Krankenhaus übernimmt Zusatzkosten

Am vergangenen Mittwoch ist Sarah-Jane Roberts in der Orthopädischen Klinik des Marienkrankenhauses in Kaiserswerth ein menschlicher Spendermeniskus implantiert worden.

Die Alternative für die 23-Jährige war nach fünf Knie-Operationen ein künstliches Kniegelenk (wir berichteten). Ihre Krankenkasse, die BKK Novitas, hatte sich allerdings geweigert, die für die Implantation fälligen Zusatzkosten in Höhe von rund 4000 Euro zu übernehmen. Möglich wurde die OP nun, weil sich das Marienkrankenhaus kurzfristig bereiterklärt hatte, die junge Meidericherin zum normalen Kostensatz, der von der Krankenkasse übernommen wird, zu operieren.

Im Gegensatz zu Medizinern der Uniklinik Essen und der BG Unfallklinik, die Roberts ebenfalls zum diesem Eingriff geraten hatten, war auch der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) bei seiner ablehnenden Haltung geblieben. Ob die gelernte Lageristin ihre Arbeitsfähigkeit zurückerlangt, wird sich nach dem Abschluss der mehrmonatigen Rehabilitation zeigen.