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Loveparade-Katastrophe – das Ende der Ermittlungen naht

02.06.2013 | 19:34 Uhr
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Tödliches Gedränge. Menschen versuchten sich auf der Duisburger Loveparade am 24. Juli 2010 nach oben zu retten.Foto: Peter Malzbender

Düsseldorf.   3500 Zeugen, 1000 Stunden Videomaterial: Fast drei Jahre nach der Loveparade-Katastrophe in Duisburg steuert alles auf eine Anklage zu. Einer, der überzeugt ist, dass es zur Anklage kommen wird, ist der Düsseldorfer Rechtsanwalt Julius Reiter, Sozius des früheren Bundesinnenministers Gerhard Baum.

Wenn der Düsseldorfer Rechtsanwalt Julius Reiter über die Loveparade und ihre Verantwortlichen spricht, dann bemüht er gerne die drei Affen aus dem japanischen Sprichwort: nicht sehen, nicht hören, nicht sprechen! Da sei die Stadt Duisburg gewesen, die nicht sehen wollte, dass das Sicherheitskonzept nicht funktionieren kann. Der Veranstalter Lopavent, der nicht hören mochte, als ihm die Stadt Auflagen machte und nicht zuletzt die Polizei, die nicht die Stimme erhob, um die Katastrophe zu vermeiden.

Was sich damals abspielte in den Wochen und Monaten vor der Loveparade und am Unglückstag selbst, dem 24. Juli 2010, davon wird die Duisburger Staatsanwaltschaft inzwischen ein sehr konkretes Bild haben. Sie wird wissen, wie es zum Tod von 21 Menschen kam, wie 500 junge Leute zum Teil schwerst verletzt wurden. Das Team, das aus vier, seit einigen Wochen aus fünf Staatsanwälten besteht, hat 3500 Zeugen verhört, 1000 Stunden Videos angesehen, 404 Terrabyte Daten verarbeitet.

Anfangsverdacht auf fahrlässige Tötung

All die Monate drangen immer wieder Fakten an die Öffentlichkeit. Über die fehlende Lautsprecheranlage, über zu wenige Ordner und Pusher, über die zum unglücklichen Zeitpunkt schichtwechselnden Polizisten. Man hörte von den Mitarbeitern des Bauamtes, die es vermieden haben sollen, am Tag der Loveparade selbst vor Ort zu sein, weil ihnen die Verstöße gegen die Bauordnung dann ja hätten auffallen müssen. Man erfuhr von ihren Kollegen aus dem Ordnungsamt, die dort waren, aber nicht moniert haben sollen, dass der Veranstalter für die Sicherheit wichtige Auflagen nicht einhielt.

Eine Liste, die sich weiterführen ließe. 16 Beschuldigte, beginnend bei den beiden Dezernenten für Bauordnung und Sicherheit, Jürgen Dressler und Wolfgang Rabe, ihren Amtsleitern und Sachbearbeitern, über die Lopavent-Angestellten bis hin zu einem Leitenden Polizeidirektor. Gegen sie besteht seit knapp drei Jahren ein Anfangsverdacht auf fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung. Ob es für eine Anklage reicht, entscheiden zuerst die Staatsanwälte, dann das zuständige Gericht.

Die Loveparade-Katastrophe

Einer, der überzeugt ist, dass es zur Anklage kommen wird, ist der Düsseldorfer Rechtsanwalt Julius Reiter, Sozius des früheren Bundesinnenministers Gerhard Baum. Ihre Kanzlei vertritt die Interessen von über 100 Opfern und Angehörigen. „Man kann nicht wie beim Düsseldorfer Flughafen-Brand von einer unglücklichen Aneinanderreihung von Kausalitäten sprechen. Das war bewusstes Versagen oder besser organisierte Verantwortungslosigkeit. Das hat nichts mehr mit Fahrlässigkeit zu tun“, sagt Reiter, der als Vertreter der Opfer längst Akteneinsicht hatte.

Das Still-Gutachten ist ein wichtiger Baustein der Ermittlungen

Auch das Gutachten des britischen Panikforschers Professor Keith Still im Auftrag der Duisburger Staatsanwaltschaft sei „in seiner Aussage so kräftig, dass ich fest von einer Anklage ausgehe“. Still komme zum Schluss, dass das Sicherheitskonzept durch das simple Addieren der Zahlen von ankommenden und weggehenden Ravern hätte überprüft werden können.

„Bei der Menge von Menschen einerseits und der Enge der Rampe, die zu den Loveparade-Floats führte, hätte die Katastrophe mit diesem Sicherheitskonzept gar nicht vermieden werden können. Es ist von Glück zu sprechen, dass es nicht noch mehr Tote gegeben hat“, sagt der Anwalt.  All dies hätte laut Gutachten schon bei der Planung erkannt werden müssen, spätestens jedoch in den ersten Stunden der Veranstaltung.

Massenpanik an der Rampe zur Loveparade

Ein tödliches Desaster. „Wir sind uns bewusst, dass die Opfer und Hinterbliebenen sehr genau darauf schauen, wie wir unsere Ermittlungen abschließen“, sagt Oberstaatsanwalt Michael Schwarz. Das Loveparade-Verfahren sei ein besonderes, wegen der Komplexität der Ermittlungen, aber auch durch „die internationale Blickschärfung“. Schließlich stammen einige Opfer aus dem Ausland.

Loveparade
Fotos und Videos zur Loveparade-Katastrophe

Die Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg endete in einer Katastrophe. Die Folgen einer Massenpanik: 21 Tote, mehr als 500 Verletzte. Videos und...

Der Oberstaatsanwalt bestätigt, dass das Still-Gutachten ein wichtiger Baustein der Ermittlungen ist. Deren Ende naht inzwischen. Ein Großteil der 16 Beschuldigten hat sich inzwischen zu den Vorwürfen eingelassen. Einer soll sich sogar persönlich gegenüber der Staatsanwaltschaft geäußert haben.

Eine Chance, mit dem Geschehenen abzuschließen

Der inzwischen abgewählte OB Adolf Sauerland (CDU) gehört am Ende so wenig zu den Beschuldigten wie Lopavent-Chef Rainer Schaller. Letzteres erscheint dem Anwalt Julius Reiter kaum plausibel: „Gerade durch das Still-Gutachten sehe ich ihn nicht entlastet. Es stellen sich vielmehr Fragen, inwieweit sich zum Beispiel sein Spardiktat im Vorfeld auf die Sicherheit der Veranstaltung ausgewirkt hat oder welche Rolle seine Anwälte im Rahmen des Genehmigungsverfahren gespielt haben.“

Wer Opfer der Loveparade kennt, wer mit ihren Angehörigen gesprochen hat, weiß, sie haben erst dann eine Chance, mit dem Geschehenen abzuschließen, wenn die Ursachen der Katastrophe penibel aufgearbeitet wurden. Wenn verantwortlich gemacht wird, wer seine Aufgabe nicht erfüllte,  seiner Sorgfaltspflicht nicht gerecht wurde, der wegsah, in Kauf nahm, der wider besseren Wissens nicht Einwand erhob. Ganz gleich in welcher Funktion.

Die zentralen Akteure der Loveparade
Baustelle Loveparade-Gedenkstätte

Hayke Lanwert

Kommentare
03.06.2013
21:24
Nein
von rschulz3 | #14

ich glaube nicht mehr an die "Rechtsprechung" unserer Justiz.
Ich weiß definitiv, aus direkter Anschauung, dass in einer Stadtverwaltung nichts geht ohne das OK des Chefs, hier AS. Das weiß eigentlich jeder.
Aber es gibt Möglichkeiten, so wird einfach ein Verantwortungsorganigramm erstellt und schon ist man aus dem Schneider! ???? Das ist aber doch eigentlich Augenwischerei.
AS kann nur herangezogen werden, wenn er von anderen belastet wird. Ich hoffe immer noch auf Schluckspecht und Dressler. Komm Jürgen, lass uns nicht im Stich! **** aus.

03.06.2013
19:02
Loveparade-Katastrophe – das Ende der Ermittlungen naht
von JoachimMutz | #13

Gerade eben im Radio gehört...

Die Bahn hat sich HEUTE
- am 15. Jahrestag des fürchterlichen Zugunglücks in Eschede (!) -
nun offiziell entschuldigt...

Allerdings handelt es sich bei diesem schrecklichen Unglück tatsächlich um das eben für ein Unglück erforderliche Zusammentreffen mehrer unglücklicher Umstände.
Ein Unglück ist eben die Folge des Zusammentreffens oder der Verkettung unglücklich aufeinander folgender oder zusammen treffender Ereignisse...

Das eben kann man bei der LOVEPARADE so nicht sagen - im Rahmen der Planung und auch des Vollzugs der Organisationsplanung kann man eben nicht nur von "menschlichem Versagen" reden...
Es kam zu der Tragödie, die hätte verhindert werden können !


...und jetzt wird es für die Staatsanwaltschaft Duisburg allerhöchste Zeit !

03.06.2013
17:13
Loveparade-Katastrophe – das Ende der Ermittlungen naht
von Andreas45141 | #12

ob und den rest der familie endlich in den knast

03.06.2013
16:58
Loveparade-Katastrophe – das Ende der Ermittlungen naht
von smallbrother | #11

Ein schlecht recherchierter Bericht... zumal es bereits anders und besser hier erschienen ist... siehe auch unter

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/cdu-brief-zeigt-wie-gross-druck-in-duisburg-war-id3528737.html

und
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/cdu-fordert-abloesung-von-cebin-id755719.html

Die Polizei hat schon im Februar 2009 starke Bedenken geäußert. Sie ist aber nicht Genehmigungsbehörde, sondern dies ist die Stadt Duisburg. Und die wollte - zusammen mit Ruhr 2010 / Pleitgen und der Politik ( auch Mahlberg / CDU /MdB ) die Veranstaltung - allen voran geschickt der OB - immer.
Und diese sind jetzt im Strafverfahren noch nicht einmal Beschuldigte. Das sind von der Stadt ( und auch von der Polizei ) andere, frei nach dem Motto die Kleinen... und die Großen läßt man laufen. Oder !?

Ich vertraue der detschen Justiz und die wird in einem Endlosprozess - sofern sie den Überblick über alle Akten und Videobänder - behält "Recht" sprechen.

03.06.2013
14:28
Loveparade-Katastrophe – das Ende der Ermittlungen naht
von Spatenklopper | #10

Das Problem war doch nicht der Zulauf durch die Tunnel und über die Rampe aufs Gelände, das hat funktioniert.
Das Problem nahm seinen Lauf, als "ganz plötzlich und entgegen jeder Berechnung" tatsächlich Leute wieder gehen wollten. Und es keinen anderen Ausgang als den Weg gab über den "noch ein paar" Leute auf Gelände wollten.
Praktischerweise wurden die Toiletten direkt daneben installiert, auf Events sind die Räume um Toiletten IMMER leer...nur hier "wieder erwarten" nicht.
Diverse tatsächlich vorhandene "Notausgänge" waren selbst Stunden nach den ersten Toten noch immer geschlossen und man sollte gefälligst über die Rampe das Gelände verlassen.

Ich weiß nicht ob der Polizei ein Vorwurf zu machen ist, die zwangsläufig tatenlos die Katastrophe mitansehen musste. 100 Polizisten können keine 5000 Leute die in einem Flaschenhals stecken, dazu bringen sich geordnet zu verhalten.
Die Katastrophe begann viel früher, bei der Planung bzw. dem, was uns als solches präsentiert werden soll.

1 Antwort
...
von Spatenklopper | #10-1

Das die Kommunikaton zwischen den Ordnungskräften nicht funktionierte hat einen recht simplen Grund. Sie hatten keine Funkgeräte.
Ebenso hätte eine Lautsprecheranlage, meines erachtens, nichts verhindern können.
Lautsprecher für Durchsagen auf einem Event, während die Musik weiterläuft..
Wer soll die hören?

Ich hoffe, dass die Ermittlungen nun endlich zur Anklage führen und das anschließende Verfahren nicht fruchtlos im Sande verläuft.
Es werden so oder so noch Jahre vergehen, bis ein Urteil gesprochen wird, wie immer es auch ausfallen mag.

03.06.2013
12:18
Der Polizist der öffentlich bekannt gab die LP zu verbieten
von meigustu | #9

wurde von seinem damals vom CDU Innenminister geschasst.

Alles auf die Polizei abzuwälzen ist zwar üblich bei skrupellosen Selbstdarstellern blendet aber keinen normal empfindenden Menschen.

Zumal es mit Bochum ein Gegenbeispiel zu Herrn Sauerland gibt. Die dortige Oberbürgermeisterin hat die LP gestoppt eben weil es sicherheitstechnisch verantwortbar gewesen wäre. Und wer die Frau kennt, weiß dass sie genauso pressegeil ist wie Sauerland - aber trotzdem war sie nicht bereit Menschenleben zu riskieren.

1 Antwort
von meigustu | #9
von wattearvolt | #9-1

Es war der damalige Polizeipräsident, der von Herrn Mahlberg (CDU Duisburg) in einem Brief an den damaligen Innenminister Wolff (FDP) angeschossen wurde. Jener Mahlberg, der sich später auch auf der Promi-Bühne bei der Loveparade getummelt hat.

03.06.2013
12:10
Loveparade-Katastrophe – das Ende der Ermittlungen naht
von taosnm | #8

Aufgrund etlicher bekanntgewordener Details vor der LoPa hinsichtlich Nichterfüllung der Genehmigungsauflagen musste der oberste Verwaltungsbeamte und amtierende OB die Veranstaltung zwingend absagen. Stattdessen feierte er sich im Hoist-Hochhaus lieber selbst und mimte Ahnungslosigkeit. Es ist zu wünschen, dass der, der sich als Macher der LoPa im Erfolgsfall feiern lassen wollte, durch Angeklagte der Verwaltung, die sich nicht für einen grössenwahnsinnigen Chef opfern wollen, belegbar belastet und somit auch angeklagt und verantwortlich gemacht wird, ebenso wie Herr Schaller.

Immer noch habe ich die Hoffnung, dass wegen der internationalen Beobachtung der Aufklärung der LoPa die Staatsanwaltschaft gründlich gearbeitet hat, und diese Hoffnung lasse ich mir erst nehmen, wenn das Gegenteil bewiesen werden sollte.

03.06.2013
11:31
Loveparade-Katastrophe – das Ende der Ermittlungen naht
von Shy_Eye | #7

Verantwortlichen untereinander kennen. Somit verfällt ja ziemlich oft eine Anklage oder eine STrafe!

1 Antwort
Shy_Eye | #7: Ihre Befürchtungen haben einen durchaus triftigen Grund
von wattearvolt | #7-1

Nachzulesen hier:

http://www.derwesten.de/nachrichten/nrw-justiz-patzt-bei-loveparade-aufklaerung-id3772009.html

03.06.2013
11:30
Loveparade-Katastrophe – das Ende der Ermittlungen naht
von Shy_Eye | #6

Das war eine organisatorische Katastrophe in Duisburg.
Sogar erfahrene Polizisten haben diesem Treiben STUNDENLANG nur zugeguckt, das geht einem nicht in den Kopf. Und Polizisten wurden mehrfach darauf hingewiesen, dass Menschen bewusstlos werden.

Die Leute mussten Stundenlang in der Hitze, auf engstem Raum warten, es hat sich eine heftige Schlange gebildet. Mitten im Sommer!

Unter solchen Bedingungen bekommen einige Menschen Kreislaufprobleme und klappen im schlimmsten Falle zusammen! Das ist jeder Rettungskraft, jedem Polizisten, jedem Mediziner völlig klar und nichts Neues.
Wie will man den Menschen helfen, wenn alle Verantwortlichen nur zugucken, Hinweise nicht ernstnehmen und wenn alles zu ist?
Natürlich bekommen die Menschen dann Panik, wenn sie sehen dass Menschen Bewusstlos werden und es keine Rettungswege gibt.

Ich halte es immer für sehr sehr schlecht, dass man die Staatsanwalt aus der Stadt wählt, wo das Unglück stattgefunden hat. Man kann nie ausschließen, dass sich die

03.06.2013
10:31
Loveparade-Katastrophe – das Ende der Ermittlungen naht
von wonko4 | #5

"Das Team, das aus vier, seit einigen Wochen aus fünf Staatsanwälten besteht, hat 3500 Zeugen verhört, 1000 Stunden Videos angesehen, 404 Terrabyte Daten verarbeitet."

Wie realistisch ist es denn, daß ein solches Pensum von vier bis fünf Personen in weniger als drei Jahren be- und verarbeitet wird? Da muss doch zwangsläufig die Qualität auf der Strecke bleiben.

1 Antwort
von wonko4 | #5
von wattearvolt | #5-1

Zeugen wurden weitestgehend nicht von der StA vernommen, sondern von der Polizei.
in Köln und Duisburg. Wobei nach der Erfahrung aus dem Dunstkreis meines Sohnes die Kölner Polizei die Zeugenaussagen telefonisch aufgenommen hat, vertiefende Infos zum Ablauf wurden individuell z.T. noch später im Polizeipräsidium DU abgefragt.
Ob das generell so abgewickelt wurde, kann ich allerdings nicht sagen.

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