Die Loveparade-Funksprüche - Chronik einer Katastrophe

Bereits um 9:54 Uhr merken die Beamten, dass eine Verständigung über Funk in den Tunneln zum Gelände der Loveparade nicht möglich ist. Danach behindert immer wieder Lärm die Kommunikation.
Bereits um 9:54 Uhr merken die Beamten, dass eine Verständigung über Funk in den Tunneln zum Gelände der Loveparade nicht möglich ist. Danach behindert immer wieder Lärm die Kommunikation.
Foto: Peter Malzbender
Was wir bereits wissen
Erstmals veröffentlicht die WAZ die Funksprüche der Polizei vom Tag der Loveparade. Sie zeigen im Minutentakt die Details des Desasters.

Essen.. Es sollte eine ausgelassene Feier werden. Doch die Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg endete in einer Katastrophe. Wegschauende Planer in der Stadtverwaltung, verantwortungslose Partymacher und eine streckenweise überforderte Polizei sorgten für die Tragödie. Erstmals veröffentlicht die WAZ nun die Funksprüche*, die in nie gezeigter Schärfe die Details des Desasters offenlegen.

Bereits um 9:54 Uhr merken die Beamten, dass eine Verständigung über Funk in den Tunneln zum Gelände der Loveparade nicht möglich ist. Danach behindert immer wieder Lärm die Kommunikation. Weiter stellt sich schnell heraus, dass der Veranstalter der Loveparade, die Firma Lopavent, zu wenige Ordner vor Ort hat. Konsequenzen werden nicht gezogen. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf.

Die Funksprüche - interaktiver Zeitstrahl

Funkspruch 11:49

„Zur Kenntnis, die anvisierte Öffnung für ca. 11:40 Uhr hat bisher nicht stattgefunden. Da verzögert sich wieder alles (…) Also so wie immer. Rein in die Kartoffeln raus aus den Kartoffeln.“

Gegen 14:00 Uhr melden Polizisten, die Zuwege seien überfüllt. Die Auslastung der Tunnelstrecken liegt da schon bei 90 Prozent. Dabei ist das Veranstaltungsgelände erst halb gefüllt.

Funkspruch: 14:09

[kein Linktext vorhanden] „Wir brauchen Securitykräfte (der Firma Lopavent die Red.) und zwar ans Ende der Rampe. Damit die dort reinströmenden Massen verteilen nach rechts und links. Die dort stehenden zwei Securities sind eindeutig zu wenig.“

Immer wieder beschweren sich danach Beamte über Rettungswagen vom Roten Kreuz oder den Maltesern, die in das Getümmel der anreisenden Besucher fahren. Gleichzeitig fordern andere Polizisten neue Sanitäter an, um kollabierende Besucher zu retten.

Funkspruch 14:47

„Hier läuft jetzt ein Krankenwagen auf, der mit Sonderrechten durch die Menge will. Das ist unmöglich, den krieg ich da nicht durch.“

Funkspruch 14:52

„Wir brauchen einen Rettungswagen. Und zwar Eingang von der Karl-Lehr-Straße aus auf die Rampe. Rechtsseitig am Zaun. Eine hilflose Person mit unregelmäßigem Puls.“

Gegen 15:00 kommt es zur ersten ernsthaften Problemen wegen drohender Überfüllung.

Funkspruch: 15:18

„Hier sind ein paar Leute zusammengebrochen, die wurden aber kreuz und quer raustransportiert, wo gerade Platz war. Wir haben hier teilweise den Zaun aufgemacht, damit die Leute raus kamen.“

Auf der Rampe spitzt sich die Lage weiter zu. Es bildet sich ein Rückstau. Besucher können nicht mehr auf das Gelände nachrücken. Der Einsatzleiter der Polizei auf der Rampe meldet sich in der Einsatzzentrale. Dort trifft etwa zu dieser Zeit der Innenminister des Landes NRW, Ralf Jäger (SPD) ein, der sich in der Folge mit dem kommandierenden Polizeiführer Kuno S. unterhält.

Funkspruch 15:33

„Vorschlag des Veranstalters, der sich für vernünftig anhört, ist, an den beiden Zulaufstellen Ost und West für maximal 10 Minuten zu sperren. Wenn diese Sperre eingezogen ist, würden wir mit der 15. (Polizeihundertschaft die Red.) auf halber Höhe der Rampe sperren und dann zusammen mit Kräften der 15. und dem Veranstalter die Leute Rampe rauf und dann in den Südbereich des Veranstaltungsgelände bringen. Können wir aber nur dann machen, wenn die Abschnitte Ost und West diese Sperrung mit verpacken. Bitte einmal abklären, ob wir das machen können.“

*Die hier veröffentlichten Funksprüche stellen eine Auswahl vieler tausend sichergestellter Funksprüche, Zeugenaussagen, Berichte und Einträge aus dem Einsatztagebuch der Polizei dar, die der WAZ vorliegen. Sie entsprechen den Abschriften - sind allerdings an wenigen Stellen in der Rechtschreibung korrigiert, um die Mitschnitte lesbarer zu machen.

Der Druck im Tunnel erhöht sich - das Chaos beginnt

Gleichzeitig erhöht sich der Druck im Tunnel:

Funkspruch 15:33

„Fahrzeug Deutsche Rotes Kreuz will durch unsere Sperrstelle durch die Massen. Das geht nicht. Wenn jetzt noch ein Rettungswagen hier durchfährt und wir müssen die Sperrung aufmachen, entweder lassen wir dann auf oder wir müssen mit Schlagstöcken das Dingen wieder zuknüppeln.“

Die Sperren vor den Tunneln werden eingezogen:

Funkspruch 15:46

„Wir müssen jetzt an den Zulaufstellen Ost und West an der Karl-Lehr-Straße sperren. Info jetzt an Köln und Wuppertal (Polizeikräfte an den beiden Sperren. die Red.) Ost und West für ca. 10 Minuten schließen und dann hier auf dem Gelände...und danach geht's weiter.“

Funkspruch 15:48

„Soeben von Lopavent: Beide Vereinzelungsanlagen werden sofort geschlossen.“

Etwas später fragt ein Beamter, ob die Sperren aufgemacht werden können, da der Druck auf die Eingänge zu groß wird.

Funkspruch 15:51

„Würde gern noch mal die Schleusen öffnen, ist das aus Ihrer Sicht möglich?“

Antwort:

Funkspruch 15:51

„Ne, auf gar keinen Fall!“

Die wenigen Ordner der Lopavent kriegen ihre Aufgaben nicht in den Griff.

Funkspruch 15:52

„Bereich Ost benötigt Lopavent Unterstützung bei der Sicherung der Sperren.“

Eine Lagemeldung an die Polizei folgt:

Funkspruch 15:55

„Beide Vereinzelungsanlagen sind soeben geschlossen worden.“

Dennoch spitzt sich die Lage weiter zu, die Sperre wird erstmalig überrannt.

Zwei Funksprüche von 15:58

„An der Sperrstelle Ost da knallt es gleich.“

„Durchbruch der Vereinzelungsanlage. Wird jetzt wieder zurückerkämpft.“

Die Ursache für den Durchbruch beschreibt die nächste Meldung:

Funkspruch von 15:58

Da wird der Rettungswagen der jetzt durch die Vereinzelungsanlage fährt und die Leute quasi an den Zaun drückt, auch maßgeblich dran beteiligt sein, dass das zu dieser Eskalation führt.“

Die Beamten kriegen die Sperren noch einmal zu.

Funkspruch von 16:00

„Wir haben den Zaun(...unverständlich) Absperrung(...unverständlich) wieder clean. Wir haben die Lage wieder im Griff.“

Mitten im Chaos um die zu schließenden Sperren meldet sich nun der Polizeiführer mit einer Anfrage: Bis ungefähr zu diesem Zeitpunkt hatte er in seiner Einsatzzentrale Besuch des Innenministers Ralf Jäger. Von den Diskussionen zuvor um die Überfüllung im Innern und die Probleme, die Sperren zu halten, scheint der Polizeiführer (PF) nicht viel mitbekommen zu haben:

Funkspruch von 16:00

„Soeben fragt der PF nach, ob es möglich ist die Zugänge wieder zu öffnen, weil natürlich draußen entsprechender Druck entsteht.“

Der Einsatzleiter vor Ort will das nicht.

Funkspruch von 16:00

„Wir haben den Druck im Moment hier drinnen, die Leute laufen uns an der Seite die Brüstung rauf und wir haben keine Bewegung im Bereich der Float-Strecke oben. 10 Minuten lang ungefähr nicht.“

Die Zentrale will nachhaken.

Funkspruch von 16:00

„Wir kommen über Telefon, Sie sind absolut nicht aufzunehmen.“

Es kommt zu weiteren Verletzten:

Die Panik greift um sich

Funkspruch von 16:03

„Hier sitzen mindestens 10 Personen. Ich kann aber im Moment nicht sagen, was die haben. Die Situation ist deshalb entstanden, weil irgend so ein bescheuerter Rettungswagen mitten durch die Sperren durch gefahren ist. Das kann und darf nicht sein.“

Die Polizei drängt Menschen an umgestürzten Zäunen mit Pfefferspray zurück. Es kommt zu Tumulten.

Funkspruch von 16:03

„Wir brauchen sofort 'nen Sani hier 'nen verletzten Kollegen nach Pfeffersprayeinsatz.“

Die Kommunikation ist gestört:

Funkspruch von 16:06

Wir haben Funkprobleme auf’m 4 Meter Kanal, da scheint das Relais ausgefallen zu sein.

Das Chaos ist perfekt:

Funkspruch von 16:07

„Im Eingangsbereich, auf Grund weiteren Drängens auf die Tore haben wir hier mehrere verletzte Personen. Wir bräuchten ma Rettungswagen vielleicht auch n' Arzt hier. Wir haben hier auch Geschädigte durch Pfefferspray.“

Funkspruch von 16:09

„Wir müssen jetzt massiv Leute über den Zaun rausholen. Also es stehen hier reichlich Leute kurz vor'm Kollaps. Das sind Panikreaktionen.“

Funkspruch von 16:10

„Wir haben gerade aktuell Grabenstraße/Karl-Lehr-Straße eine Schlägerei. Beteiligt 6 Personen“.

Funkspruch von 16:10

„Wir da in dem östlichen Bereich(...unverständlich)Probleme kriegt, und teilweise auch überlaufen wird.“

Funkspruch von 16:12

„Ich höre gerade zwischen Eingang West und Rampe ist der Zaun niedergerissen. Die Leute strömen da übers Gelände.“

Funkspruch von 16:16

„Wir bräuchten noch ein Sani-Team zum Eingang West, eine junge Frau ist an den Zaun gedrückt worden, hat Prellungen.“

Funkspruch von 16:17

„Da oben entzerrt sich nichts und die Leute klettern uns hier auch seitlich auf das alte Stellwerk rauf. Wir brauchen noch ein bisschen mehr (...unverständlich)“

Die Funksprüche offenbaren eine wachsende Hilflosigkeit der Akteure

Die Katastrophe nimmt ihren Lauf

Funkspruch von 16:19

„Ich steh im oberen Bereich der Rampe, wo sich eigentlich alles verteilen sollte, das tut es dort nicht. Wir mit unseren wenigen Kräften können da überhaupt nichts machen. Da müsste der Ordnungsdienst des Veranstalters mit starken Kräften versuchen, rechts und links das zu entzerren.“

Funkspruch von 16:20

„Dringende Bitte an Deutsches Rotes Kreuz, Malteser oder weiß sonst wen, fußläufig müssen die Trupps (Sanitäter die Red.) hier dislozieren. Das mit den Krankenwagen ist alles Irrsinn hier oben.“

Funkspruch von 16:22

„Wir bräuchten mal fußläufig mehrere Sanitäter in den Tunnel. Da sind schon mehrere Leute, die da schon zusammengebrochen sind.“

Zwei Funksprüche von 16:23

„Es wird gleich wieder viel Druck aufkommen. Der Rettungswagen, der große, kommt nämlich jetzt zurück auf dem gleichen Weg.“

„Nein, den halten wir an! Der muss auf jeden Fall abgebremst werden, der kann da nicht durchfahren.“

Funkspruch von 16:24

„Pass auf. Wir prügeln dir jetzt zwei Teams vom Rettungswagen plus Notarzt einmal durch. Wir kommen zum Haupteingang.“

Funkspruch von 16:25

„Versuch da einzuwirken, dass hier kein Rettungswagen oder sonst wer mehr durchfährt! Nur mit Glück hatten wir gerade keine Schwerverletzten.“

Funkspruch von 16:27

„Wir kriegen (...unverständlich) Verbindungsbeamten bei der Lopavent die Information, dass angeblich eine Weisung des Polizeiführers ergangen sein soll, die Eingangsbereiche im Westbereich wieder zu öffnen, weil der Druck auf der Düsseldorfer Straße zu groß wird. Wir möchten dagegen remonstrieren. Das Gelände ist so voll, die Karl-Lehr-Straße steht komplett voll bis aufs Veranstaltungsgelände mit extremen Druck. Wenn die Außensperren aufgehoben werden, wird der Druck hier noch größer. Ist eigentlich nicht zu verantworten aus unserer Sicht.“

Später erklärt der Einsatzleiter der Polizei auf der Rampe, es habe sich hier um ein Missverständnis gehandelt. Der Polizeiführer habe nur eine Kette weiter in den Tunnel verlegen wollen. Die Sperren selbst sollten dicht gehalten werden.

Drei Funksprüche von 16:28

„Karl-Lehr-Tunnel, mehrere Personen, die zusammengebrochen sind. Dort müsste ein Sani-Team kommen.“

„Wie viele Rettungswagen sollen da genau hin?“

„Also uns ist gesagt worden, da sind so Leute mit Kreislaufproblemen. Sani-Teams würden erstmal reichen.“

Funkspruch von 16:32

„Im Bereich jetzt hier bei uns Karl-Lehr-Straße/Tunnel kriegen wir das Ding nicht mehr gehändelt, die 15. (Polizeihundertschaft die Red.) muss jetzt irgendwelche Maßnahmen da unten ergreifen.“

Funkspruch von 16:35

„Karl-Lehr-Straße im Tunnel zur Rampe kommt es zu lebensbedrohlichen Situationen auf Grund des Drucks, der von hinten kommt. Die Menschen werden da an die Mauer gepresst.“

Es gibt keine Chance mehr, zu entkommen

Funkspruch von 16:38

Wir haben gerade vom Stab die Info gekriegt, dass das Veranstaltungsgelände jetzt gesperrt ist. Es geht nichts mehr. Busse, die auf dem Weg in Richtung Duisburg sind, sollen von Duisburg weggehalten werden. Kommt da nicht unter die Räder.“

Funkspruch von 16:39

„Tunnel ist vollgelaufen und ich kriege auf dem Gelände keine Entfluchtung hin.“

Einsatztagebuch der Polizei 16:40

„Feuerwehr meldet panikartige Bewegungen am Aufgang zum Gelände. Es werden teilweise Menschen überrannt.“

Funkspruch von 16:42

„Leute, die uns entgegenkommen, die führen massiv Beschwerde darüber, dass im weiteren Bereich Veranstaltung die Leute reihenweise umkippen und es keine Möglichkeit gibt, da wieder raus zu kommen.“

Funkspruch von 16:43

„Dringend Lautsprecherdurchsagen im Bereich der Rampe. Bitte auch über die südliche Veranstaltungsbühne Lautsprecherdurchsagen machen lassen. Wir brauchen Durchsagen über die Anlage des Veranstalters, dass die Leute sich in den südlichen Bereich der Veranstaltungsfläche begeben.“

Was der Beamte nicht weiß. Es gibt keine Lautsprecheranlagen im Tunnel und auf der Rampe. Der Versuch, über Polizeihubschrauber Durchsagen zu machen, scheitert. Auch die Musikanlagen auf den Partywagen werden nicht für wirkungsvolle Durchsagen genutzt.

Drei Funksprüche von 16:44

„Der Verantwortliche von der Security (von Lopavent die Red) bittet darum, Kontakt mit der Stadt aufzunehmen, ob die hier ein paar Besen hin zaubern können, wegen der Verminderung der Schnittverletzungen.“

„Ja, das ist ja ein doller Wunsch“

„Bibi Blocksberg. Dann mal los.“

Funkspruch von 16:45

„Wir brauchen dringend Unterstützung. (...unverständlich ) Wir haben hier verletzte Personen.“

Funkspruch von 16:47

„Security (der Lopavent die Red.) sagt mir, die machen noch nicht ganz zu. Die lassen jetzt nur noch teilweise Leute wieder rein und wollen das dann irgendwann ganz zu machen. Aber das kann noch dauern.“

Die Polizei übernimmt die volle Kontrolle:

Funkspruch von 16:52

„Wir werden jetzt mit unseren Gruppen die Vereinzelungsanlage komplett sperren.“

Funkspruch von 16:53

„Wir unsere Kräfte jetzt abziehen und alles zur Rampe schmeißen, weil da Gefahr für Leib und Leben besteht.“

Funkspruch von 16:54

„Auf der kleinen Rampe brauchen wir jetzt mehrere Leute. Da sind schon teilweise Leute niedergetrampelt worden und kollabiert.

Funkspruch von 16:58

„Wir benötigen am Stellwerkhäuschen Rettungssanitäter für 20 Personen, die nach Kreislaufproblemen behandelt werden müssen.“

Mitschnitt aus der Notrufzentrale der Polizei. Der Polizeibeamte S. ruft seine Kollegen von seinem privaten Handy aus an.

(Geschrei im Hintergrund) Wir haben hier eine tote Person. Direkt am Ausgang. Am Ausgang, am Eingang zur Loveparade. Am Eingang zur Loveparade. Eine tote Person, vielleicht auch zwei. Vielleicht auch zwei. Bitte, Notarzt. Wir brauchen Notarzt. (Eine weibliche Person äußert im Hintergrund "Du musst jetzt auflegen, damit die jemanden schicken.")

Jede Hilfe kommt für 21 Menschen zu spät. Sie werden zu Tode gequetscht, über 500 Personen werden verletzt.

Die Verantwortlichen für das Desaster stehen auch drei Jahre nach dem Unglück noch nicht vor Gericht.

Funkspruch von 17:48

„Wann wird hier endlich die Musik ausgemacht? Es soll ne Loveparade sein und keine Tottretparade.“

Wir recherchieren weiter. Wir wollen wissen, wie es sein kann, dass in der Stadt Duisburg offenbar konsequenzenlos Daten, Emails und Dokumente verschwinden. Wir wollen wissen, was in der Einsatzzentrale los war. Wir wollen wissen, warum Zeugen in aller Welt befragt wurden, nur nicht in Düsseldorf. Wir wollen die Hintergründe der Katastrophe erfahren. Gab es einen Grundstücksdeal am Güterbahnhof – oder warum musste ausgerechnet an einem Ort, der statt der angekündigten 500.000 Menschen nur 250.000 Menschen fasste, diese Feier aufgezogen werden?

Wenn Sie Hintergründe kennen, wenn Sie Papiere oder Dokumente haben, schreiben Sie uns. Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.