„Kleiner Häwelmann“ für Familien

Die Geschichte vom „Kleinen Häwelmann“ nach Theodor Storm wird am Sonntag, 19. April, um 15 Uhr im Theater am König-Heinrich-Platz erzählt – nicht als Oper oder Konzert, sondern als „Musik für die Augen und Theater für die Ohren“: Mit einem Erzähler, einer Schauspielerin und einer Sängerin, Instrumenten, Objekten, Puppen und einem Symphonieorchester, das die Musik von Hauke Berheide spielt.

Dem kleinen Häwelmann ist sein Gitterbett zu eng. Er will die Welt erforschen und bekommt nie genug, will in die nächtliche Stadt hinaus, in den Wald und bis in den Nachthimmel. Der Mond wird sein Gefährte, und alle Sterne des Himmels lächeln ihm zu. Selbst die Naturgesetze beugen sich, und das Segel seines Wagens füllt sich mit seinem eigenen kleinen Atem. Da wird er übermütig – und überschreitet seine Grenze. Es geht um kindlichen Forschergeist und Neugier, Selbstbewusstsein und Grenzüberschreitung, dem „Mond über die Nase fahren“. Hier scheitert das Ich und wird rüde zurück geworfen. Glücklicherweise gibt es eine helfende Hand.