Kaum Glatteis-Unfälle im westlichen Revier

Trotz Schnee und Eis blieb es ruhig im montäglichen Berufsverkehr.
Trotz Schnee und Eis blieb es ruhig im montäglichen Berufsverkehr.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Was wir bereits wissen
Die Polizei in Duisburg, Oberhausen, Mülheim und Gelsenkirchen hat am letzten Montagmorgen des Jahres nicht mehr Unfälle registriert als sonst.

Duisburg/Oberhausen/Mülheim/Gelsenkirchen.. Die Autofahrer im Ruhrgebiet haben sich die Wetterwarnungen und die zahlreichen Verkehrsunfälle am Wochenende zu Herzen genommen: Am Montagvormittag hat es kaum witterungsbedingte Unfälle gegeben. Verletzt wurde bei kleineren Blechschäden niemand.

In der Mülheimer Altstadt hat ein Autofahrer in der Nacht zu Montag gegen 3.15 Uhr auf glatter Fahrbahn die Kontrolle verloren und ein Verkehrsschild gerammt. Verletzt wurde der Fahrer nicht.

Auch in Oberhausen gab es am Morgen einige kleinere Unfälle - hier kamen ebenfalls nur Autos zu Schaden, nicht aber ihre Insassen. "Gott sei Dank", sagt Polizeipressesprecherin Monika Friske.

Wenige Menschen auf den Straßen unterwegs

Aus Duisburg, Mülheim und Gelsenkirchen die gleiche Rückmeldung: "Ganz, ganz ruhig." Die Weihnachtsferien und die Brückentage spielten den Einsatzkräften in die Karten. Viele Menschen seien im Urlaub oder blieben einfach komplett zu Hause. "Bei normalem Berufsverkehr wäre es bei dieser Witterung schlimm geworden", sagt Joachim Wawrzeniewski, Pressesprecher der Polizei Duisburg.

Unfall in Düsseldorf mit Verletzten

In Düsseldorf hingegen kam es am Vormittag gegen 9.30 Uhr zu einem Glatteis-Unfall mit mehreren Beteiligten: Der Kennedydamm in Richtung Innenstadt musste einseitig gesperrt werden, mindestens eine Person kam per Rettungswagen ins Krankenhaus.