Lehrer sollen mehr Parkplätze mieten

Die Stadt weitet die Vermietung von Lehrerparkplätzen aus. An 20 weiteren Schulen laufen derzeit die Vorbereitungen dafür. Das Thema Zahlen für den Lehrerparkplatz hat bei Duisburgs versammelter Pädagogenschaft schon einmal für jede Menge Aufregung gesorgt. Die Lehrer und Lehrerinnen hatten gegen die Mietgebühr, die sie zahlen sollten heftig protestiert.

Die Stadtverwaltung indes hatte auf leere Kassen und das Haushaltssicherungskonzept verwiesen. Weil viele Lehrer keine Mietverträge unterschreiben wollten, bietet die Verwaltung die Partplätze seit Oktober 2014 auch Anwohnern an. Zunächst mit mäßigem Erfolg, doch langsam läuft das Geschäft. Vor allem in der Innenstadt sind die Parkplätze nahezu komplett vermietet. An anderen Schulen in den Stadtteilen sieht es nicht so rosig aus.

Aktuell sind 788 Stellplätze in der Bewirtschaftung, davon sind 305 vermietet, für weitere 57 liegen Anmeldungen/Reservierungen vor. Davon sind 75 Stellplätze an Anwohner als Nutzer vermietet, weitere 18 Anwohner haben sich einen Platz reservieren lassen. Die Auslastungsquote liegt demnach bei etwa 46 Prozent. Die Stadt nimmt nach diesem Stand 125.000 Euro pro Jahr ein.

Nun sollen rund 400 Stellplätze von 20 weiteren Schulen dazu kommen. Das heißt, die betroffenen Schulen werden angeschrieben und die Parkplätze später gesperrt. Ab etwa Mitte September will die Stadt dann auch hier Geld einnehmen. Der ursprüngliche Plan der Stadt, ab dem Jahr 2014 bereits 480.000 Euro durch die Parkplatzvermietung einzunehmen ist zwar gescheitert. Aber auf Dauer wird das Umsonst-Parken auf den entsprechenden Parkplätze für Duisburgs Lehrer nicht mehr möglich sein.

Grundsätzlich gilt: Wenn an einem Standort nicht alle Parkplätze an Lehrer vermietet werden, können auch Anlieger diese Flächen anmieten. Lehrer und Anwohner zahlen pro Monat 29,75 Euro brutto.