Klinikum ist für die Zukunft aufgestellt
22.08.2008 | 20:16 Uhr 2008-08-22T20:16:44+0200BILANZ. Seit einem Jahr gehört das Krankenhaus zum Verbund der Sana Kliniken AG. Gestern wurde Rück- und Ausblick gehalten.
"Das Klinikum Duisburg ist zukunftsträchtig aufgestellt. Anderen Kliniken geht es nicht so gut", zog gestern Oberbürgermeister Adolf Sauerland eine positive Bilanz. Ein Jahr ist es inzwischen her, dass das Klinikum unter eine neue Gesellschafterstruktur gestellt wurde und damit zum Verbund der Sana Kliniken AG gehört. 49 Prozent der Anteile hatte die Stadt seinerzeit an den privaten Träger verkauft.
Für Adolf Sauerland ist die mehrheitliche Ratsentscheidung nach wie vor richtig: "Wir haben den besten Partner gefunden. Die Sana AG wird zum Beispiel 15 Millionen Euro in den Standort Rheinhausen (Berta-Klinik) investieren. Das hätte die Stadt so nicht leisten können."
Zufriedene Gesichter machten gestern aber auch wirtschaftlichen Vertreter des Klinikiums: Dr. Michael Philippi (Vorstand Sana Kliniken AG), Hans-Joachim Ehrhard (Geschäftsführer), Claudia Scherrer (Kaufmännische Direktorin), Prof. Dr. Hans-Bruno Makoski (Ärztlicher Direktor), Andreas Kohlschreiber (Pflegedirektor), Helmut Böckeler (Betriebsratsvorsitzender) und Helga-Maria Poll (Aufsichtsratsvorsitzende).
"Die erste Phase war sehr turbulent. Inzwischen ist der Name Sana in Duisburg angekommen. Alle Personalfragen sind gelöst. Wir haben ein gutes Team geschaffen", führte Dr. Michael Philippi aus und lobte: "Duisburg ist schon etwas Besonderes. Innovation, Kreativität und Mut zeichnet das Klinikum aus. Das Klinikum ist immer vorne mit dabei, wenn man innovativ etwas machen möchte." Zum Thema Partnerschaften unter Kliniken merkte Philippi an, dass die Zeit der Einzelkämpfer zu Ende gehe. (p.s.)

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