit, temperamentvoller Lebensfreude und Optimismus meistert er nach wie vor den Berufsalltag. Wilhelm Josten bezeichnet sich selbst als Familienmenschen und schätzt jede Minute, die er mit Frau, Sohn, Schwiegertochter und Enkelkindern verbringen kann. Darüber hinaus ist er begeisterter Tischtennisspieler und bekennender Schalke 04 Fan.

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