Leser können Duisburger Kult-Kicker exklusiv treffen

Bis heute bei MSV-Fans äußerst beliebt: Joachim Hopp.
Bis heute bei MSV-Fans äußerst beliebt: Joachim Hopp.
Foto: Getty Images
Was wir bereits wissen
Fünf Leser können Joachim Hopp, Duisburger Original und früher Abräumer beim MSV, exklusiv treffen, näher kennen lernen und mit Fragen löchern.

Duisburg.. Er war der Malocher unter den Fußballern. Die MSV-Fans haben Joachim Hopp für seine Spielweise geliebt – und außerhalb des Platzes für seine markigen Sprüche. Bis heute ist der mittlerweile 48-Jährige eine absolute Kultfigur und deshalb wie geschaffen für die WAZ-Talk-Reihe „Auf ein Pils mit...“, wenn fünf Leser Prominente und Persönlichkeiten in Duisburg treffen und mit Fragen löchern dürfen. Hopp hat nach der Anfrage sofort zugesagt. Wer das Duisburger Original am Donnerstag, 5. Februar, ab 18 Uhr gerne näher kennen lernen möchte, sollte sich schnell bewerben.

Die fünf Auserwählten bestimmen unter der WAZ-Moderation, worüber geredet wird. Gesprächsstoff gibt es reichlich. Und Joachim Hopp kann einige wunderbare Anekdoten aus seiner Kickerzeit erzählen. Über die Anfänge als kleiner Junge beim VfvB Ruhrort-Laar, wo er sämtliche Jugendteams bis zur ersten Mannschaft durchläuft. Nur 100 Meter entfernt hat er damals von Platzanlage gewohnt, gerne und erfolgreich dort gespielt – aber auch, weil es sein Vater so will.

1989 wechselt Hopp zum MSV. Erst zu den Amateuren, später zu den Profis, bei denen er vom Torjäger zum Abräumer in der Abwehr umgeschult wird. Er schuftet nicht nur auf dem Platz, sondern anfangs parallel auch noch in der Frühschicht bei Thyssen, als Schmelzer und Wassermann. Auch ein schönes Thema für den Leser-Talk – ebenso wie der legendäre Spruch, als der Kult-Kicker unter dem damaligen MSV-Trainer Friedhelm Funkel einen Stammplatz auf der Ersatzbank hat: „Ja, man muss gucken, dass man keine Pickel am Arsch kriegt, weil dat so hart ist, da muss man mal wat drunterschieben.“

50 Jahre Bundesliga

Joachim Hopp ist Duisburg immer verbunden geblieben

Hopp hat sich nie den Mund verbieten lassen und immer geradeaus seine Meinung gesagt – als Spieler und später als Trainer, als der er einmal sogar einen Ausflug ins Ausland gewagt hat. Zusammen mit Wolfgang Jerat coacht er im Kosovo 2012 vier Monate lang KF Prishtina. Ansonsten ist der 48-Jährige fer Heimat, seiner Geburtsstadt Duisburg, immer verbunden geblieben.

Der verheiratete Familienvater wohnt in Meiderich nur ein paar Straßen vom MSV-Trainingsgelände entfernt, malocht im Stadtteil ganz solide bei Verkehrstechnik Ripkens und hat nach der Geburt seiner heute achtjährigen Tochter übrigens seine zwischenzeitlichen Aktivitäten als Disc-Jockey eingestellt. House-Musik hört er immer noch gerne, aber aus dem DJ- ist längst ein Kinderzimmer geworden. Auch ein schönes Thema.