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Karneval

Leon erfüllt sich einen Traum

10.01.2010 | 18:36 Uhr

Duisburg. Seit Sonntagmittag, zehn nach zwei, sind Leon Smits und Lisa Selbach offiziell blaublütig. Zusammen mit Lisas Schwester Romina, die als Pagin fungiert, sind die drei Duisburgs Kinderprinzencrew 2010.

„Als ich das erste Mal den Karnevalsprinzen gesehen habe, habe ich mir gewünscht selber einer zu werden”, freute sich Leon I. über seine Krönung. Zuvor war der alte Kinderprinz, Lewin I., verabschiedet worden. Ganz nach Tradition erhielt er einen Zinnteller und ein Orden als Andenken.

Den Tipp, Lisa als Prinzessin zu wählen, erhielt Leon von höchster Stelle. „Meine Mama hat gesagt, dass ich Lisa doch mal fragen soll. Sie war sofort einverstanden”.

Alle drei gehören dem Karnevalsverein KG Rot-Schwarz Kaßlerfeld an. „In der Karnevalszeit werden wir sogar teilweise von der Schule freigestellt. Natürlich versuchen wir, die meisten Termine auf den Nachmittag zu legen, aber das geht nicht immer”, berichtet Lisa I. stolz. In der Zahl der Verpflichtungen steht das Trio dem großen Prinzen, Michel I., nicht nach. „Altweiber sind es zehn Auftritte an einem Tag”, sagt Pagin Romina. Sie ist mit 14 Jahren die älteste der drei. Ihre Schwester ist zwei Jahre jünger. Der zehnjährige Leon ist das Nesthäkchen des Dreiergespanns.

Vor ihrer Inthronisierung waren sie verständlicherweise sehr nervös, aber auch voller Vorfreude auf die bevorstehende Session. „Ich denke, die Zeit wird wie im Flug vergehen. Aber darauf freuen wir uns riesig”, schaut Romina voraus. Ein Höhepunkt für die Kinderprinzencrew ist der Empfang beim Düsseldorfer Oberbürgermeister. Duisburgs OB Adolf Sauerland musste bei der gestrigen Kinderprinzenkürung passen. Er hatte sich bei der Eröffnungsfeier zur Kulturhaupstadt 2010 verkühlt.

Aber auch so wurde im Hotel Montan in Marxloh nach dem offiziellen Teil viel getanzt, geschunkelt und gelacht. „Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Ich liebe es, auf einer Bühne zu stehen”, strahlte Leon I. bei der Übergabe des Zepters. Bis zur Erfüllung seines zweiten großen Wunsches wird es allerdings noch einige Jahre dauern. „Irgendwann möchte ich auch mal der große Prinz sein.”

Martin Schroers

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82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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