Lange Vorbereitung

Anderthalb Stunden vor der Vorstellung geht es in die Maske, und die Verwandlung der Sängerin in die Gräfin Palinska, die „Zirkusprinzessin“, beginnt. Zuerst werden die Haar „geschneckelt“, also dicht an den Kopf gedreht, damit sie unter die Perücke passen und nicht rausrutschen, zusätzlich wird ein Netz darüber gezogen.

Dann greift Maskenbildnerin Nina Petrik-Langkopf zu Schwamm und Pinseln und in die Kosmetik-Tiegel. Die Gesichtshaut wird grundiert, die Augenpartie aufgehellt, „das macht offene frische Augen“, so Nina Petrik-Langkopf. Die Augen werden stark geschminkt, weil das Bühnenlicht viel schluckt und das Gesicht auch noch aus großer Entfernung frisch aussehen soll. Dann wird abgepudert, werden die Wimpern angeklebt und Rouge aufs ganze Gesicht aufgetragen. „Das wirkt weich und frisch.“ Schließlich sind die Lippen dran. Singend sind die Stimmen der Sänger laut genug, aber in der Operette wird viel gesprochen, mit Mikro müssen sich die Darsteller nicht so verkrampft anschreien. Schließlich wird die Perücke übergezogen und an einem Stirnband sowie an den Seiten mit Spezialkleber fixiert. Jetzt noch das elegante Kleid, dann schellt es zur Aufführung...

Romana Noacks Wunsch nicht nur für 2015: „Weitere traumschöne Rollen in Operetten von Lehár und Kálmán.“