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Konfession

Mehr muslimische als katholische Kinder an Duisburgs Schulen

07.01.2013 | 16:26 Uhr
Mehr muslimische als katholische Kinder an Duisburgs Schulen
Die Zahl der Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen ohne Religion steigt.Foto: dapd

Düsseldorf.  In Nordrhein-Westfalen gehören immer weniger Jugendliche einer Religion an. Im Schuljahr 2011/2012 war jeder Achte der 2,1 Millionen Schüler an allgemeinbildenden Schulen konfessionslos. Im Vergleich zum Schuljahr 2006/2007 stieg damit die Zahl der konfessionslosen Schüler um 2,3 Prozent.

Jeder achte der 2,1 Millionen Schüler in Nordrhein-Westfalen gehörte im vergangenen Schuljahr keiner Religionsgemeinschaft an. Damit nahm innerhalb von fünf Jahren der Anteil der konfessionslosen Schüler um 2,3 Prozentpunkte zu. Wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf mitteilte, stellten landesweit an den allgemeinbildenden Schulen die Katholiken mit 40,9 Prozent die größte Gruppe. 28,6 Prozent der Schülerschaft waren evangelisch und 13,1 Prozent islamisch. 12,8 Prozent gehörten keiner Religion an.

In Teilen des Ruhrgebiets war der Islam die stärkste Religionsgruppe unter den Schülern. In Duisburg hatten 17.344 Kinder diese Religionszugehörigkeit, gefolgt von katholischen (14.875) und evangelischen (13.041) Mitschülern. Auch in Gelsenkirchen waren Moslems die stärkste religiöse Gruppe unter den Schülern.

Katholiken im Ruhrgebiet aber immer noch in der Überzahl

Die meisten katholischen (23.094) und evangelischen (16.419) Schüler im Ruhrgebiet wurden in Essen gezählt. Damit sind dort die Katholiken zahlenmäßig weiter die stärkste Konfession. Die Zahl der Schüler ohne Religion aber ist auch in Essen weiter gestiegen.

Der Konfessionsanteile waren regional unterschiedlich verteilt. In den Regierungsbezirken Köln, Düsseldorf und Münster stellten die katholischen Schüler mit Abstand die stärkste Gruppe. Im Regierungsbezirk Detmold lag wiederum die Zahl der evangelischen Kinder vorn, und im Regierungsbezirk Arnsberg war das Verhältnis zwischen den beiden großen christlichen Konfessionen in etwa ausgeglichen. Den höchsten Anteil der Konfessionslosen hatten mit 32,1 Prozent die freien Waldorfschulen. Am niedrigsten war ihr Anteil mit 9,3 Prozent an Realschulen. (dpa)



Kommentare
07.01.2013
21:32
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07.01.2013
21:26
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07.01.2013
21:13
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von Erbaermlich | #21

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07.01.2013
20:22
Mehr muslimische als katholische Kinder an Duisburgs Schulen
von Dr.Seltsam | #20

Meiner Meinung nach ist das auch ein Grund, die Rollen der Religionsgemeinschaften in Deutschland zu überdenken.
Staat und Kirche müssen strikter getrennt werden.
Das ist meine grundsätzliche Überzeugung.
Mit Blick auf Muslime in Deutschland, kommt noch hinzu, dass wir irgendwann vor der Situation stehen werden, in der Muslime gleiche Rechte und Privilegien einfordern.

07.01.2013
20:17
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07.01.2013
20:08
Mehr muslimische als katholische Kinder an Duisburgs Schulen
von NRWler1 | #18

Welch unprofessionelle Statistik! Es gibt, wie im Christentum (katholische, evangelische, orthodoxe... Christen), mehrere islamische Religionensgemeinschaften (Schiiten, Sunniten, Scharidschiten...). Weshalb wird bei einer Religion addiert, bei anderen differenziert. Dies ist wie das Vergleichen von Äpfeln und Birnen, aber heutzutage wird ja fast alles unreflektiert übernommen.

07.01.2013
19:44
Mehr muslimische als katholische Kinder an Duisburgs Schulen
von schRuessler | #17

Da kann man ja noch so oft die Einwanderungspüolitik verantwortlich machen.

Aber in der Realität ist das Problem, dass wir irgendwie verlernt haben, wie man Kinder macht.

Würden wir die Grenzen zumachen und soviel Moslems wie möglich rauswerfen, hätten wir wieder eine deutsche, aber auch eine alte Gesellschaft. Rente mit 67 würde uns in Kürze als Paradies erscheinen.

Ich habe persönlich überhaupot nichts gegen Moslems. Aber in einem islamischen staat möchte ich auch nicht leben. Da waren wir Katholiken froh, dass zumindest in Westeuropa eine Liberalisierung unserer Kirche stattgefunden hat, dass eine vorsichtige Annäherung unseres Glaubens an die Lebensverhältnisse im 20./21. Jhd begonnen hat; [edt.]

07.01.2013
19:32
Mehr muslimische als katholische Kinder an Duisburgs Schulen
von fuffzigpfennig | #16

Erschreckend, aber nicht überraschend! Mein Mitleid gilt den Minderheiten, die sich inzwischen als Fremde im eigenen Land durchsetzen (oder in den meisten Fällen eben nicht) können!

Aber die (Einwanderungs-) Politik hat diese Zustände lange kommen sehen und nichts dagegen unternommen, also scheinen sie ja sogar noch gewollt zu sein!

07.01.2013
19:01
Mehr muslimische als katholische Kinder an Duisburgs Schulen
von 1980yann | #15

@3-1
Sind Sie denn jetzt dafür, dass es diese Feiertage weiterhin gibt - und zwar unabhängig davon, wer was wie intensiv glaubt - oder sind Sie dagegen?
Feiertage sind Teil des Freizeitanspruchs für Schüler und Arbeitnehmer - genau wie Urlaubstage bzw. Ferien. Gesetzliche Feiertage müssen nicht durch Glauben verdient werden - und Glauben ist auch kein Verdienst.
Natürlich ist der Ersatz durch frei planbare Urlaubstage gesetzlich möglich. Es gibt ja bereits jetzt Gesetze, die den Urlaubsansprüche regeln.

@3-2
Nein, es gibt Religionsfreiheit - und dazu gehört auch die Freiheit, nicht zu glauben. Sie versuchen gerade, jeden, der sich dem christlichen Glauben nicht anschließt, als eine Art Volk- oder Gesellschaftsschädling umzudefinieren.

3 Antworten
Mehr muslimische als katholische Kinder an Duisburgs Schulen
von An777 | #15-1

Also, ne richtige "Antwort" auf 3-1 ist das aber nicht wirklich....

Was ´meinemeinung47´ von sich gibt, ist aber auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Die Wurzeln vieler Bräuche werden bewußt mißachtet, die Vorteile daraus aber als selbstverständlich angesehen.
Nungut, heutzutage haben eben viele ihr Problem mit der Kat. Kirche (dazu zähle ich tatsächlich auch) aber mit unseren Christlichen Wurzeln habe ich keine.
Seltsamerweise ist einigen unsere preußische Vergangenheit - woraus ebenfalls viel aus unsere heutigen Welt ihren Ursprung hat - mitlerweile ebenfalls nicht mehr geheuer....Komisch.

Zu. 3-2. Auch hier steckt ein Wahrheit drin. Ein Rahmen, der alle zusamnen hält, würde unser Leben wohl wirklich vereinfachen. Muß ja jetzt keine Reliogion sein, aber Deutschland hat eben nunmal historisch einen wichtigen Bezug zur Kat. Kirche.

Und -wie ich schon anmekte- unsere Geschichte paßt ja auch vielen Leuten nicht.
Damit haben wir das Dilemma...

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von 1955 | #15-2

Ihre Einstellung ist ja lächerlich!
Die gesetzlichen Feiertage sind mehrheitlich glaubensbedingt entstanden! Insofern wäre eine Feiertagsregelung nach Glaubensmitgliedschaft sehr wohl richtig!
Wieso sollen Atheisten an einem kath.- evang.-oder muslimischen Feiertag arbeitsfrei sein? Sie sprechen von einem Recht, daß Sie gerne in Anspruch nehmen aber moralisch vollkommen unbegründet ist!

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von 1980yann | #15-3

@15-1
Wer nicht religiös ist, für den jährt sich an Weihnachten nicht die Geburt eines sogenannten "Messias" - da ist es doch selbstverständlich, dass er sich über die Feiertage nicht über die Geburt eines solchen freut. Und ebenso selbstverständlich, dass er seine Kinder nicht tauft ... wo ist da das Problem?
Das Problem an dem Rahmen ist, dass er immer nur von Christen angeführt wird, die damit eine Art Zwang für Atheisten formulieren wollen, die Bibel als eine Art Wahrheit anzuerkennen.

@15-2
Glauben ist kein Verdienst! Zusätzlicher Freizeitanspruch für Gläubige (oder weniger für Atheisten) würde bedeuten, dass abhängig von der Religion oder Nicht-Religion ein unterschiedlicher Stundenlohn herauskäme ... womit wollen Sie das rechtfertigen?

07.01.2013
18:23
Mehr muslimische als katholische Kinder an Duisburgs Schulen
von msdong71 | #14

ahh, und was sagt uns das jetzt?
welchen aufhänger hat die Geschichte?

morgen in diesem blatt. überdurchschnittlich viele braune autos in Dortmund.

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