„Leuchtturm im Revier“

Die Universität Duisburg-Essen (UDE) zählt zu den aufsteigenden Sternen am Hochschul-Himmel. Gerade erst zwölf Jahre alt, gehört sie im „Times Higher Education Ranking“ als zweitjüngste Uni 2015 erneut zu den 100 weltbesten Hochschulen, die noch keine 50 Jahre alt sind. Sie konnte sich im Vergleich zum Vorjahr sogar um acht Plätze verbessern und belegt jetzt Rang 59 statt 67. Und die beiden Campus-Städte Duisburg und Essen profitieren zunehmend von den Erkenntnissen der Wissenschaft – in wirtschaftlicher, demografischer, sozialer und kultureller Hinsicht. Da ist der jährliche Empfang für die neuen Professorinnen und Professoren nur ein kleiner Dank und Ausdruck der Wertschätzung der beiden Oberbürgermeister Reinhard Paß (Essen) und Sören Link (Duisburg).

Nicht nur die neuen Hochschullehrer wurden auf dem Ausflugsschiff MS Gerhard Mercator und anschließend im Franz-Haniel-Hof des Rathauses Duisburg empfangen, auch weitere Repräsentanten der Universität und ihrer Kooperationspartner aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nutzten die Gelegenheit zum Kennenlernen und Meinungsaustausch.

Längst hat sich der Doppelstandort bewährt. Die Universität mit mittlerweile etwa 41 000 Studierenden und 11 000 Beschäftigten (inklusive Universitätsklinikum) ist ein wichtiger Impulsgeber für die wirtschaftliche, soziale, demografische, kulturelle und städtebauliche Entwicklung.

Roter Faden

Link und Paß sind sich einig, dass die UDE ein „Leuchtturm im Revier“ ist. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei es wichtig, dass der akademische Nachwuchs vor Ort ausgebildet werde. „Im Rahmen ihrer kommunalen Entwicklungsstrategie setzt die Stadt Duisburg vor allem auf die Unterstützung von Unternehmensausgründungen und den Technologietransfer in die regionale Wirtschaft“, so Link. „Diese aktive Rolle der Universität in und für die Stadt- und Strukturpolitik zieht sich in Duisburg wie ein roter Faden durch alle Strukturentwicklungsprogramme der Stadt.“