Messer weg - Duisburger ruft 22 Mal den Notruf an

22 Mal griff ein Marxlohner innerhalb von zehn Minuten zum Telefonhörer, um den Notruf anzurufen.
22 Mal griff ein Marxlohner innerhalb von zehn Minuten zum Telefonhörer, um den Notruf anzurufen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der 44-Jährige wollte sein Messer zurück, das ihm Polizisten weggenommen hatten. Deshalb rief er den Notruf an. Er hatte eine Prostituierte bedroht.

Duisburg.. Stolze 22 Mal rief ein 44-jähriger betrunkener Marxloher in der Nacht zu Donnerstag den Notruf an. Weil der Mann damit nicht aufhörte, fuhren Polizeibeamte zu ihm nach Hause. Auch als die Beamten bei ihm waren, hörte der 44-Jährige nicht auf. Deshalb nahmen ihn die Polizisten über Nacht mit ins Polizeigewahrsam.

Begonnen hatte alles gegen 1.15 Uhr. Der 44-Jährige hatte eine Prostituierte mit einem Messer bedroht, weil er mit der Dienstleistung der Dame unzufrieden war. Ein Pizzataxi-Fahrer (24) hatte den Marxloher mit dem Messer fuchteln gesehen und die Polizei alarmiert. Die Einsatzkräfte nahmen dem enttäuschten Freier das Messer weg, dann durfte er nach Hause gehen. Um 3.40 Uhr startete der betrunkene Mann seinen Telefon-Terror.

Gegen den 44-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen der Bedrohung der Prostituierten und des Missbrauchs von Notrufen eingeleitet.