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Prostitution

Keine Sexsteuer-Automaten auf Duisburgs Straßenstrich

01.09.2011 | 17:04 Uhr
Keine Sexsteuer-Automaten auf Duisburgs Straßenstrich
Ein Steuerautomat in Bonn, an dem Prostituierte neuerdings ein Steuerticket für sechs Euro pro Nacht ziehen müssen. In Duisburg werden die Automaten nicht aufgestellt. Foto: dapd

Duisburg.Für den Duisburger Straßenstrich am Kaiserberg sind keine Automaten geplant, an denen Prostituierte ihre Sexsteuer bezahlen müssen. Ein entsprechendes Modell der Stadt Bonn werde nicht übernommen.

„Das macht für Duisburg keinen Sinn“, sagte ein Sprecher der Stadt Duisburg. Die Situation des Straßenstrichs am Kaiserberg sei anders als in Bonn.

Dort gebt es sogenannte Verrichtungsboxen, also festgelegte Bereiche für den Straßenstrich. Der Duisburger Rastplatz Monning sei damit nicht vergleichbar. Die Stadt Bonn hatte zum Beginn der Woche Automaten aufgestellt , an denen Prostituierte für sechs Euro ein Ticket ziehen müssen.

Dafür dürfen sie eine Nacht lang ihre Dienste anbieten. In Duisburg müssen Prostituierte dagegen weiterhin eine monatliche Steuererklärung abgeben. Pro Kalendertag zahlen auch sie sechs Euro Steuern für das „Angebot sexueller Handlungen gegen Entgelt“. (vel)

Henrik Veldhoen

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Kommentare
01.09.2011
22:27
Keine Sexsteuer-Automaten auf Duisburgs Straßenstrich
von turnaround | #1

Lachschlapp! Aber natürlich geben die Damen des horizontalen Gewerbes monatlich korrekte Steuererklärungen ab, in denen sie ihre Einnahmen wahrheitsgemäß deklarieren. Auch ihre Zuhälter werden ihre Einnahmen aus diesem Geschäft bis auf den letzten Heller versteuern (Ironie aus). Die einzigen Trottel, die ihre Steuern auf Euro und Cent entrichten müssen und damit politische Aktionen finanzieren, die sie selbst nie gutheißen würden, sind die unglückseligen, abhängig beschäftigten Besitzer einer Lohnsteuerkarte, deren Einkommensverhältnisse so transparent sind wie der Inhalt einer Mineralwasserflasche.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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