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Missbrauch von Pyrotechnik – 84 Polizeieinsätze und mehrere Verletzte

01.01.2013 | 13:44 Uhr
Missbrauch von Pyrotechnik – 84 Polizeieinsätze und mehrere Verletzte
Neujahr in Duisburg: das Feuerwerk im Innenhafen. Foto: Michael Dahlke / WAZ FotoPool

Duisburg. 386 Einsätze registrierte die Polizei Duisburg in der Silvesternacht – 88 mehr als im Vorjahr. Die meisten Probleme verursachte der Missbrauch von Pyrotechnik, durch den einige Menschen verletzt wurden. Die Polizei zählte 25 Brände.

Zwischen Montagabend, 31. Dezember 2012, 18 Uhr, und Dienstagmorgen, 1. Januar 2013, 6 Uhr, zählte die Leitstelle der Polizei Duisburg 386 Einsätze – die meisten wegen des Missbrauchs von Feuerwerkskörpern: Allein 84-mal mussten Streifenwagen ausrücken, weil Zündler Pyrotechnik auf Menschen, Gebäude beziehungsweise Autos abfeuerten. Nach Angaben der Leitstelle wurden durch den Missbrauch von Knallern und Raketen auch mehrere Menschen leicht verletzt.

38 Körperverletzungsdelikte zählten die Beamten in den jeweils sechs Stunden vor und nach dem Jahreswechsel. Ihre Einsatzstatistik: Sachbeschädigungen: 19, Eigentumsdelikte: zehn, Hausfriedensbruch: 2, Ruhestörungen: 35, Hilfeersuchen: 16, Hilflose Personen: sechs, Häusliche Gewalt: zwei, Brände: 25. In Polizeigewahrsam mussten 13 Personen die Silvesternacht verbringen.

Die Polizei Duisburg überprüfte 124 Fahrzeugführer und führte dabei 53 Alkoholtests durch. Zwei Fahrzeugführer hatten offenbar mehr Alkohol als erlaubt getrunken und mussten sich Blut für eine Analyse abnehmen lassen.

Im Duisburger Stadtgebiet kam es im Berichtszeitraum zu zwei Verkehrsunfällen mit Personenschäden, drei Menschen wurden dabei verletzt.



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