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Klavier in der Gebläsehalle

08.05.2008 | 15:20 Uhr

FESTIVAL. In Duisburg finden acht Konzerte im Rahmen des Klavierfestivals Ruhr statt. "Kunst und Maschine" bindet Schüler aus Meiderich und Marxloh mit ein.

"Einer der schönsten Kammermusiksäle, die wir im Ruhrgebiet haben!" Franz Xaver Ohnesorg, Intendant des Klavier-Festivals Ruhr, ist voll des Lobes über die Gebläsehalle im Landschaftspark Nord. Dort nehmen am 19. Juni Elena Bashkirova, Michael Barenboim und Timothy Park das Publikum mit auf eine Reise durch das Werk Franz Schuberts - eines von acht Duisburger Konzerten im Rahmen des Festivals.

Verneigung vor Chopin

Richard Goode verneigt sich am 19. Mai vor Chopin, es folgt Krystian Zimerman mit einem Auftritt in der Mercatorhalle. "Wir verehren ihn sehr und es ist kostbar, dass er zu uns zurückkehrt", so Ohnesorg. Zimerman spielt Beethovens letzte Sonate und erinnert mit Werken von Karol Szymanowski muskalisch an seine polnische Heimat.

Aus China stammt Yundi Li, der am 21. Mai auftritt und bereits "wundervolle Erfolge beim Festival gefeiert hat", so Ohnesorg. Yundi Li, 25 Jahre alt, gilt als Ausnahmetalent. "Ausdruckststärke und Temperament" bescheinigt Kenner Ohnesorg den Pianistinnen Katia und Marielle Lab èque und der Flamenco-Sängerin Mayte Martin, die am 28. Mai in der Gebläsehalle antreten. Das Konzert ist ausverkauft.

Karten gibt es noch für den Auftritt von Andreas Staier und Christoph Pre?gardien am 2. Juni in der Gebläsehalle, die - findet Franz Xaver Ohnesorg - "auch für solch filigranes Spiel bestens geeignet ist". Wiederum in der Mercatorhalle setzt sich am 23. Juni Maurizio Pollini ans Klavier, der Preisträger des Festivals. Er darf einen Stipendiaten benennen, der kommendes Jahr spielt.

Kunst und Kinder

Von den Legenden über die Jungen zu den ganz Jungen: Mit einem Projekt "Kunst und Maschine" bindet das Festival Duisburger Schüler ein. Inspiriert von den Werken Jean Tinguelys arbeiten Dritt- und Viertklässler aus Meiderich und Marxloh ebenso wie die Metallbauer des Friedrich-Alberg-Lange-Berufskollegs an eigenen Gebilden. Am Samstag, 17. Mai, ab 14 Uhr, werfen sie bei einem Familiennachmittag im Lehmbruck Museum die Maschinen an. Die Begnegung von Kunst und Kindern ist für Franz Xaver Ohnesorg eine naheliegende. "Viele Künstler haben sich in ihrer eigenen Jugend schwer getan, da wächst ein Verständnis." (sib/Helen Sibum) Info & Karten: Tel: 01 80/500 18 12 (14 Ct./Min); www.klavierfestival.de

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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