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16.05.2007 | 03:55 Uhr

Dr. Doris König zur 1. Vorsitzenden der "Gesellschaft der Freunde der Philharmoniker" gewählt. Neue Mitglieder gewinnen

Die Duisburger Philharmoniker sollen wieder stärker in den gesellschaftlichen Mittelpunkt Duisburgs rücken. Dafür will sich Dr. Doris König engagieren, die jetzt zur neuen 1. Vorsitzenden der "Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker" gewählt wurde. Doris König folgt damit dem aus Altersgründen ausscheidenden Wolfgang Meisen. Auch Heribert Becker scheidet aus. 2. Vorsitzender ist Peter Schuck, Hans-Joachim Bußmann ist Schatzmeister und Gabriele Offergeld und Hubert Kotte sind Revisoren.

Wie Doris König, ehemals Chefin der König-Brauerei, betonte, werde sie als Expertin für Marketing und Werbung versuchen, den "Schwung", den die Eröffnung der neuen Mercator-Halle ausgelöst habe, weiter zu tragen und neue Mitglieder, Abonnenten und Förderer zu gewinnen. Als Mitglied einer alten Duisburger Familie fühle sie sich verpflichtet, in dieser Stadt auch Ehrenämter wahrzunehmen.

Der 1995 gegründete Verein verfügt derzeit über 840 Mitglieder. Das Spenden- und Beitragsaufkommen sowie die Einnahmen aus Veranstaltungen betrug 2006 etwa 170 000 Euro. Zu den herausragenden Projekten gehören die Neujahrskonzerte, die Profile-Kammerkonzerte, das konzertpädagogische Projekt Klasse!Klassik! sowie Veranstaltungen in Schulen und Kindergärten.

Der neue Vorstand will die Mitgliederwerbung intensiviren, um die altersbedingte Fluktuation im Publikum auszugleichen. Weiterhin ist die Planung einer neuen Gala geplant, für die mit der neuen Mercatorhalle wieder ein entsprechender Rahmen zur Verfügung stehe.

Wie Intendant Dr. Alfred Wendel bestätigte, habe man nach der Eröffnung der neuen Halle rund 600 Abonnenten dazugewonnen. Wendel: "Ein Orchester zu haben, ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit."

Von Thomas Becker

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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