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Letztes Teilstück von Ruhrtal-Radweg in Duisburg fast fertig

17.02.2016 | 08:00 Uhr
Letztes Teilstück von Ruhrtal-Radweg in Duisburg fast fertig
Der Ruhrtalweg ist bis zur Karl-Lehr-Brücke am Kaßlerfelder Kreisel fertig. Jetzt erfolgen die letzten Arbeiten bis zur Landmarke Rheinorange.Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.  Das letzte Teilstück des Ruhrtal-Radweges ist fast fertig. Jetzt werden noch letzte Arbeiten erledigt. Insgesamt kostet der Bauabschnitt 1,6 Mio Euro.

Bis zum Sommer soll der letzte Abschnitt des Ruhrtal-Radwegs bis zur „Rheinorange“ so richtig hübsch gemacht werden. Denn der touristische Radelpfad, der vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub mit herausragenden vier Sternen ausgezeichnet wurde, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Nur das letzte Stück vom Kaßlerfelder Kreisel bis zur großen Skulptur an der Ruhrmündung war nicht optimal gestaltet. Das ändert sich nun.

Zunächst wird für 55 000 Euro ein vier Meter hoher Zaun gebaut, der das Gelände des Recyclingunternehmens Blumenhof vom Radweg abgrenzt. Auf 300 Metern entsteht eine Abgrenzung, die ein wenig an die Ballfangzäune auf Fußballplätzen erinnert. „Am Boden werden wir eine Hecke pflanzen, damit es etwas grüner wird“, so Volker Heimann vom Amt für Umwelt und Grün.

„Rheinorange“ nachts ins rechte Licht setzen

Darüber sollen überdimensionale Fotos aufgehängt werden. „Mit stimmungsvollen Motiven vom gesamten Ruhrtal-Radweg“, freut sich Heimann schon auf die neue Gestaltung. Auch die Vorinstallationen für die Lampen, die „Rheinorange“ nachts ins rechte Licht setzen sollen, sind schon fertig. Jetzt fehlt nur noch das Kabel zur Kläranlage an der Ruhr, von der der Strom kommen soll. Auch an der Querung durch das Wäldchen am Kaßlerfelder Kreisel wird jetzt gearbeitet. Hier sollen auch Parkplätze entstehen, damit die Radtouristen ihre Drahtesel auf die Autos für die Heimreise laden können.

Insgesamt kostet dieser Bauabschnitt 1,6 Millionen Euro, von denen 1,3 Millionen vom Wirtschaftsministerium NRW kommen. Weitere 125 000 Euro steuert der Regionalverband Ruhr bei. Der ist fest davon überzeugt, dass sich die Investitionen lohnen, denn auf der Strecke zwischen der Ruhrquelle in Winterberg und der Ruhrmündung in Duisburg sind mittlerweile 1,25 Millionen Radtouristen unterwegs gewesen. Und auch Volker Heimann vom Amt für Umwelt und Grün ist von dem Projekt überzeugt: „Das wird richtig schön.“

Svenja Aufderheide

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2016-02-17 08:00
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