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Sparkassen-Akademie

Keine gute Note für die Duisburger Bewerbung

27.10.2014 | 19:44 Uhr
Keine gute Note für die Duisburger Bewerbung
Das war der Architektenentwurf für die Bewerbung um die Sparkassennakademie.Foto: Aurelis

Duisburg.  Nichts wird es aus der Ansiedlung der Sparkassen-Akademie in Duisburg. Viele Revierstädte hatten sich um die aatrakitve Ansieldung beworben. Jetzt wurde bekannt, dass die Jury vor allem mit dem Bauentwurf nicht sonderlich zufrieden war.

Mit Fassung trägt es der Immobilienentwickler Aurelis, dass Duisburg wie berichtet aus dem Rennen für die begehrte Sparkassenakademie ist. Duisburg hatte gehofft, mit seiner Bewerbung mit dem „Quartier 1“ am Hauptbahnhof zumindest in die Finalrunde zu kommen. Gehapert hat es offenbar nicht an der Top-Lage, sondern an dem vorgeschlagenen Bauentwurf.

Die Duisburger Bewerbung lag im Mittelfeld der Jury-Bewertung nach einem vorgegebenen Punktesystem. Die insgesamt 39 Bewerber kamen auf rund 86 Prozent als Top-Note und 37 Prozent als schlechteste Benotung – die „Duisburger Freiheit“ wurde mit 68, 82 Punkten bewertet. Als „ordentlich“ bezeichnet das Aurelis-Regionaldirektor Olaf Geist. Besonders positiv sei die gute Lage bewertet worden, weniger Punkte gab es bei der Gebäudefunktionalität und der architektonischen Umsetzung“. Nach WAZ-Informationen entsprach der bauliche Entwurf an der Straßenecke Koloniestraße nicht den Anforderungen und Erwartungen des Sparkassenverbandes an eine fast schon universitäre Qualität und Anmutung einer Akademie mit 20 000 Teilnehmern im Jahr. Dass bislang nur auf dem Papier in direkter Nachbarschaft die Duisburger Freiheit mit dem Möbelhaus Höffner entwickelt, machte den Standort trotz guter Verkehrslage und City-Nähe nicht attraktiver.

„Wir haben einen hochwertigen Entwurf für eine innerstädtische Immobilie präsentiert. Ein Standort, der einen See oder einen Park vor der Türe hat, kann natürlich ganz andere planerische Akzente setzen“, so Olaf Geist. Die Sparkassenakademie habe in ihrem Bescheid nicht konkret ausgeführt, was bei der Bewertung des Architekten-Entwurfes letztlich dazu geführt habe, dass keine Höchstpunktzahlen vergeben wurden.

Geist zieht das Positive aus der Bewerbung: Der attraktive Standort habe bundesweit in der Immobilienbranche Beachtung gefunden und damit einen „sehr guten Beitrag für das Standortmarketing des Quartier I der Duisburger Freiheit geleistet“; jede Ausschreibung beinhalte „nun mal die Gefahr der Nichtberücksichtigung“. Nun hofft Aurelis auf den Zuschlag dafür, auf dem Quartier 1 einen neuen Sitz für das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucher (Lanuv) bauen zu können. Die Entscheidung soll dieses Jahr fallen.

Olive Schmeer

Kommentare
27.10.2014
20:27
Keine gute Note für die Duisburger Bewerbung
von Lehmbruck | #1

Die traurige Quittung für mittelmäßige, unambitionierte Investorenarchitektur und Konzeptlosigkeit bei der Gestaltung eines Filetstücks! Unsere Stadt...
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9977301
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2014-10-27 19:44
Duisburg