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Kritik an Polizei-Einsatz bei Kurden-Demo in Duisburg

11.01.2012 | 06:00 Uhr
Kritik an Polizei-Einsatz bei Kurden-Demo in Duisburg
Die Veranstalter der Kurden-Demo am Wochenende verurteilen das Vorgehen der Polizei. Foto: Kai Kitschenberg

Duisburg. Der Einsatz der Polizei am Samstag gegen Teilnehmer einer Demo vor dem Forum zieht Kritik nach sich. Das Bündnis der Veranstalter verurteilte „aufs Schärfste den massiven Polizeieinsatz“ und fordert, die strafrechtlichen Verfolgung von vier Teilnehmern einzustellen.

Die Demonstrationsfreiheit sei von Beginn an eingeschränkt gewesen. Rund 500 Menschen hätten für die Freiheit des kurdischen Volkes, gegen Bombardements durch das türkische Militär sowie gegen die strafrechtliche Verfolgung kurdischer Aktivisten in der Bundesrepublik und die Waffenlieferungen an das türkische Militär durch die Bundesregierung protestiert.

Aussage gegen Aussage

Die Polizei spricht von 300 Teilnehmern, vor dem Forum sollen es später 80 gewesen sein, einige hätten plötzlich mit Fahnenstangen auf Polizisten eingeschlagen . Zwei Beamte wurden leicht verletzt. Gegenüber der NRZ nannte ein Augenzeuge die Schilderung der Polizei „verfälscht“: Die Polizisten hätten die Teilnehmer eingekesselt und versucht, einen Sprecher aus der Mitte der friedlichen Teilnehmer herauszuziehen. Plötzlich hätten die Beamten dann mit Schlagstöcken losgeprügelt.

Ingo Blazejewski



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