Keller-Kraftwerk im Frauenhofer Institut in Duisburg vorgestellt
16.12.2010 | 15:43 Uhr 2010-12-16T15:43:00+0100
Duisburg.Im Frauenhofer Institut an der Universität Duisburg wurde jetzt eine so gennante Mikro Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage vorgestellt. Diese Anlage macht es möglich, im eigenen Keller Energie zu erzeugen und zu speichern. Die Idee soll 2011 marktfähig sein
Tausende Wohnungen zu einem fiktiven Kraftwerk miteinander verknüpfen und mit einem einzigen Gerät im Parallelbetrieb Wärme und Strom für den privaten Bedarf in Ein- und Zweifamilienhäusern produzieren. Mittels regenerativ erzeugtem Strom, durch Wind- und Sonnenenergie, im eigenen Keller Wärme speichern und bei Bedarf anzapfen. Eigens produzierte Strom-Überschusskapazitäten auf dem Markt verkaufen.
Noch sind diese Ideen weitestgehend Zukunftsmusik und erst in den wenigsten deutschen Haushalten angekommen. Aber die Zukunft soll, wenn es nach RWE geht, schon Mitte 2011 marktfähig sein. Die sogenannte Mikro Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWK) macht es möglich. „Die Energiewirtschaft sucht nach Möglichkeiten, regenerativen Strom, der auch in Zeiten geringen Verbrauchs erzeugt wird, zu speichern. Daher wird die bestehende Anlage aufgerüstet und um einen großzügig dimensionierten Wasserspeicher ergänzt. Über spezielle Heizstäbe kann er überschüssigen Wind- oder Solarstrom aus dem Stromnetz einspeisen und speichern“, erklärt der technische Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH, Dr. Norbert Verweyen.
Noch teure Technik
Im InHaus an der Universität Duisburg-Essen wird derzeit ein von der Firma Vaillant gebautes KWK-System getestet. „Noch sind die Geräte sehr teuer und deswegen für den Kunden sicherlich noch nicht wirtschaftlich genug. Die Anschaffung eines Geräts kann bis zu 30 000 Euro kosten, aber wenn das System in Serienproduktion geht, dann profitiert auf Dauer nicht nur der Verbraucher, sondern auch die Umwelt“, sagt Dr. Marc Adree Groos, von Vaillant. So könne der klassische Gasheizungskunde ein Drittel der Energie einsparen, die er bisher für seine Heizung und sein Warmwasserbedarf verbraucht.
Durch die Verknüpfung und Bündelung einzelner dezentraler Steuerungs- und Kontrollsysteme in den Haushalten, über eine zentrale Leitstelle im Haus des Energiekonzerns, sollen vollen virtuelle Kraftwerke entstehen. Denn die Energie, die ein einzelner Haushalt produzieren kann ist zu gering, um sie am Strommarkt anzubieten. „Wenn es uns gelingt, viele kleine KWK-Anlagen mit intelligenter Steuerung zu vernetzen, bringt das zusätzliche Flexibilität. Die Geräte können binnen weniger Augenblicke so eingestellt werden, dass sie Strom ins Netz einspeisen“, sagt Verweyen.

15:42
Typischer Produktwerbenachricht
heisst in der Zeitung nicht Schleichwerbung
sondern Kooperationspartner
Das Konzept ist alt und der halbe neue Markt
bestand aus solchen Ideen die meisten dieser Aktien sind noch nicht mal mehr das Papier wert
Erinnert an die Geschichte von Edison vor über 100
Jahren der auch dieses dezentrale Netz zur Stromversorgung vorschlug anstatt Großkraftwerke
durch Quasi-Monopolisten betreiben zu lassen.
10:41
Das ist ein umgebauter Otoomotor von VW. Der luäft auf Gas. Issne Koop von Vaillant und VW. Wird hier aber wirklich nich klar. Hat den ne Frau mit einem Hauswirtschaftsstudium geschrieben? Da hat einer was falsch verstanden, das mit der HW! ;-)
09:21
Was will uns dieser schwammige Artikel sagen? Das technische Konzept wird überhaupt nicht klar. Um welche Art KWK geht es? Wie mache ich denn mit einem einzigen Gerät Strom und Wärme selber bei mir zu Hause? Brennstoffzellen, Dieselmotoren, Biogasanlagen, Heimtrainer?