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Kindeswohl steht im Mittelpunkt

18.11.2007 | 17:05 Uhr

Tagung des Vereins "Frühe Hilfen".Helfende Netzwerke für Eltern bekannt machen

Seit 2003 veranstaltet der Verein "Frühe Hilfen" in jedem Jahr eine Tagung, in der Probleme, unter denen Kinder leiden können, im Mittelpunkt stehen. Die diesjährige Veranstaltung zum Thema Kindeswohl stand unter dem Motto "MenschenKinder".

Dr. Gabriele Weber, 2. Vorsitzende des Vereins, erläutert den Begriff in Anlehnung an die Definition der Weltgesundheitsorganisation: "Ein Kind soll sich wohlfühlen und gesund sein." Das ist nicht selbstverständlich. Täglich werden Kinder weltweit Opfer von körperlichen oder seelischen Misshandlungen, werden vernachlässigt oder gar sexuell missbraucht.

Schwerstbetroffene Kinder, deren spektakuläre Fälle durch die Medien geistern, sind zwar Einzelfälle, sagt Weber, "aber jedes einzelne misshandelte Kind ist zuviel." Außerdem sei die Dunkelziffer sehr hoch.

Körperlich oder geistig beeinträchtigte Kinder sind besonders gefährdet, Opfer von Verstößen gegen das Kindeswohl zu werden. Deshalb sei Aufklärung über Risikofaktoren bereits vor der Schwangerschaft sehr wichtig. "Viele Jugendliche wissen nicht, dass Alkohol das Ungeborene schädigen kann."

Dem Thema Kindeswohl müsse "noch mehr Aufmerksamkeit" gezollt werden, so Weber weiter. Neben einer Bewusstwerdung der Problematik sei von besonders großer Bedeutung, den Bekanntheitsgrad so genannter helfender Netzwerke bei Eltern zu steigern. Insgesamt bewertet Weber die Situation in Duisburg durchaus positiv: "Ich habe noch nie eine Stadt erlebt, in der sich soviele Organisationen aktiv zu sozialmedizinischen Projekten zusammenfinden." In vielen Ortsteilen gibt es Beratungsstellen, die Jugendlichen und Eltern für vertrauliche und kostenlose Hilfen zur Verfügung stehen.

Von Monique de Cleur

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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