Können wir auch morgen noch zu Fuß einkaufen gehen?

Der Zukunft der Nahversorgung widmet sich die nächste Folge der Diskussionsreihe „Stadtentwicklung im Dialog“. „Zu Fuß einkaufen ade?“ heißt die Frage heute Abend um 19 Uhr im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstraße 5-7 (Stadtmitte).

Eine funktionierende Nahversorgung spielt in einer alternden Gesellschaft eine zunehmend wichtige Rolle. Ein gut sortiertes, breites und preiswertes Angebot an Waren ist der Wunsch eines jeden Konsumenten. Das führt zu immer größeren Lebensmittelmärkten, die naturgemäß einen größeren Kundenstamm benötigen. Ist dieser Trend das Ende des Nahversorgers vor der Haustür? Welche Entwicklungsprozesse mit Blick auf die Nahversorgung in Großstädten haben stattgefunden? Wie stellt sich die aktuelle Situation dar? Wie gefährdet ist eigentlich die Nahversorgung in großen Kommunen? Auf welche Weise können die Städte auf die Entwicklungen im Lebensmitteleinzelhandel und bei den Einkaufsgewohnheiten der Stadtbewohner reagieren, um die Sicherung der Nahversorgung zu erreichen? Und, damit verbunden: Welche Instrumente werden benötigt, um eine Sicherung der Nahversorgung erfolgreich zu gewährleisten?

Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Diskussionsforums erörtert. Zu Beginn wird Jörg Lehnerdt, Fachexperte der Handelsberatung BBE, die Entwicklung der Nahversorgung und die Strategie der Lebensmittelmärkte vorstellen und einen Ausblick auf neueste Handelsformen geben. In der Expertenrunde werden im Anschluss der Beigeordnete Carsten Tum, Michael Rüscher, Handelsexperte der IHK, Christoph Hensel von Lidl und Dennis Gotthardt von Edeka die Situation in Duisburg aus ihrer spezifischen Sicht erläutern. Für die Teilnehmer des Auditoriums besteht im Anschluss die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Moderiert wird das Diskussionsforum durch WAZ-Redakteur Willi Mohrs.