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Industriekultur

Landschaftspark Duisburg-Nord - Park der Industriekultur

03.10.2012 | 14:14 Uhr
Landschaftspark Duisburg-Nord - Park der Industriekultur
Der Landschaftspark in Duisburg Nord - ein stillgelegtes Thyssen-Hüttenwerk.

Duisburg.  Im Laufe der Zeit sind aus den Industriedenkmälern des Ruhrgebiets Museen, Parks, Bühnen und Ateliers geworden. Bei Touren und Besichtigungen bieten sich tiefe Einblicke in eine Region, die in der Industriekultur ihre kulturelle Identität bewahrt. Eine Reise zum Landschaftspark Duisburg Nord.

Informationen

Landschaftspark Duisburg-Nord Emscherstraße 71 47137 Duisburg Web: www.landschaftspark.de

Öffnungszeiten: Der Park ist rund um die Uhr und ganzjährig für Fußgänger und Fahrradfahrer geöffnet, Eintritt frei.

Besucherzentrum: im ehemaligen Schalthaus auf dem Gelände Tel.: 0203.4291919 /// E-Mail: info@tour-de-ruhr.de /// Öffnungszeiten: montags bis freitags 9.00–18.00, samstags, sonntags, feiertags 11.00–18.00 Uhr. Hier befindet sich auch der Fahrradverleih RevierRad.

Führungen:

Rundgang durch das stillgelegte Hüttenwerk:

ganzjährig samstags, sonntags und feiertags, jeweils 14.00 Uhr. Weitere Führungen

auf Anfrage: Besucherzentrum/Tour de Ruhr GmbH /// Emscherstraße 71 47137 Duisburg /// Tel.: 0203.4291919 www.tour-de-ruhr.de

Vermietung:

Kraftzentrale, Gießhalle, der Gebläsehallenkomplex sowie Bereiche des Außengeländes können für Veranstaltungen angemietet werden: Duisburg Marketing Landschaftpark Duisburg-Nord /// Emscherstraße 71 /// 47137 Duisburg /// Tel.: 0203.712 808–20, Fax: 0203.712808–18, E-Mail: events@landschaftspark.de

Anfahrt:

mit dem Auto: A 42 Anschlussstelle „Duisburg-Neumühl“, Ausschilderung „Route Industriekultur“ folgen

mit öffentlichen Verkehrsmitteln: von Duisburg HBF mit Straßenbahnlinie 902 oder 903 bis „Landschaftspark-Nord“, dann ca. 5 Minuten zu Fuß.

Weitere touristische Informationen: RUHR.VISITORCENTER Duisburg /// City- Palais Königstraße 39 /// 47051 Duisburg /// Tel.: 0203.285440 /// E-Mail: service@duisburg-marketing.de /// Öffnungszeiten: montags bis samstags 10.00–19.30, April bis Oktober auch sonntags und feiertags von 10.00–14.00 Uhr.

Der Landschaftspark Duisburg-Nord – das ist das stillgelegte Thyssen-Hüttenwerk im Duisburger Stadtteil Meiderich. Der ganze industrielle Kern der Anlage steht unter Denkmalschutz. Ein stählerner Koloss – „Big Steel“: ein fast komplett erhaltenes Stahlwerk mit drei Hochöfen, riesigen Hallen, Häusern, Halden, Bunkern und einem Gasometer. Das 200 Hektar große ehemalige Werksgelände ist seit 1991 ein öffentlich zugänglicher und weltweit wohl einmaliger Park. Hier sind die stählernen Spuren der Vergangenheit zwischen jungem Grün ganz bewusst sichtbar geblieben.

Fast 80 Jahre lang wurde hier unter harten Arbeitsbedingungen Roheisen produziert – 24 Stunden rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Nach der letzten Schicht am 4. April 1985 ließen die Arbeiter ihre Werkzeuge einfach fallen. Fast sechs Jahre lang wurde um die künftige Nutzung des Werksgeländes gestritten, bis der Eigentümer, die Landes-entwicklungsgesellschaft NRW, zusammen mit der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (1989–1999) entschied, die Hochofenanlage nicht abzubrechen, sondern für künftige Generationen zu erhalten. Kultur, Tourismus, Naherholung, Naturschutz und Ökologie wurden die Leitideen für die Entwicklung des Landschaftsparks.

Vom Kletterpark bis zum Hobbytauchen

Tatsächlich sprießt heute in allen Ecken und Winkeln die Natur und erobert sich nach und nach das Industriegelände zurück. Schätzungsweise 60 Vogelarten und 300 Pflanzen haben sich neu angesiedelt. Darunter auch einige exotische Gewächse, die erst mit Erzlieferungen aus Übersee den Weg hierher gefunden haben und tatsächlich gedeihen. Ein industriegeschichtlicher Rundweg erschließt das weitläufige Gelände und erläutert den komplizierten Prozess der Verhüttung von Erz zu Roheisen. Für Kinder entstand einer der ungewöhnlichsten Spielplätze Deutschlands.

Ruhrgebiet – Entdeckungsreise Industriekultur

Dieser Text stammt aus dem Buch "Ruhrgebiet – Entdeckungsreise Industriekultur", erschienen im Klartext Verlag. Hier geht's zum Onlineshop.

Mitglieder des Deutschen Alpenvereins haben einen Kletterpark eingerichtet, ein mit Wasser gefüllter Gasometer wird von Hobbytauchern genutzt. Abends erstrahlt die Hochofenanlage in roten, blauen und grünen Farben – einer Lichtinstallation des britischen Lichtkünstlers Jonathan Park. Die ehemaligen Industriehallen wie die Kraftzentrale, die Gebläsehalle und die Gießhalle werden als Aufführungsorte für vielfältige Theater-, Tanz- und Musikveranstaltungen genutzt. Der Landschaftspark ist heute einer der Hauptspielorte der RuhrTriennale.

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Kommentare
12.10.2012
15:46
Landschaftspark Duisburg-Nord - Park der Industriekultur
von graphos | #2

Die Kinder aus dem Haus, die Frau weggelaufen, die Nachbarn schneiden dich? Keiner mehr da, den du belehren kannst? Kein Problem! Mach einfach mit im Blog von DERWESTEN. Jeden Tag finden sich dort Dutzende von Bagatellfehlern über die man sich so richtig auslassen und sein Wissen jedem ungefragt entgegenschreiben kann...

@1 [Harke4711]
Na dann erklär uns doch mal ausführlich, was der Unterschied ist zwischen einem Hochofenwerk und einem Stahlwerk. Ich bin echt gespannt. Aber nicht aus Wiki & Co abschreiben. Wir kontrollieren das!

12.10.2012
14:24
Landschaftspark Duisburg-Nord - Park der Industriekultur
von Harke4711 | #1



"Ein fast komplett erhaltenes Stahlwerk"

In Meiderich steht ein Hochofenwerk und kein Stahlwerk.

Ein Stahlwerk steht z.B. in Bruckhausen.

Aber dieser Fehler ist damals auch Altkanzler Schröder, bei einer Rede im Landschaftspark unterlaufen.

Somit ist man also in bester

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