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Mammographie hilft Leben retten

25.03.2008 | 19:01 Uhr

GESUNDHEIT. In Duisburg können Frauen zwischen 50 und 69 Jahren zum Mammographiescreening nach Neudorf. Die Akzeptanz des Programms ist hoch.

Seit genau einem Jahr können die Duisburger Frauen zwischen 50 und 69 Jahren am bundesweiten Mammographiescreening teilnehmen. Die Akzeptanz des Programms ist mit einer Teilnehmerquote von 65 Prozent hoch.

Das Mammographiescreening ist ein deutschlandweit laufendes und von der Bundesregierung zertifiziertes Programm zur Früherkennung von Brustkrebs. Duisburger Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren werden von der Zentralen Stelle der Kassenärztlichen Vereinigung schriftlich eingeladen, in die Einheit nach Neudorf zu kommen und ihre Brust kostenlos röntgen zu lassen.

65 % der eingeladenen Frauen kamen

In den ersten zwölf Monaten ihrer Arbeit haben der programmverantwortliche Arzt Dr. Michael Hirning und sein Team 14 000 Duisburgerinnen untersucht. Rund 65 Prozent aller eingeladenen Frauen sind erschienen. Mit dieser hohen Teilnehmerquote ist Dr. Hirning zufrieden: "Wir freuen uns, dass die Duisburgerinnen das Programm so gut annehmen. Auch das Feedback, das wir bei den Untersuchungen in der Einheit bekommen, ist durchweg positiv", so der Radiologe. Etwa 60 000 Frauen im Stadtgebiet sind insgesamt anspruchsberechtigt.

"Von allen Teilnehmerinnen mussten wir bisher etwa 700 Frauen zum zweiten Mal in die Untersuchungseinheit bitten, da hier eine weitere Abklärung nötig war. Von diesen 700 wiederum wurde in lediglich 100 Fällen ein Karzinom, also ein bösartiger Tumor, gefunden", erklärt Dr. Hirning.

100 Krebstumore auf 14 000 Frauen - das ist etwa ein Durchschnittswert, der auch den Erfahrungen in anderen Bundesländern entspricht. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine augenscheinlich gesunde Frau einen Tumor trägt, ist also eher gering. Trotzdem ist es enorm wichtig, dass die eingeladenen Frauen zur Vorsorgeuntersuchung gehen. "Wir können mit der Mammographie bereits ganz kleine Tumore erkennen, die man noch nicht mit der Hand erfühlen kann", erklärt Dr. Hirning. "Deswegen ist die Chance, den Krebs im Ernstfall Brust erhaltend entfernen zu können, sehr groß".

Geröntgt wird mit zwei modernen Geräten für digitale Vollfeld-Mammographie. Auch wenn die Untersuchung nur in Neudorf stattfindet, werden alle Duisburgerinnen in der entsprechenden Altersgruppe eingeladen - egal, welcher Krankenkasse sie angehören. Derzeit sind die Rheinhauserinnen dran, danach geht es mit einigen südlichen Stadtteilen und Hamborn weiter. Die Einladungen werden über die Zentrale Stelle der Kassenärztlichen Vereinigung verschickt.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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