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Stadtrundfahrt

Mehr Touren-Tage, weniger Reisezeit

29.07.2011 | 18:33 Uhr

Duisburg. Die Touren im blauen Doppeldecker-Bus, die das in Münster beheimatete Unternehmen „Duisburger Stadtrundfahrten“ seit Mai anbietet, sind bislang eine Erfolgsstory: Über 1000 Gäste haben schon an dem Trip „Duisburg in 120 Minuten“ teilgenommen.

„Rund 90 Prozent waren Einheimische, die ihre Stadt einmal aus anderer Perspektive erleben wollten, zehn Prozent waren auswärtige Besucher“, erklärte Stefan Tigges, der Geschäftsführer des Rundfahrten -Anbieters. Und weil das Angebot momentan derart gut läuft, wird es ab August sogar ausgeweitet.

Fünf Haltestellen werden eingerichtet

Bislang fanden zwei Rundfahrten pro Woche statt: immer mittwochs, 11 und 14 Uhr. Künftig wird der Doppeldecker weiterhin zweimal am Mittwoch (11 und 13 Uhr), aber auch freitags und sonntags (jeweils 11, 13, 15 Uhr) von der Fernreise-Bushaltestelle in der Nähe des Hauptbahnhofs-Vorplatzes abfahren. Und für den bislang ohne Zwischenstopp kreisenden Cabrio-Bus wurden nun auch fünf Haltestellen eingerichtet: Steiger Schwanentor, Innenhafen , Landschaftspark Nord , die Schifferbörse in Ruhrort und der Sportpark mit MSV-Arena und Regattabahn.

Stadtrundfahrt Duisburg

Doch neben den Abfahrtzeiten wurde auch die Route geändert – und zwar verkürzt. Künftig dauert die neue Runde nur noch 90 Minuten. So fällt künftig der Abstecher durch Neudorf und Duissern (vorbei an Universität und Zoo) ebenso weg wie der Streckenabschnitt in Homberg . Auf diese Weise wird die Fahrt eine rein rechtsrheinische Angelegenheit. „Die Ursprungsroute war einfach zu lang“, rechtfertigt Geschäftsführer Tigges diesen Schnitt. „Viele ältere Fahrgäste sagten uns, dass bei zwei Stunden die Aufmerksamkeit am Ende nachlasse.“

Ansage über Lautsprecher

Eine weitere Veränderung: Wo bisher ein Reiseleiter über das Bordmikrofon die Gäste mit Infos und Anekdoten bestens unterhielt, kommen die Ansagen fortan nur noch von Band. „Aber wir wollen auch diesen automatisierten Text höchst unterhaltsam gestalten“, verspricht Tigges. Die Ansage in Deutsch soll über die Bus-Lautsprecher zu hören sein. Derzeit werde an Versionen in Englisch und Niederländisch gearbeitet, die für auswärtige Gäste über Kopfhörer eingespielt werden.

Dass es einen zweiten Rundfahrten-Anbieter gibt, stört Tigges nicht. Im Gegenteil: „Je mehr Leute etwas für den Tourismus machen, um so besser für das Ruhrgebiet.“ Ein Ticket für eine Fahrt in dem 71 Plätze bietenden Doppeldecker (53 im Open-air-Bereich) kostet 13 Euro, ermäßigt 11.

Thomas Richter


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