Janssen scheitert in Münster
13.11.2012 | 18:02 Uhr 2012-11-13T18:02:00+0100
Duisburg/Münster. Duisburgs Kulturdezernent Karl Janssen hat es nicht geschafft, in Münsters CDU die Nominierungswahl für den Bundestagswahlkreis zu gewinnen. Er landete am Montagabend nach einem mehrstündigen Wahl-Marathon beim dem CDU-Parteitag nur auf dem 3. Platz.
Nicht zuletzt wegen seines erwarteten Karriere-Endes in Duisburg hatte sich Janssen, der auch in Münster wohnt, um das Wahlkreis-Mandat für 2013 dort beworben.
Große Enttäuschung
Seine Wiederwahl als Duisburgs Kultur- und Jugenddezernent gilt nach Signalen aus dem rot-rot-grünen Ratsbündnis als unwahrscheinlich. Wohl schon in der Dezember-Ratssitzung wird Janssens Zukunft, dessen achtjährige Amtszeit bis Mai 2013 läuft, entschieden.
„Ich bin schon sehr enttäuscht. Ich hatte damit so nicht gerechnet“, sagte Janssen . Nach vielen parteiinternen Reaktionen hatte er sich als einen der Favoriten gesehen. Janssen war bei fünf Kandidaten in der Stichwahl der CDU-Ratsfrau Sybille Benning unterlegen. „Ich mache jetzt meine Arbeit hier weiter und werde mich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellen“.

09:53
Hat sich Herr Janssen für diesen "Marathon" eigentlich Urlaub genommen ? Oder passierte das alles während der "Dienstzeit" ?
02:37
Schon immer fühlte ich mich bei unserem Kulturdezernenten an westfälischen Pumpernickel erinnert:
Schwarz, Voll Korn , beim Kauen etwas klebrig an den Zähnen und oftmals schwer verdaulich.
Allerdings bleibt die Frage, warum ein solches bekennendes westfälisches Urgestein ausgerechnet in rheinischen Gefilden sein Karriereglück versuchen wollte. Lag es vielleicht daran, dass er als ausgewiesener Carlist so etwas wie einen Missionsauftrag hatte? Nun, in Duisburg lässt man sich nicht gerne missionieren, schon gar nicht von Zugereisten aus einer anderen Provinz. Oder gab es eine Schnittmenge zwischen Sauerland und Münsterland, die uns dieses Gastspiel bescherte?
Die Kultur, ein zartes und empfindliches Pflänzchen, immerzu vom Aussterben bedroht, litt - das ist nun wahrlich kein Geheimnis - während seiner Amtszeit an mangelnder gärtnerischer Fürsorge. Höchste Zeit also, den Gärtner auszuwechseln und ihn auf seine münsterländische Scholle zum Unkrautjäten zurückzudelegieren!
00:58
So ein Mist ... ich meine, was hätte dieser Mann im Bundestag nicht alles anrichten können? Z.B. ein kaltes Buffet ... oder er hätte ein zünftiges Dilettantenstadl organisieren können, bei seiner Erfahrung mit dem Traumzeitfestival ...
Aber anstatt einer weiteren Amtszeit könnte man als Alternative doch bei den Wirtschaftbetrieben ... immer nur Skat spielen, macht schließlich auf die Dauer auch keinen Spaß ... so ein zünftiger Doppelkopf ...
"Herr, laß Hirn regnen" bete ich jeden Abend. Warum erhört ER mich nicht? Asche von Compo und den Stadtverwesern war bisher alles, was da von oben kam. -
Biete übrigens bei der Folkhochschule Kurse an: "Scheitern - aber richtig." -
JOJO.
Hey, genau, dass, was ich brauche nach meinen Erfahrungen bei der Abwahl-BI. Erbitte nähere Infos.
00:13
... die Headline ist falsch, typisch Schmeer.
"Janssen scheitert in Duisburg und in Münster" wäre richtig gewesen.
22:53
Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn die CDU in einem traditionell starken Gebiet auf einen unterklassigen Kandidaten hätte zurückgreifen müssen.
21:31
Sehr schade. Nun werden wir ihn bis mindestens Mai 2013 weiter ertragen müssen. Ich hoffe, nicht noch länger. Bitte nicht!
"Leidenschaftlich stehen meine Familie und ich zu unserer Stadt“. Mit Duisburg hatte er wohl spürbar nie viel an der Kappe. Wir haben nur ihm und seiner Familie jahrelang den Unterhalt bezahlt, da ihn sonst keine Stadt wollte. Ich hoffe, der Rat gönnt ihm seine Leidenschaft für seine Stadt Münster, lässt ihn endlich ziehen und sorgt für einen Nachfolger, dem Duisburg und seine Kultur wirklich etwas bedeutet. Einem Duisburger, zum Beispiel.
21:17
Ach Herr Janssen.
Irgend eine Städtische Tochter wird sich schon finden, um Sie nicht verhungern zu lassen. Fähige Leute brauchen unsere Töchter.
So einen guten Mann kann man doch nicht einfach gehen lassen.
Das Bildungsbürgertum in Duisburg (soll es ja angeblich nicht mehr geben) braucht Sie.
Lt. Herrn Greulich scheint diese Spezies in Duisburg ausgerottet zu sein. Macht aber nix. Selbst das bildungsferne Proletariat erkennt, dass Janssen nicht die Wurst aufs Brot wert ist. Möge der Himmel (eine andere Möglichkeit sehe ich in DU leider nicht) verhüten, dass Janssen künftig seine zweifelhaften "Ich-murkse-mich-irgendwie-durch-Qualitäten" in eine der Tochtergesellschaften der Stadt einbringt. Dank der Machtübernahme des Herrn Link und dessen bisheriger, empörender Personalpolitik kann man in DU allerdings vor keiner unwirtschaftlichen, kostenträchtigen und unsinnigen Personalentscheidung mehr sicher sein. Politische Stolpersteine werden auf Kosten der Stadttöchter zu Lasten der Verbraucher ver- und entsorgt. Würde mich überraschen, wenn sich für Janssen nicht auch noch ein Versorgungspöstchen finden ließe. Die Sauerland-Abwahl war richtig und wichtig. Link zu wählen war aber der größte Fehler der Duisburger. Wir haben Besseres als dieses Partei-Geschacher verdient.
@ Janund Pitt #7-1
Die sehr bedenklich schwache Wahlbeteiligung dieser echten Personenwahl beweist doch in einzigartiger Weise;
Für die Duisburger war "der Richtige" nicht im OB-Kandidatenkarussel dabei, dem sie ihr Vertrauen nach all dem vorangegangenen Debakel seitens Rat+Verwaltung hätten schenken können.
...und so hat es sich halt ergeben, dass Link die zur Amtsübernahme erforderliche Stimmenmehrheit erhalten hat; LEIDER gilt das Quorum nicht auch für die Stichwahl!
Fazit;
1. von "gewählt" kann man eigentlich bei dieser Wahlbeteiligung nicht wirklich reden
2. die kurze Amtszeit OB S.L. bestätigt das Verhalten der Wahlberechtigten, für den OB-Kandidaten Sören Link die Wahlurne nicht zu nutzen - ER enttäuscht restlos!
...und obendrein hält er die von ihm persönlich erklärten Wahlversprechungen nicht!
Duisburg hat bessere Politiker nötig - DU hat Besseres nötig - DU verdient Besseres!
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19:17
Herr Janssen hält sich in kaum auszumachenden Grenzen, nicht auszumachen ist der Abstand vom Nullpunkt.
19:03
Dieser Typ ist an Dummdreistigkeit nicht zu überbieten. Oder nennt man das naive Ehrlichkeit? Ist zu hoffen, dass die Amtszeit dieses "Kulturdezernenten" 2013 ein Ende hat und er entgültig in seine westfälische Heimat verschwindet.
18:49
..schade eigentlich ..
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