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Abwahlverfahren

Kritik an OB Sauerlands Werbung unter Migranten

08.02.2012 | 06:00 Uhr
In den deutschen Ausgaben der türkischen Zeitungen hat OB Adolf Sauerland die türkischen Migranten dazu aufgefordert, beim Bürgerentscheid mit „Nein“ – also gegen seine Abwahl – zu stimmen. Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.  Türkischstämmige Verfechter eines Neuanfangs für Duisburg widersprechen dem Eindruck, Duisburgs Migranten stünden geschlossen hinter dem umstritteten Bürgermeister. Es mache sie wütend, dass Adolf Sauerland versuche, Türkischstämmige über türkische Medien zu vereinnahmen.

Gestern traten Elif Keklik, Ercan Idik, Ünsal Baser, Kenan Ilhan, Mirze Edis und Sait Keles an die Öffentlichkeit. Sie sind alle türkischstämmig, engagieren sich in der SPD, bei den Linken und Grünen sowie im Abwahlbündnis gegen OB Sauerland. Und als Verfechter eines Neuanfangs für Duisburg sind sie sauer, dass Sauerland in türkischen Medien die „Migrantenkarte“ gezogen und die türkischstämmigen Duisburger aufgefordert hat, für seinen Verbleib im Amt zu stimmen .

Da sei in den Medien das Bild entstanden, dass alle Türken hinter dem umstrittenen Oberbürgermeister stehen. Das sei aber mitnichten so, erklärte das Sextett unisono. Für die Rechtsanwältin Elif Keklik, die für die SPD im Stadtrat sitzt, ist es selbstverständlich, die Abwahl zu unterstützen, weil Sauerland die politische Verantwortung nach der Loveparade-Katastrophe nicht wahrgenommen hat – im Gegensatz zu 80 000 Bürgern.

Ihr Ratskollege Ercan Idik ergänzte: „Es ist schade, dass in der Öffentlichkeit das Bild entsteht, die Migranten ständen hinter dem OB.“ Die Strategie der CDU, die „Migrantenkarte“ auszuspielen sei schädlich.“ Den DGB-Jugendvorsitzenden Ünsal Baser machte es „wütend, wie die türkischen Medien die türkischen Migranten vereinnahmt haben“, während Linken-Sprecher Kenan Ilhan zu bedenken gab, dass Liebe und Sympathie nichts mit der politischen Bewertung zu tun habe: „Auch die türkische Gemeinde hat die 21 Toten beklagt.“

Mirze Edis, linker Bezirksvertreter im Süden ärgerte sich öffentlich darüber, dass „wir hier aufgrund unserer ethnischen Herkunft sitzen, wir sollten hier eigentlich als Vertreter von Duisburg sitzen.“ Für das grüne Vorstandsmitglied Sait Keles war gestern klar: „Da wurde versucht, Menschen zu kategorisieren“. Außerdem werde von Seiten der CDU Wahlkampf auf dem Rücken der Migranten betrieben: „Deshalb ist der OB im Grunde seines konservativen Herzens ein Spalter.“

Video
Duisburg, 30.01.2012: Adolf Sauerland setzt im Abwahlverfahren gegen sich auf das „Nein“ der türkischen Migranten. Unserer Umfrage zufolge könnte sich zumindest diese Hoffnung des Duisburger OBs erfüllen.

Svenja Aufderheide



Kommentare
09.02.2012
23:29
Kritik an OB Sauerlands Werbung unter Migranten
von sbm1 | #14

Die vergessene Rede des Oberbürgermeisters von Duisburg, Adolf Sauerland.
(Diese Rede wurde nie gehalten, obwohl die meisten Duisburger, Betroffenen und Verletzten der Loveparade 2010 und deren Angehörige sehnlichst darauf gewartet haben. Diese Rede ist vergessen in dem Sinne, dass derjenige, der sie hätte halten müssen, den Zeitpunkt verpasst hat, an dem er sich noch zu seinem Anteil an den Ereignissen im Juli 2010 hätte bekennen können. Es ist eine vergessene Rede, nach welcher die ganze Stadt nicht mehr gespalten gewesen wäre – wie sie es heute ist, und nach der einer der entscheidenden Verantwortlichen – trotz seiner damaligen Fehler – heute dennoch erhobenen Hauptes durch die Stadt gehen könnte. WENN er sie nur gehalten hätte ...)


ACHTUNG ! FIKTION !


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Betroffene – Besucher der Loveparade, liebe Angehörige, Verletzte, Arbeitsunfähige, Traumatisierte.

Was passiert ist, tut mir sehr sehr leid! Als Oberbürgermeister der Stadt Duisburg bin ich für viele Dinge zuständig, für das wirtschaftliche Wohl der Stadt genauso wie für Sicherheit und Ordnung. Sie wissen, dass es Duisburg finanziell nicht gut geht, wir stehen unter Beobachtung aus Düsseldorf und haben nur eingeschränkte Möglichkeiten. Außerdem hat der Rest Deutschlands immer noch ein Bild von Duisburg, was eher durch Stahl und Dreck, durch hohe Arbeitslosigkeit und durch Schimanski geprägt ist, als durch Regattabahn, Sechs-Seenplatte, vielfältige Kultur und zahlreiche andere unbekannte Schönheiten unserer Stadt. Um unser Image zu verbessern, wollte ich die Loveparade unbedingt in Duisburg haben. Auch die Organisatoren der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 und die Landesregierung haben mich nicht nur unterstützt, sondern sogar dazu gedrängt, die Loveparade in Duisburg auf jeden Fall durchzuführen.

In der Vorbereitung auf die Loveparade habe ich mich im Überschwang der Gefühle von der Begeisterung für die Loveparade anstecken lassen. Die Aussicht, langfristig durch den Imagegewinn auch wirtschaftliche Vorteile für Duisburg und seine Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, haben mich blind werden lassen für die Risiken, die eine solche Großveranstaltung für alle Beteiligten bringen kann. Auch meinen Mitarbeitern und hohen Beamten des städtischen Apparates habe ich mehrmals deutlich gemacht, für wie wichtig ich die Loveparade halte und dass deshalb alles Erdenkliche unternommen werden muss, dass die Loveparade auch in Duisburg stattfinden kann. Deshalb ist es verständlich, dass solche Signale von mir auch bei den Mitarbeitern, die für die Einhaltung der Bestimmungen durch den Veranstalter und für die Kontrollen vor Ort zuständig waren, so ausgelegt werden konnten, dass über die eine oder andere Unzulänglichkeit in Sicherheitsfragen hinweg gesehen werden sollte.

Ich habe auch zugelassen, dass Teile der Stadtverwaltung die Vorschriften der Sonderbauverordnung – welche für das Veranstaltungsgelände gilt – übermäßig großzügig ausgelegt haben. Natürlich hat mich das Land in dieser Richtung bestärkt, aber letztlich bin ich es doch, der für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und für die Besucher unserer Stadt, somit auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Loveparade verantwortlich war und ist.

Für die Fehler, die dann vor Ort passiert sind, kann ich zwar nichts, aber die Folgen, welche sich aus den Fehlern ergeben haben, hätten wahrscheinlich vermieden werden können. Hinweise, welche die Gutachten oder Professor Schreckenberg gegeben haben, nämlich dass sich kreuzende Personenströme vermieden werden sollen, dass beengte Verhältnisse vermieden werden sollen, wurden – auch von mir – nicht beachtet.

Wenn man sich im Auto nicht anschnallt, dann hat man selbst Schuld, wenn man in einen Unfall verwickelt und verletzt wird. Wenn man seine Kinder im Auto mitnimmt und nicht dafür sorgt, dass diese sich anschnallen, dann kann man hinterher nicht sagen, nur der Fahrer des anderen Fahrzeuges ist schuld, der einem ins Auto gefahren ist. Man selbst ist für die Sicherheit seiner Kinder im Auto mitverantwortlich. Und genauso bin ich als Oberbürgermeister und oberster Verwaltungschef der Stadt Duisburg für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und für die Sicherheit der Besucher dieser Stadt verantwortlich – und so war ich auch für die Besucherinnen und Besucher der Loveparade verantwortlich.

Ich gestehe, ich habe einen großen Fehler gemacht, ich habe den Imagegewinn über die Sicherheit der Menschen gestellt, nach dem Motto: es wird schon gut gehen. Ist es aber nicht. Ich kann auch nicht sagen, ich hätte nichts unterschrieben und deshalb keine Verantwortung. Unabhängig davon, ob mir irgendeine juristische Schuld nachgewiesen werden kann, ich habe meinen Anteil an der Kette von Geschehnissen und Unzulänglichkeiten, die zu der Katastrophe geführt haben – und deshalb trage ich auch Verantwortung. Man kann diese Verantwortung nicht teilen. Man kann zwar meinen Anteil an Ratsentscheidungen – auch derjenigen zur Loveparade – ausrechnen, aber ich habe ja nicht nur an dieser Stelle dafür gesorgt, dass es mit den Planungen der Loveparade weiterging. Kraft meiner Autorität und meines Einflusses hätte ich auch an anderer Stelle die verhängnisvolle Kette an Ereignissen unterbrechen und somit die Katastrophe verhindern oder wenigstens verkleinern können. Ich hätte auch sagen können, die Sonderbaubestimmungen müssen strengstens eingehalten werden, sonst kann keine Genehmigung erteilt werden. Ich hätte auch verlangen können, dass es getrennte Wege zur Loveparade und von der Loveparade weg gegeben hätte.

Und ich hätte es vielleicht sogar darauf ankommen lassen können, die Loveparade abzusagen, weil der Veranstalter nicht in der Lage war, die Sicherheitsvorschriften genauestens einzuhalten. Ich habe das alles aus Angst vor dem Imageverlust für Duisburg und aus Angst um mein eigenes Ansehen nicht getan. Heute tut es mir leid und ich schäme mich dafür. Im Nachhinein hätte ich lieber diese Schande ertragen als nun vor 21 Toten und ihren Angehörigen, vor Hunderten von Verletzten und vielen traumatisierten Menschen zu stehen, die wahrscheinlich Schwierigkeiten haben, ihren ganz normalen Alltag zu bewältigen. Heute weiß ich selbst wie das ist und es fällt mir bestimmt nicht leicht, das alles zuzugeben. Und ich entschuldige mich dafür, dass ich bis jetzt nicht in der Lage war, meine Fehler mir selbst gegenüber und Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern und allen Betroffenen gegenüber einzugestehen.

09.02.2012
12:34
Kritik an OB Sauerlands Werbung unter Migranten
von AusHamborn | #13

Das kann man bei der Facebookgruppe „pro Sauerland“ sehen:

http://a5.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/419249_366523510042379_100000542007305_1372009_534890035_n.jpg

2 Antworten
Kritik an OB Sauerlands Werbung unter Migranten
von Rubicone | #13-1

Ist nicht wahr?
Entschuldigung für die Frage, aber facebook ist bei mir tabu.

Kritik an OB Sauerlands Werbung unter Migranten
von eagle | #13-2

Geschmacklos gebastelt

08.02.2012
15:17
Kritik an OB Sauerlands Werbung unter Migranten
von sbm1 | #12

Es geht hier nicht um Parteien, Nationalitäten oder andere Befindlichkeiten. Wir sprechen von 21 Toten, Hunderten teils schwer Verletzten und vielen Familien, deren Leben aufgrund mangelnder Kompetenz und Blauäugigkeit der Vertreter der Stadt Duisburg in eine Katastrophe manövriert wurden. Wer einem OB, der sich so schäbig besonders nach der Katastrophe verhalten hat, noch die Fahne hochhält, dem ist nicht mehr zu helfen. Es tut mit leid, so etwas sagen zu müssen, aber Duisburg hat einen Oberbürgermeister mit Charakter verdient. Deshalb muss Sauerland gehen.

08.02.2012
14:43
Migranten
von juhuch | #11

Migranten sind schon eine Macht in Duisburg. Das hat nicht nur unser (Ex)-OB begriffen, sondern ALLE anderen Parteien auch. Ist doch egal, wo die Wählerstimmen herkommen.
Wer die Bevölkerungsanalyse für die Zukunft in Duisburg betrachtet, der sieht, wo die Reise hingeht und wie schnell unsere Politiker dem Rechnung tragen..

08.02.2012
12:23
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Name von Moderation entfernt | #10

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08.02.2012
12:21
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #9

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

08.02.2012
12:20
Kritik an OB Sauerlands Werbung unter Migranten
von KritikierMH | #8

Sonntagabend wissen wir alle mehr.
Ob die politisierte, angebliche Bürgerinitiative von unten, die zwar nur tief rot durchtränkt ist, mit ihrer Hetzkampagne erfolgt hatte oder die besonnen Sauerlandbefürworter.
Ich habe den Sekt schon kalt gestellt und freue mich auf die enttäuschten Gesichter der Abwahlinitiative. Mal sehen, ob sie ein guter Verlierer ist oder weiter gegen Ob Sauerlan krakeelt. Dann müssen sie sich als gute Denokraten erweisen.

1 Antwort
Kritik an OB Sauerlands Werbung unter Migranten
von PepeMusic | #8-1

Na, dann Prost! Jedoch, mit Verlaub: Sie schreiben, als hätten sie bereits die zweite Flasche intus.

08.02.2012
12:04
@ Mülheimer Riege
von Harry.Hirsch | #7

Wenn ich ihren Kommentar so lese, werde ich den Eindruck nicht los, das sei ein feindbild haben. Zudem finde ich es sehr sehr schlecht in einer demokratie eine andere Partei als "Feind" zu bezeichnen.

Zudem sind sie es doch, der hier einen Aufruf startet. Oben in dem Artikel macht das keiner! Und ich denke auch, das die Kommentarleiste einfach der falsche Ort ist, um Aufrufe zu starten. Sie sind es, der hier Versucht zu beeinflussen, nicht die WAZ/NRZ!

Habe den Eindruck, das sie sehr fanatisch sind. Leider führt das oft dazu das man das gefühl für die "Feinheiten" verliert.
Schade.
aber es immer wieder Spass ihre Kommentare zu lesen. :-)

08.02.2012
09:26
Kritik an OB Sauerlands Werbung unter Migranten
von saarner | #6

Liebe Wähler!

Lasst Euch nicht von der Initiative, die versucht Haß in der Stadt zu säen und der auch nicht neutralen Presse beeinflussen.
Beide werden jetzt im Endspurt noch einmal volle Breitseite gegen ihr Feindbild auffahren, damit sie ihr Ziel erreichen. Und zwar einen einmaligen Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik. Ein erfolgreicher OB wird von einer SPD gesteuerten Initiative und den Medien aus dem Amt geschrieben, damit in Duisburg die SPD endlich wieder schalten und walten kann wie sie möchte. Das muß am Sonntag unbedingt verhindert werden. Daher bekennt Euch alle am Sonntagmit einem deutlichen NEIN zu der erfolgreichen Arbeit von Adolf Sauerland!

3 Antworten
Kritik an OB Sauerlands Werbung unter Migranten
von PepeMusic | #6-1

Ich habe mich mit meiner Briefwahl schon längst mit einem NEIN zu Sauerlands (erfolgreicher? *pruuuust!*) Arbeit bekannt! Das Kreuzchen wurde deswegen beim JA gemacht - das klingt ja auch viel positiver! Am Sonntag wird es übrigens sehr viel positive Energie in Duisburg geben! Das Sturmtief "Adolf" wird, wie zu erwarten war, dem Hoch "Duisburg" weichen müssen und wirkungslos davonziehen.

Kritik an OB Sauerlands Werbung unter Migranten
von Rubicone | #6-2

Also muss ich JA ankreuzen?

Wenn man sich zu etwas bekennt, ist JA die logische Antwort.

Adolf-Sauerland-Wähler Saarner
von herbert72 | #6-3

Erst will der OB keinen Wahlkampf bestreiten, lügt dann in der Moschee, um schließlich Sie als Wahlkampfleiter einzusetzen - welch eine Verkettung unglücklicher Umstände. Die CDU-Wahlkampagne geht völlig nach hinten los. Mensch, Saarner, Politikmarketing ist Ihr Ding nicht!

08.02.2012
09:17
Einseitig
von rudizehner | #5


Es ist schon eigenartig, wie einseitig linkslastig hier berichtet wird. Den Preis für objektive Berichterstattung kann die WAZ damit nicht erlangen.

Das linke Abwahlbündnis wird mit Heiligenschein dargestellt, OB Sauerland ist immer -Der Böse-. Das hat mit sachlichem Journalismus nicht viel zu tun.....

Könnte dieses Blatt das Bildzeitungsniveau bitte verlassen? Volkshetze haben wir schon genug, da muiss die WAZ nicht noch eins draufsetzen...

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