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Karnevalszüge dürfen Rosenmontag doch durch Duisburg ziehen

18.02.2011 | 18:57 Uhr
Karnevalszüge dürfen Rosenmontag doch durch Duisburg ziehen
Die Duisburger Narren können wieder lachen. Ihre Züge dürfen ziehen. Foto Friedhelm Geinowski.

Duisburg.   Gute Nachricht für die Duisburger Karnevalisten. Der Rosenmontagszug in der Innenstadt sowie fünf weitere Stadtteilumzüge sind genehmigt und dürfen ziehen. Den Sicherheits-Vorschriften nach der Loveparade fiel allerdings der Dellplatz zum Opfer.

Die Route des Rosenmontagszugs durch Duisburg 2011.

Es war ein Kampf um Sicherheitsdetails , den die Narren schließlich gewonnen haben. Sie können wieder lachen. Der Rosenmontagszug wird sich am 7. März über Duisburgs Straßen schlängeln wie auch die fünf weiteren Stadtteilzüge. Den äußerst strengen Vorschriften, die nach der Loveparade gelten, fiel allerdings der Dellplatz zum Opfer. Er bleibt wegen der Straßenenge frei von Konfetti und Kamelle. Zugleiter Thomas Erlacher war in den letzten Wochen als Spürhund unterwegs, Schwachstellen in den Straßen zu entdecken. Immer dabei: ein Zollstock. „Ich habe fürs Sicherheitskonzept die Breite der Bürgersteige ausgemessen.“ Das Konzept musste ohnehin einige Male überarbeitet werden.

Vor allem HDK-Präsident Bodo Malsch ist erleichtert, dass der Zug rollen kann. „Wäre die Genehmigung nicht erteilt worden, hätte das die Insolvenz für den Hauptausschuss bedeutet.“ Zahlreiche Verträge seien vorher abgeschlossen worden.

Mit 300 Kräften die doppelte Anzahl Ordner

Duisburger Karneval

Erstaunt war Erlacher bei der Hochrechnung der Besucherzahlen. „Wir sind alle Straßenabschnitte abgelaufen, haben fürs Schätzen der Besucherzahlen acht Stunden gebraucht.“ Heraus kamen Zahlen zwischen 80.000 und 100.000. Die Zeiten gegenseitigen Wettstreits um die meisten Besucher scheinen bei dem bescheidenen Ergebnis wohl vorbei zu sein.

Doch haben die verschärften Auflagen auch zu einem zusätzlichen Problem geführt. Thomas Erlacher muss mit 300 Kräften die doppelte Zahl an Ordnern verpflichten. „Früher haben wir vier an jedem Wagen postiert, jetzt werden zwei an jeder Achse verlangt.“ Um einen Wagen mit Hänger bewegen sich also acht Ordner. Die Gesellschaften stellen die Hälfte der ehrenamtlich arbeitenden Aufpasser, etwa 60 kommen vom THW.

Alle Wagen sind vom TÜV abgenommen

Jeder der 32 Wagen ist vom TÜV abgenommen worden. 35 Musikkapellen spielen live, 70 Fußgruppen tanzen und springen in bunten Kostümen über die Straßen. Auf der Tribüne vor dem Burgplatz wollen Bodo Malsch und Joachim Loosen die Jecken närrisch einstimmen. Im VIP-Zelt gibt’s für 33 Euro zwischen 12 und 16 Uhr ‘was auf die Gabel und ins Glas. Nur der erste Bürger der Stadt wird fehlen. OB Sauerland, so heißt es, traue sich nicht.

Klaus Johann

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Kommentare
19.02.2011
15:41
Karnevalszüge dürfen Rosenmontag doch durch Duisburg ziehen
von wattearvolt | #2

Nur wenn er selber unterschreiben hätte, könnte er sich trauen. Helau.
#1 von AxelKrause , am 18.02.2011 um 19:57

Vielleicht mischt er sich ja in Walsum unters Volk, aber sicherlich müsste er dann auf seine Schulter (oder auch auf andere Körperteile) aufpassen.

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/nord/Stadt-genehmigt-Altweiber-Fete-auf-dem-Kometenplatz-in-Duisburg-Aldenrade-id4300397.html?quelle=staedte::duisburg::rut

18.02.2011
19:57
Karnevalszüge dürfen Rosenmontag doch durch Duisburg ziehen
von AxelKrause | #1

OB Sauerland, so heißt es, traue sich nicht.

Nur wenn er selber unterschreiben hätte, könnte er sich trauen. Helau.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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