Jobcenter: Alternative zum Traumberuf

Wie schafft man es, junge Menschen mit einem bestimmten Ausbildungswunsch davon zu überzeugen, dass auch andere Berufe für sie eine attraktive Alternative darstellen können? Unter dem Motto „Ausbildung lohnt sich!“ haben sich Ausbildungsvermittler des Jobcenters in der „Woche der Ausbildung“ genau um diese Klientel gekümmert – junge Menschen mit einem Ausbildungswunsch, dessen Realisierung erschwert ist, weil die Bewerber sich bei ihrer Suche nur auf einen oder wenige Berufe konzentrierten.

„Als einer der Klassiker bei den Jungs ist nach wie vor der Mechatroniker zu nennen“, so Beate Blumenthal vom Jobcenter. „Ich sehe unsere Aufgabe darin, den jungen Leuten das Spektrum an möglichen Ausbildungen näher zu bringen. Wir haben in dieser Woche mehr als 100 Beratungsgespräche geführt. In rund der Hälfte der Fälle ist es uns gelungen, die Bewerber davon zu überzeugen, berufliche Alternativen ins Auge zu fassen.“ So war einem jungen Mann, der sich als Metallbauer (Fachrichtung Konstruktionstechnik) bewarb, nicht klar, dass der Beruf des Anlagenmechanikers im Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik eine Alternative darstellt – zudem mit mehr Ausbildungsstellen.