Landesweites Programm

Das Projekt „Aktiv für Arbeit im Stadtteil“ wurde NRW-weit in zehn Stadtteilen durchgeführt. „Die Stadtteile waren alle Teil der Sozialen Stadt, sind aber von der Struktur unterschiedlich“, erklärt Roland Golding von der „Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung“ (GiB), die beim Landes-Arbeitsministerium angesiedelt ist. „Gemeinsam ist allen, dass dort überdurchschnittlich viele Personen wohnen, die Transferleistungen beziehen.“ Das Problem der Zuwanderung sei ein Duisburger Spezialfall, das in abgeschwächter Form nur noch in Gelsenkirchen-Schalke auftrat. Bei Köln-Chorweiler, einem anderen teilnehmenden Stadtteil, handele es sich hingegen um einen typischen Satellitenstadtteil. Auch Münster macht mit, dort ist die Struktur ländlicher geprägt, der Stadtteil habe aber eine klassische Hochhaus-Architektur.

Die GiB übernimmt auch die wissenschaftliche Auswertung, und will prüfen, inwieweit ein Ansatz auf Stadtteilebene wirklich bei der Jobvermittlung hilft.