Laschet fragt: „Kann NRW Kunst?“

„Kann Wirtschaft Kunst?“ Diese Frage stellt das Museum Küppersmühle im Rahmen seines Neujahrsempfangs am 15. Januar um 18 Uhr und hat zu einer Diskussionsrunde Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur eingeladen. Vorher soll allerdings noch eine andere Frage geklärt werden: Unter der Überschrift „Kann NRW Kunst?“ hält der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Armin Laschet, am Donnerstag eine Einführungsrede im MKM.

Seit ihrem Bestehen ist die Verbindung von Kultur und Wirtschaft eines der Schwerpunktthemen der Stiftung für Kunst und Kultur, die das Museum betreibt. Angesichts der Finanzlage im Kulturbereich gewinnt dieses Modell immer mehr an Bedeutung. Es geht also um das Thema Geld im Kunstbetrieb: Kommunale Kassen sind im Dauernotstand, museale Etats werden eingefroren und die Kulturleistung der Museen leidet unter der Anstrengung, Ausstellungen, Projekte und Kataloge finanzieren zu können. Ohne das Engagement von Unternehmen oder Privatsponsoren ist die Arbeit der Museen kaum mehr denkbar. Zum Thema „Kann Wirtschaft Kunst?“ diskutieren Lars Martin Klieve (Kämmerer der Stadt Essen), Prof. Dr. Thomas A. Lange (Vorstandsvorsitzender National-Bank AG) und Prof. Dr. h.c. Walter Smerling (Direktor MKM). Der Eintritt ist frei.