Kongress sucht Antworten auf Loveparade-Trägodie in Duisburg
28.01.2011 | 16:19 Uhr 2011-01-28T16:19:00+0100
Duisburg.Abseits der juristischen Aufklärung der Loveparade-Tragödie will der Duisburger Verein Massenpanik Selbsthilfe nach Antworten suchen. Um die Aufklärung voranzutreiben, organisieren Jürgen Hagemann und Lothar Evers einen Kongress.
Es soll keine Expertentagung, kein Tribunal oder Manifestation werden, sondern ein Runder Tisch, wenn sich in einer Woche am 5. Februar Menschen treffen, die nach Antworten nach der Loveparade-Tragödie suchen . Initiiert wurde das Treffen im Veranstaltungszentrum „Kleiner Prinz“ von Jürgen Hagemann, Vorsitzender des Vereins Massenpanik Selbsthilfe, und Lothar Evers, Journalist von DocuNews (Köln). Gesprochen wird über die Planungsphase der Loveparade, den Geschehnissen am Tag selbst und über die Perspektiven und die Situation der Opfer.
Eingeladen wurden dazu als Experten und Gesprächspartner u.a. Gerhart R. Baum (Innenminister a.D. und Opferanwalt) und die Traumatherapeutin Sybille Jatzko sowie der Ombudsmann für die Loveparade, Wolfgang Riotte.
Vertreter der Stadt und des Veranstalters Lopavent haben ihre Teilnahme abgesagt. Wie die beiden Veranstalter erklärten, werden Aufzeichnungen von anonym gehaltenen Interviews gezeigt. Den Veranstaltern gehe es aber nicht um eine juristische Aufarbeitung: „Wir wollen wissen, was - jenseits des Strafrechts - schief gelaufen ist“, so Lothar Evers. Beginn der Veranstaltung ist um 10 Uhr. Anmeldung unter: www. massenpanik-selbsthilfe.de

18:02
Warum wird Herr Pleitgen immer aus der Schußlinie heraus gehalten, nein es geht in Duisburg nur darum einen CDU OB zu verjagen, und dazu ist jedes Mittel recht.
16:58
Man sollte einmal nachfragen wer politischen Druck auf die Stadtspitze ausgeübt hat damit die LOPA in Duisburg ausgerichtet wird.
22:46
@#39 von dongiovanni , am 29.01.2011 um 21:40
Zu: Mich stört an der ganzen Diskussion, etliche Leute stellen ihre Sicht der Dinge aus der Ferne dar, die an keiner, oder wenigen LP teilgenommen haben.
Alle Erfahrungen bezüglich der Loveparaden aus den Vorjahren spielen in Duisburg absolut keine Rolle.
In Duisburg war die Loveparade eine geschlossene Veranstaltung auf einem eingezäunten Grundstück mit nur einem Ein- und Ausgang (die Rampe). Ebenso galten für die Loveparade andere rechtliche Grundlagen als in Essen, Dortmund oder Berlin.
Daher war hier eben auch das Bauamt mit im Boot. In Duisburg galt für die Loveparade die Sonderbauverordnung – SBauVO-NRW vom 17. November 2009 (früher Versammlungsstättenverordnung).
11:24
@40 AxelKrause:
... na, das nenn ich mal einen qualifizierten beitrag - ist das gut, dass wir kein schubladendenken haben .... nee nee ..... :-)
22:36
Die Aufarbeitung und die Konsequenzen daraus sind wichtig. Gerade der 5.2 wird das fortsetzen. Welche Ergebnisse erwarten Sie?
Die Veranstaltung hätte nicht nicht stattfinden dürfen.
Das Drama hat aber stattgefunden.
22:14
@40
eben nicht, das Drama hätte gar nicht stattfinden dürfen.
21:51
#39 von dongiovanni
Typische italienische Antwort.
Iss passiert, egal.
21:40
Mich stört an der ganzen Diskussion, etliche Leute stellen ihre Sicht der Dinge aus der Ferne dar, die an keiner, oder wenigen LP teilgenommen haben. Hätten diese und vor allem diejenigen, die sie in Duisburg sehen wollten, wie ich an allen LP teilgenommen, sie hätten vorher bereits das Handtuch geworfen. Das Ruhrgebiet ist nicht Berlin. Dortmund war schon eine Katastrophe, die Besucher haben nur Glück gehabt. Die Veranstaltung in Duisburg war ungebremster Größenwahn, leider von Leuten wie Pleitgen u.a. unterstützt. Der Kongress wird auch kein anderes Ergebnis finden.
20:59
@Mariposa36
Worin unterscheiden sich die Kölner oder Düsseldorfer? Die Staatsanwaltschaft ist eine Landesbehörde. Die Staatsanwälte, die heute ermitteln, wären wahrscheinlich zum großen Teil dieselben, die ermittelt hätten wenn Köln oder Düsseldorf die Federführung übernommen hätten, da die Duisburger Staatsanwaltschaft personell aufgestockt worden ist. Die Ermittlungen werden im Übrigen vom Generalstaatsanwalt in Düsseldorf überwacht. Ich sehe also keine Unterschiede, wenn es nicht die Staatsanwaltschaft Duisburg gewesen wäre.
20:14
@kikimurks:
Es gibt keine unabhängige Ermittlungsbehörde? Also, ich hätte es schon um einiges besser gefunden, wenn nicht die StA Duisburg, sondern Köln, Düsseldorf - wer auch immer - ermittelt hätte .....
by the way: alle fakten werden wir NIE wissen - ich möchte nicht wissen, wieviel da schon im Schredder gelandet ist .... *pffff*