Highway to Love
19.02.2008 | 16:11 Uhr 2008-02-19T16:11:00+0100
Dortmund. Das gab es noch nie! Die Loveparade findet in diesem Jahr auf der B1 in Dortmund statt. Dort, wo sonst täglich 100.000 Autos fahren, sollen mehr als eine Million Menschen feiern. Das Motto: „Highway to Love“.
„Die Love Parade 2008 wird in die Geschichte eingehen“, betont der Dortmunder Bürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer. „Diese Strecke für eine Veranstaltung zu sperren, ist mehr als außergewöhnlich.“ Damit die Loveparade am 19. Juli stattfinden kann, wird die Strecke von Freitagabend bis Sonntagmorgen gesperrt.
„Die Loveparade wird den Metropolen-Highway für einen Tag in eine einzigartige Partylandschaft verwandeln“, meint Rainer Schaller, der Geschäftsführer der Loveparade. Doch nicht nur in Dortmund soll gefeiert werden. Am viertägigen „Love-Weekend“, das bereits zwei Tage vor der Loveparade, am 17. Juli, startet, sollen städteübergreifend Partys im gesamten Ruhrgebiet stattfinden. „Es wird lauter, es wird mehr Live-Acts geben und die Party wird länger dauern“, lautet die Ansage des Geschäftsführers.
„Das wird ein Riesenspektakel“
DJ Felix Kröcher war schon in Berlin dabei. „Der Schritt, die Loveparade ins Ruhrgebiet zu verlegen, hat der Veranstaltung und der elektronischen Musikszene einen Schub nach vorn gegeben“, erklärt er. Er schätzt, dass die diesjährige Loveparade den Rahmen ein weiteres Mal sprengen wird. „So eine ausgefallene Location hat es noch nie gegeben. Das wird ordentlich rocken“, meint er.
Dieter Gorny von RUHR.2010 sieht die Loveparade als wichtigen kreativen Faktor für die Region. „Die Loveparade wird durch den aufsehen erregenden Veranstaltungsort wieder ein starkes Bild erzeugen und neue Akzente setzen“, so der VIVA-Erfinder.
Wie viele DJs und Wagen in diesem Jahr genau dabei sein werden, steht noch nicht fest. Laut Schaller sollen es jedoch mindestens genauso viele werden wie 2007. Dasselbe gilt für die Gäste. In Essen kamen 1,2 Million zur Loveparade, gleiches erwarten die Veranstalter für Dortmund. Die Abschlusskundgebung findet nach alter Tradition im Freien, vor den Westfalenhallen, statt.
Dass die diesjährige Parade ein voller Erfolg wird, darin sind sich die Organisatoren schon jetzt einig. Rainer Schaller ist besonders von dem Veranstaltungsort begeistert: „Wir bieten unseren Fans diese fantastische Strecke. Das wird ein Riesenspektakel.“
Den Kommentar der WAZ "Das bisschen Anarchie" lesen Sie hier.
Den WR-Artikel ""Highway to Love": 1,2 Millionen sollen B1 fluten" lesen Sie hier.
Mehr zum Thema: Bundesstraße 1 wird zum "Highway to Love"
Fotostrecke: Erinnerungen an die Love-Parade 2007

18:15
Loveparade 2008 in Dortmund
Also, die Hinfahrt zur Loveparade mit der DB war ein Horror. Der Zug hielt kurz vor Dortmund und stand so zirka 1 Stunde und 20 Minuten auf den Gleisen. Die Leute waren ziemlich generft, wobei der völlig überforderte Schaffner mit einem puterrotem Kopf durch die Abteile rannte und selbst nicht wusste, wann es weitergeht. Zuletzt hieß es, dass der HBF in Dortmund angeblich gesperrt sei, so das der Zug wieder die Heimreise antreten müsste.
Nach der langen Warterei stürmten die Leute dann aus den Abteilen und liefen über die Bahngleise Richtung HBF. Wir blieben mit wenigen Leuten in dem Zugabteil und nach zirka 40 Minuten gings dann doch Richtung HBF-Dortmund.
Die Parade fand ich wirklich super, gute Mukke und coole Leute. Später haben wir auch noch in der Do-City gefeiert.
Abends wollten wir dann wieder mit der DB die Heimreise antreten. Mit 2 Stunden Wartezeit hatten wir gerechnet, es wurden aber 7-8 Stunden.
Vor der Südseite des HBFs hatten die Leute in den grünen Trachtenanzügen etliche Absperrungen errichtet. Das Polizeiaufgebot war zahlreich und man hatte den Eindruck, vor dem Bahnhof herrscht ein Ausnahmezustand ! Nichts ging mehr ! Die Nordseite war komplett gesperrt. Es wurde gedrängelt und gedrückt und viele Raver hatten eine aggressive Stimmung. Es kam zu einigen Schlägereien !
Ein Polizist teilte uns mit, dass auf der Nordseite des HBFs der Eingang noch offen wäre. Also mit unseren moderigen Schuhen Richtung Nordseite gestiefelt. Kurz hinter dem Bahnhof auf der Linienstrasse (Do-Puffstrasse) einen kleinen Abstecher getätigt (hehe) und weiter gings Richtung Nordseite.
Dort hatte die Trachtengruppe in Grün jedoch auch alles abgesperrt. Die Stimmung der Menschen vor den Absperrungen war gereizt, so das es auch dort zu Schlägereien kam. Einige Leute sind über die Absperrungen gesprungen und wurden von der Polizei wie Schwerverbrecher abgeführt. Es kamen weitere Mannschaftsbusse mit den Trachtenjägern.
Wir beschlossen, wieder in die Do-City zu gehen. Um zirka 24:00 gings dann zum Bahnsteig und dort warteten wir nochmalig 1,5 Stunden auf unseren Zug. Die DB und die Trachtenjäger vor dem HBF waren mit der Masse der Menschen völlig überfordet. Zudem erhielten wir Falschinformationen.
17:43
Also, ich kann das ganze theater um den befürchteten Verkehrsinfakt nicht verstehen!
Bin fest davon überzeugt, dass diese angst völlig unbegründet ist.
Warum?
1. Als die Fahrbahnen in Essen erneuert wurden, (glaube das war letztes Jahr) war die A40 mehrere Wochen gesperrt, das hat auch geklappt !
2. Wenn man die Bericht erstattung bei der Parade in Essen genau verfolgt hat, konnte man in einem Artikel lesen: 60 Prozent der Besucher kommen mit Bus und Bahn, 40 Prozent mit dem Auto. So war es in Berlin. Doch beo der Loveparade in Essen spielte der Individualverkehr keine Rolle, sagte Polizei-Einsatzleiter Fritz Unterberg. Ergebnis: Während Autofahrer noch dierekt an der Paradenstrecke einen Parkplatz fanden, standen die Nahverkehrs-Kunden schon in Köln, Düsseldorf und Hagen im Stau.
Man sollte tunlichst alles daran setzen, dass dies nicht wieder passiert!
MfG
21:23
wann kommen eigenlich die track tickes raus und wo bekommt man sie ?
13:57
Highway to Hellist mir tausendmal lieber!
12:57
Es muss ja nicht jedem alles gefallen. Das wäre doch langweilig...
Würde Rock am Ring jetzt plötzlich zu Rock auf der B1 würden die einen das super, dafür dann wiederum die anderen das blöd finden.
Nur ist allgemein bekannt, dass der Freund elektronischer Musik weniger Musikfascho ist als alle anderen. Da wird Toleranz noch groß geschrieben.
12:51
Hey, ich liebe Techno-Musik. Am liebsten unplugged!
12:48
Ach ja, irgendwer hat ja immer was zu meckern. Für die Region ist es gut, ein Event wie die Loveparade auszutragen, keine Frage. Das eintägige Verkehrschaos werden wir Dortmunder schon überleben. Ist ja lange genug Zeit, sich darauf vorzubereiten und dementsprechend zu planen.
Sicherlich sollte man am 19.7. nicht von Unna aus einen Ausflug nach Duisburg planen.
Und Computermusik muss nicht stumpf sein, was viele Musikfaschisten allerdings wohl nie begreifen werden.
Man sollte sich einfach auch mal mit einem Thema wirklich auseinandersetzen, ehe man es kritisiert... Das gilt für elektronische Musik ebenso wie für die Loveparade...
Aber zugegeben, das Motto ist wahrlich bescheiden...
09:59
Ich finde das Motto sch.... und ich finde die Musik sch....! Obwohl man die stumpfsinnige Aneinandereihung von Tönen bei 360bpm wirklich nicht Musik nennen kann.
Organisiert jemand mit mir eine Hate-Parade? Mit Mucke von AC/DC und PANTERA?!!!! Dann bin ich sofort dabei.
09:14
Da werden sich bestimmt Hunderte von Pendlern mit ihren Autos einreihen. So schnell kommen die nie wieder auf der B1 vorwärts.
09:04
Wer braucht als normaler Mensch solche stumpfsinnige Computer-Musik (???) ?
Und dann nennt man diese Plattenaufleger und Vinylzerkratzer auch noch Musiker.......
Armes Dortmund, mir hat Essen schon Leid getan (und ich bin Essener)