Loveparade - Staatsanwalt lädt Duisburger Stadtdirektor als Zeuge vor
12.09.2011 | 19:55 Uhr 2011-09-12T19:55:00+0200
Duisburg.Stadtdirektor Peter Greulich muss am Donnerstag wegen seines Protestbriefes an die Staatskanzlei in Sachen Loveparade-Gedenkfeier auf Vorladung der Duisburger Staatsanwaltschaft zu einer „zeugenschaftlichen Vernehmung“ zur Polizei nach Köln.
Greulich ließ dies durch einen Stadtsprecher bestätigen und gab ansonsten keinen Kommentar dazu ab. Hintergrund ist offenbar Greulichs Vorwurf an die Staatskanzlei, dass bei der Genehmigung der Trauerfeier Druck von oben ausgeübt worden sei. Nun ist denkbar, dass die Staatsanwaltschaft daraus folgert, dass es auch zur Loveparade diesen Druck gegeben habe. Greulich selbst betonte aber schon kürzlich, dass dies eine Fehlinterpretation seines Briefes sei.
Unterdessen gibt es harte Kritik aus den eigenen Parteireihen an dem bündnisgünen Stadtdirektor. Das Walsumer Grünen-Vorstandsmitglied Ralf Welters wirft Greulich in seiner Rolle eine „skandalöse“ Außenwirkung vor. Greulich schade dem Image der Partei und Welters wirft ihm „eigenmächtiges Handeln“ und das Nichtbeachten von Parteibeschlüssen vor. Die Grünen dürften das Problem nicht „kleinhalten“.
Auch in Sachen Loveparade-Gutachten scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die SPD prüft weiterhin, den Dringlichkeitsbeschluss zur nachträglichen Verbuchung der längst gezahlten 420 000 Euro aufzuheben, den auch SPD-Bürgermeister Osenger in Vertretung des OB mit unterschrieben hatte. Sie will unter Umständen auch die Rechtmäßigkeit des damaligen Gutachtenauftrags prüfen. Nach Sicht des Rechtsamtes könne der Dringlichkeitsbeschluss nicht aufgehoben werden.

18:23
Bin auch schon gespannt auf die Ausrede von Herrn Greulich morgen-wenns denn dazu kommt-vielleicht nimmt er sich wieder nen Krankenschein-wie damals- zusammen mit Kantel und Janicki-als es um die Abstimmung zum Rücktritt Sauerlands ging.
13:01
Jetzt wird es langsam ernst für die Bande. Und - dokumentiert und öffentlich haben sich Pleitgen (Ruhr 2010), Rüttgers (MP-NRW, CDU), Kraft (MP-NRW, SPD) und Stüdemann (Kulturdezerenent, Kämmerer und Stadtdirektor von Dortmund, SPD) vorab zur LOPA 2010 in Duisburg zu Wort gemeldet und Druck gemacht mit dem Tenor: Eine Absage der LOPA 2010 ginge ja wohl gar nicht, schon überhaupt nicht aus angeblichen Sicherheitsgründen und Kostengründen, die Blamage wäre riesig sonst ... Komisch, dass man sich da 18 Monate später nicht mehr daran erinnern kann?
Insider behaupten auch, dass man OB Sauerland bedeutet habe, dass er sich politische Unterstützung und Beihilfen für Duisburg von der Backe putzen könne, wenn er sich bei der LOPA 2010 anstellen würde und dieses zentrale Element der Ruhr 2010 abgesagt würde .... Gerücht, aber durchaus vorstellbar.
00:31
@41
Zurück von der Party turnaround ?
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PHOENIX
00:20
Einer korrekt ermittelnden Staatsanwaltschaft unterstelle ich, dass sie eine Kopie des Greulich-Briefes vorliegen hat und ihn lesen und verstehen kann.
#35 von taosnm , am 13.09.2011 um 09:09
Der Originaltext des Greulich-Briefes bedarf keiner Auslegung, sondern ist in seiner Aussage klar und deutlich. Also, Butter bei die Fische, Herr Greulich, welches Mitglied der seinerzeitigen Schwarz-Gelben-Landesregierung hat Druck auf die Duisburger Stadtspitze - und auf wen speziell - ausgeübt, um die LoPa 2010 auf Biegen und Brechen und entgegen aller Sicherheitsbedenken durchzudrücken? Bin höchst gespannt auf die Aussage des Herrn Greulich am kommenden Donnerstag.
19:25
Ich hätte da auch noch die Geschichte - zur Aufheiterung - von Caesar anzubieten.
Also:
! Auch Du mein Sohn Brutus !
Und dann steigt der Graue aus der Asche:
Wie?.......................
Nein,
ich bin verwirrt ?
Oder nicht - oder doch - oder nicht ..........
19:22
Ach so, jetzt verstehe ich erst :
.....WIE BEI der LOVEPARADE
Ach so !
Ach Schxxxxxx
HeinzK1 hat da mal so ein paar Fragen vorgedacht.!
-
@37
Ich bau ein Haus , ein kunterbuntes Haus.........
Na danke, den Song habe ich jetzt nur noch im Kopf.
Nee, nee..............
19:09
Gut, das man nun eine größere Problematik öffentlich diskutieren kann: teuren Kaffe vom Einkauf. Ist bei diesem Thema das Rechnungsprüfungsamt involviert oder buckelt die Amtsleiterin vor dem Herren?
18:17
greuliches münchhausen, wiede wiede witt, ich bastel mir die welt wie sie mir gefällt
18:16
Zu: Greulich selbst betonte aber schon kürzlich, dass dies eine Fehlinterpretation seines Briefes sei.
... siehe ...
... Eine Woche nach der Trauerfeier trat Stadtdirektor Greulich in einem Brief an die Staatskanzlei nach. Die Ministerpräsidentin sei auf einem „nicht genehmigten Schwarzbau“ gewesen. Normalerweise hätte dies „zu einer Untersagung der Veranstaltung“ geführt, doch darauf wurde verzichtet. Greulich beschwert sich, dass seine Mitarbeiter wie bei der Loveparade unter Druck von oben gesetzt worden wären, um zu genehmigen, was nicht zu genehmigen war. „Genau dieses Verhalten erfolgte nun von der Landesregierung“. ... (4. Sept. 2011 von David Schraven)[1]
Was bedeutet unter Druck von oben gesetzt?
Wer ist in Duisburg über den Oberbürgermeister?
Hat der Oberbürgermeister Herr Adolf Sauerland nicht selbst für den Druck von oben gesorgt, um so die Loveparade in Duisburg durchziehen zu können?
Ich gehe mal davon aus, daß der Kölner Polizei sicher noch mehr Fragen einfallen. ;-)
Ansonsten gilt auch hier:
... schämen Sie sich für diesen Brief![2]
Drum merke:
Hättest du geschwiegen ...[3],
... bräuchtest du nun nicht zu singen.
Mal schauen, was für ein Lied die Kölner Polizei zu hören bekommt. ;-)
DuDoDa geht weiter. :-) (Duisburger-Domino-Day)
[1] http://bit.ly/nkaV0f
[2] http://bit.ly/pTtKHm
[3] http://bit.ly/pzucMa
.
09:09
Einer korrekt ermittelnden Staatsanwaltschaft unterstelle ich, dass sie eine Kopie des Greulich-Briefes vorliegen hat und ihn lesen und verstehen kann. Da kann man nur gespannt abwarten, wie der Sunny Boy den Leuten in Köln erklären will, dass sie da etwas falsch verstanden haben, was er gaaanz anders gemeint hat.