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Literatur überwindet Grenzen

07.11.2007 | 18:27 Uhr

Die Gesellschaft für deutsch-türkischen Dialog zeigt eine Ausstellung im Internationalen Zentrum zur Literatur der Migranten. Bücher von Renan Demirkan und Necla Kelek

"Warum ich eine deutsche Frau geheiratet habe" heißt der übersetzte Titel des kleinen Büchleins von Iki Yabanci, das der aus der Türkei stammende Autor wahrscheinlich in den frühen 60er Jahren veröffentlichte. Von einem bereits etwas vergilbten Foto lächelt ein glückliches Paar.

Das schon etwas vergilbt aussehende Werk zählt zum Schatz von Tayfun Demir, der gestern gemeinsam mit Asli Sevindim eine Ausstellung zur türkischdeutschen Literatur im Internationalen Zentrum am Flachsmarkt 15 vorstellte.

Sowohl Tayfun Demir, Spezialist für türkische Literatur in der Stadtbibliothek, als auch WDR-Moderatorin und Autorin Asli Sevindim gehören der Gesellschaft für deutsch-türkischen Dialog an, die am heutigen Donnerstag, 8. November, um 13 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung einlädt. Der Autor Habib Bektas liest auf Türkisch und auf Deutsch wird von der Schauspielerin Günfer Cölgecen aus Bochum gelesen. Das Spektrum reicht von den unbeachteten türkischen Gastarbeiter-Autoren der 60er Jahre bis zu den prominenten türkischdeutschen Schriftstellern der Gegenwart. Mit großflächigen Fotos und Illustrationen sowie kurzen literarischen Texten wird ein anregendes Programm türkischdeutschen Lebens im Spiegel der Literatur gezeigt. Wie Tayfun Demir betont, liege der Akzente der Schau insbesondere bei der Literatur der "Migranten".

Wer die Liste der Literaten, deren Bücher es auch in der Stadtbibliothek gibt, studiert, der entdeckt mit Fakir Baykurtz, Renan Demirkan, Necla Kelek, Sevgi Özdamar, Akif Pirincci, Asli Sevindim und Feridun Zaimoglu bekannte Namen. Eine Schau, die den Auftakt eines Projektes zur türkischen und türkischdeutschen Literatur bildet, das bis 2010, dem Jahr der Kulturhauptstadt, dauern wird.

Von Thomas Becker

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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