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Linke-Vorsitzende aus Duisburg distanziert sich von antiisraelischem Flugblatt

27.04.2011 | 17:36 Uhr
Linke-Vorsitzende aus Duisburg distanziert sich von antiisraelischem Flugblatt
Das Foto zeigt die Gründungsversammlung der Partei Die Linke in Duisburg im Kulturzentrum Hundertmeister am 25. August 2007. Auf der Website des Kreisverbandes wurde offenbar jahrelang ein antiisraelisches Flugblatt zum Download angeboten. Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.Die Vorsitzende der Duisburger Linken, Ute Abraham, distanziert sich von dem antiisraelischen Flugblatt, das auf der Website des Kreisverbandes zum Download angeboten wurde. Beworben wurde das Flugblatt offenbar von der parteinahen Jugendorganisation „solid“.

„Ich bin entsetzt. Wir distanzieren uns von diesem Flugblatt.“ Mit diesen Worten reagierte die Vorsitzende der Duisburger Linken, Ute Abraham, nachdem das Blog „Ruhrbarone“ auf ein Flugblatt hingewiesen hatte, das auf der Website ihres Kreisverbandes zum Download angeboten worden war. Das Flugblatt zeigt einen Davidstern mit einem Hakenkreuz und ruft zum Boykott Israels auf.

Das Flugblatt selbst stammt nach WAZ-Recherchen aus dem Jahr 2006. Der Artikel, unter dem der Link auf das Flugblatt stand, ist jedoch viel jünger. Verfasst wurde er offensichtlich von der linken Jugendorganisation „solid“, der die Duisburger Linken Platz auf ihren Internetseiten zur Verfügung gestellt haben. In dem Artikel wird für einen Sticker geworben, der zum Boykott des „Appartheitsstaates“ Israel aufruft. "Solid" habe einen eigenen Zugang zur Befüllung der Website, so Abraham. Die Inhalte wurden vom Kreisverband offenbar nicht kontrolliert.

Jäger fordert "Distanzierung" und "lückenlose Aufklärung"

In der Landeshauptstadt gab es ein entsprechendes Echo, weil die SPD und die Grünen im Stadtrat eine Kooperation mit den Linken eingegangen sind . NRW-Generalsekretär Joachim Stamp (FDP): „Die Linkspartei in Duisburg liefert selbst den besten Beweis, warum die Überwachung dieser Partei durch den Verfassungsschutz nach wie vor dringend geboten ist.“ Die Junge Union NRW sieht es als beschämend an, „dass ausgerechnet NRW-Innenminister Jäger als Vorsitzender der SPD Duisburg mit dieser antisemitischen Linken in Duisburg zusammenarbeitet.“

Jäger selbst forderte in einer Pressemitteilung vom Kreisverband der Linken eine "klare und öffentliche Verurteilung beziehungsweise Distanzierung von diesem Flugblatt und dessen Verbreitung" sowie "eine lückenlose Aufklärung des gesamten Vorganges". Die Duisburger SPD, so die Stellungsnahme des Duisburger Unterbezirks, "verurteilt klar und eindeutig jede Form des Antisemitismus und jegliche Verbreitung antisemitischer Symbole und Schriften."

Alfons Winterseel

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Kommentare
27.04.2011
20:11
Linke-Vorsitzende aus Duisburg distanziert sich von antiisraelischem Flugblatt
von meigustu | #13

nr11 Heißt das also die Linken haben sich die großen Philosophen zu eigen gemacht und vertreten die rationale Vernunft die bestimmend für die deutsche Leitkultur ist.

27.04.2011
20:02
Linke-Vorsitzende aus Duisburg distanziert sich von antiisraelischem Flugblatt
von jollyjumper | #12

ju? sind das nicht die besoffenen aus berlin?

27.04.2011
19:44
Linke-Vorsitzende aus Duisburg distanziert sich von antiisraelischem Flugblatt
von unwitz | #11

Das eher simpel gestrickte Weltbild deutscher Linker beinhaltet neben Antiamerikanismus, Deutschenhass und Christophobie eben auch Antisemitismus, auch wenn offiziell von Antiimperialismus, Antifaschismus und Israelkritik gesprochen wird.

27.04.2011
19:42
Linke-Vorsitzende aus Duisburg distanziert sich von antiisraelischem Flugblatt
von Wahrheit5 | #10

#2
Was soll denn dieser Quark?
Das auserwählte Volk Gottes zu sein hat doch nichts mit Rassismus zu tun. Das ist eine religiöse Vorstellung wie es viele gibt, in jeder Religion.
Deshalb ist Religion ja auch absolut überflüssig.
Sie hat nur Elend in die Welt gebracht und das schon seit Jahrtausenden.
Falls das stimmt mit dem Flugblatt, ist es unentschuldbar.
Aber schlimmer ist für mich immer noch ein CDU OB der keine Verantwortung übernimmt.

27.04.2011
19:42
Linke-Vorsitzende aus Duisburg distanziert sich von antiisraelischem Flugblatt
von butcher99 | #9

unfassbar welcher Dilettantismus bei den Parteien Einzug gehalten hat.
Ein nicht genehmes Flugblatt, das mehrere Jahre downloadbar war.
Andererseits, wenn das mehrere Jahre downloadbar war und est jetzt ruchbar wird, hat das Flugblatt wohl keinen Menschen interessiert.
Wo liegt nun das konkrete Problem?

27.04.2011
19:40
Blockierter Kommentar.
von Gottfried.v.Bouillon | #8

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

27.04.2011
19:34
Linke-Vorsitzende aus Duisburg distanziert sich von antiisraelischem Flugblatt
von OliJung | #7

NAZIS RAUS !!!

27.04.2011
19:30
Blockierter Kommentar.
von exmarx | #6

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

27.04.2011
19:22
Linke-Vorsitzende aus Duisburg distanziert sich von antiisraelischem Flugblatt
von cooperine | #5

Wo bleiben die Proteste der Antifa, die sonst bei jeder Gelegenheit gegen Rechts und gegen Nazis auf die Straße geht?

27.04.2011
19:06
Linke-Vorsitzende aus Duisburg distanziert sich von antiisraelischem Flugblatt
von meigustu | #4

nr2 Allmachtsansprüche haben alle möglichen Religionen und Weltanschauungen. Meistens steckt dahinter nur die Gier nach Anerkennung, Macht und Geld derer die sich an die Spitze durchgeboxt haben. Wie flexibel solche Menschen sind zeigen doch die Nazis. Heute treten Sie als Beschützer der Juden auf, und hauen dafür Hitlers gute Freunde die Moslems in die Pfanne.

Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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