Kraft will „Still-Leben“ wiederholen
18.07.2010 | 12:06 Uhr 2010-07-18T12:06:00+0200
Duisburg.Ministerpräsidentin Kraft und Ruhr.2010-Geschäftsführer Pleitgen betonten bei der Eröffnung der Mobilitätsspur zur Aktion „Still-Leben Ruhrschnellweg“ in Duisburg die Bedeutung der Kulturhauptstadt. Nach dem Auftakt gab’s Radfahrer-Staus.
Um 11.04 ging’s los: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Ruhr.2010-Geschäftsführer Fritz Pleitgen eröffneten auf der A40 in Duisburg-Häfen die Mobilitätsspur, auf der Radler und Skater sich bei der Ruhr.2010-Aktion „Still-Leben Ruhrschnellweg“ entlang der Autobahn bewegen können. Die Ministerpräsidentin sagte in ihrer Eröffnungsrede, die Kulturhauptstadt sei für sie das Größte, „eine gigantische Chance für die Region.“ Zu dem Termin in Duisburg war sie per Hubschrauber aus Dortmund angereist, wo sie zuvor den Startschuss für die längste Tafel der Welt gegeben hatte. Der Anblick sei gigantisch gewesen, so Kraft. Man solle überlegen, „ob wir das nicht regelmäßig machen wollen“.
Pleitgen betonte, das Ruhrgebiet habe das Still-Leben verdient - und bezweifelte, dass eine andere Region die aufwändige Organisation der Aktion genauso gut gemeistert hätte. Ruhr.2010 zeige: „Die Menschen im Ruhrgebiet sind zu allem fähig.“
Schon kurz nach der Eröffnung bildeten sich in Duisburg-Häfen die ersten Staus auf der A40 - nur standen hier diesmal keine Autos, sondern Radfahrer, die ihre Tour entlang der Autobahn hier beginnen wollten. Nichts ging mehr, fahren konnte niemand, alle mussten schieben. Eine gute halbe Stunde nach Beginn gaben die ersten Radler entnervt auf - und schoben ihre Räder wieder über die Auffahrt Häfen zurück Richtung Duisburger Stadtgebiet: „Nichts wie weg hier.“
Am Ostausgang des Duisburger Hauptbahnhofes wurde am Vormittag das Warten auf die Shuttlebusse für etliche Still-Leben-Fans zur Geduldsprobe. Vor allem die Busse in Richtung Kreuz Duisburg - hier liegt der Zugang zur Spur mit der längsten Tafel - waren voll, passierten den Bahnhof teils ohne überhaupt anzuhalten. So hieß es oftmals: Warten auf den nächsten Bus. Die Busse in Richtung Auffahrt Häfen - dem Zugang zur Mobilitätsspur für Radfahrer und Skater - waren weniger voll. Viele Besucher hatten offenbar entschieden, direkt mit dem Rad zur Autobahn zu fahren, statt den Shuttle zu nutzen. Das zeigte sich auch in der Duisburger Innenstadt: Hier waren am Vormittag massig Radfahrer unterwegs.

20:44
Das Stilleben war ein friedliches von heiterer Stimmung geprägtes Miteinander. Dazu noch herrlichstes Sommerwetter. Dennoch sollte es meiner Meinung nach nicht wiederholt werden. Es war ein Highlight der Kulturhauptstadt 2010 und sollte auch so bleiben.
Eine Neuauflage alle zwei Jahre - das nähme der
Sache das Besondere.
16:07
Edeka hat bei mir sehr viele Punkte gesammelt. Einfach toll welcher Aufwand betrieben wurde zu fast unglaublichen Preisen GEKÜHLTE Getränke anzubieten. Bier hab ich allerdings nicht gebraucht.
Und Frau Merkel hat Kleidergröße 58 da ist die 56 von Frau Kraft wesentlich kleiner ausgefallen. Hauptsache riesige Knöpfe da kann man zwei Nummern kleiner nehmen und die Knöppe halten die spacke Jacke noch zusammen..
12:56
Sehr
LOBENSWERT
finde ich, dass Edeka, die DB Schenker und Hellweg die Aktion mitgesponsert haben.
nicht
LOBENSWERT
finde ich, dass andere Großfirmen a la Aldi in Mülheim, das RWE in Essen, die Signal in Dortmund und viele weitere Firmen sich mal wieder als Geizkragen geoutet haben.
Ich war nicht da, finde die Aktion auch nicht gut, aber das ist nur meine Meinung.
Und wenn 2-3 Millionen Menschen Spass hatten ist das doch gut.
11:59
Kaum ist Frau Kraft Ministerpräsidentin, leiht sie sich ihre Jacke bei Frau Merkel.
11:40
es darf nur geld ausgegebn werden wenn diese auch nachhaltig job schaffen .Prestige projekte aller Sauerland brauchen wir nicht .Vom sauerland ist wohl die kasse leer weil man in nicht mehr so häufig in der Zeitung zusehehn bekommt
11:35
Im Vorfeld habe ich selber mit Kritik nicht gegeizt. Doch ein Blick die Autobahnbrücke hinunter hat mir einen tollen Anblick beschert und ich ärgerte mich mächtig, das ich selber Dienst hatte und nicht mit meiner Partnerin über die Autobahn radeln konnte. Eine tolle Sache...
11:24
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10:56
Da hat sich die minderheitsregierende Frau *********** mal VOR dem Pöbel ins - noch nicht existente - getümmel geschmissen, um Volksnähe zu simulieren?
Vielleicht sollte Frau Kraft ersteinmal ihre Regierungsarbeit sortieren, bevor sie sich mit fremden Federn rühmt...
10:03
Ach wo - nicht wiederholen! Dieses tolle Event lebte von seiner Einmaligkeit und von dem guten Wetter!
09:38
Warum lasst Ihr die Leute nicht meckern? Ist Meckern nicht auch eine Form der Kritik? Ist Kritik hier nicht erlaubt? Insbesondere wo es um Geld, um 3 Mio Menschen, um 60 KM Autobahn und um eine Großveranstaltung geht?
Also, diejenigen, welche den Meckerern den Mund verbieten wollen oder sie bekehren oder einfach nur mit zum Teil fiesen Tönen auf sie reagieren tun´s doch auch: Meckern über die Meckerer.
1. Ich finde auch, dass dieses Ereignis toll war, aber einmalig bleiben sollte. Die Vorschläge, dass man u. a. auf Teilstücken etc. Ähnliches wiederholen sollte, sind doch vielversprechend. Das zeugt möglicherweise von Nachhaltigkeit.
2. Kritik zu dieser Veranstaltung ist allenthalben angebracht. Ich komme aus der Logistik und habe tagtäglich mit Staus und anderen Verkehrsproblemen zu tun. Wer ein solches Ereignis jedes Jahr wiederholen möchte, der hat sie nicht alle! das Still-Leben sorgte gestern nämlich nicht nur auf der A 40 für Still-Leben. In Duisburg - vor allem in der näheren Umgebung der A 40 - ging nämlich verkehrsmäßig eine ganze Weile fast nix mehr. Und nicht jeder der knapp 500.000 Einwohner Duisburgs wollte zum Flanieren auf die Autobahn. Ist doch klar, dass es allein schon aus solchen Gründen zu Kritikern kommt. Da habe ich vollstes verständnis für.
Leider habe ich mich - von mehreren Damen - dazu breitschlagen lassen, zur Mittagszeit die A 40 zu besuchen. Wir hatten eine Einladung zu einem Tisch. Den haben wir jedoch nie gesehen, weil zu dem Zeitpunkt, als wir auf die A 40 wollten, alle Zugänge gesperrt waren. Der Innenhafen war nur schwerlich ein Ersatz für unseren sonntäglichen ausflug. Dort war man auf den massenhaften Andrang nicht im entferntesten eingerichtet. Dennoch konnte ich (gegen kurz vor 17.00 Uhr) noch einen der Treppenaufgänge zur A 40 nutzen, um wenigstens einen abschließenden Blick von dem Spektakel zu erhaschen. Das hatte was!
Mein Fazit: Viel drüber sprechen, lasst es positiv nachwirken, macht was in Zukunft daraus...