Jagd auf Kanada- und Nilgänse
01.07.2009 | 09:00 Uhr 2009-07-01T09:00:00+0200Im letzten Jahr gab es zahlreiche Beschwerden über Verunreinigungen durch Kot von Kanada-, Grau- und Nilgänsen. Da das Verhalten der Gänse zu erheblichen Konflikten mit Erholung Suchenden geführt hat, wurde ein Konzept zur Reduzierung der Gänse an den kritischen Stellen entwickelt.
Zunächst war für dieses Jahr die Beantragung einer Schonzeitaufhebung nicht vorgesehen, da sich die Probleme in Grenzen hielten. In den letzten Wochen häuften sich jedoch erneut die Beschwerden aus der Bevölkerung, vor allem von Eltern mit kleinen Kindern, über massiv verschmutze Uferbereiche und am Wasser gelegene Spielplätze. Da hier dringender Handlungsbedarf besteht, hat sich die Stadt Duisburg daher entschlossen, einen Antrag auf Schonzeitaufhebung zu stellen, dies allerdings nur für die eigenen Jagdbezirke und hier auch nur für die Problemgebiete im Bereich Sechs-Seen-Platte, Regattabahn und Toeppersee, an denen alleine bereits 500 Gänse gezählt wurden. Dem Antrag wurde nun durch den Landesbetrieb Wald und Holz stattgegeben, die Schonzeit für die Grau- und Nilgänse wird vom 1. bis 31 Juli, für die Kanadagänse vom 1. Juli bis 31. August aufgehoben. Ziel der Bejagung ist es nicht, den Bestand der Gänse zu dezimieren, sondern sie lediglich von den Gebieten fernzuhalten, in denen es Nutzungskonflikte gibt.
In Duisburg gibt es neun Jagdbezirke, von denen die Stadt vier selbst betreibt. In den Jagdbezirken der Stadt ist innerhalb der Schonzeit keine Gans geschossen worden, auch wenn es gegenteilige Behauptungen gibt. Ob in den übrigen Bezirken eine Jagd erfolgte, ist nicht bekannt. Die Entscheidung hierüber trifft nicht die Stadt Duisburg, sondern die Obere Jagdbehörde des Landes NRW. Auch andere Jagdpächter im Stadtgebiet haben für ihre Gebiete eine Aufhebung der Schonzeit beantragt.
Darüber hinaus hat die Stadt weitere Maßnahmen ergriffen, um die Gänse von den Flächen an den Uferbereichen und Spielplätzen fernzuhalten. So wurde zum Beispiel in der letzten Woche mit dem Aufstellen von Schildern begonnen, die über das Fütterungsverbot von Gänsen und Enten informieren. Nach wie vor gibt es immer wieder uneinsichtige Menschen, die sich nicht an das bestehende Fütterungsverbot für Gänse und andere Wasservögel halten. Durch das Füttern werden die Tiere von ihrer artgerechten Nahrungssuche entwöhnt. Die Populationen steigen, das massenhafte Auftreten der Tiere kann außerdem zur verstärkten Übertragung von Tierkrankheiten sowie zu starken Verschmutzungen der Fütterungsbereiche führen. Am Wasserspielplatz in der Wasserwelt Wedau wird außerdem ein Versuch gestartet, die Tiere durch den Einsatz von Flugdrachen fernzuhalten.

22:15
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22:11
@gänsefreund
fast möchte ich mnich ihfer meinung anschliessen. bei allem was sie schreiben, sprechen sie mir aus der seele.
nur, und das muss ich leider auch sagen, sind die gänse wirklich ein problem.
waren sie schon mal am toeppersee in rheinhausen?
ein schönes ausflugsziel und naherholungsgebiet. leider durch die vielen gänse nicht mehr (oder nur eingeschränkt) nutzbar.
19:20
Eine Lösung, die das Töten der Gänse zur Folge hat, ist mit Abstand das schlechteste ! Ach ich vergass die Jäger im ersten Satz zu berücksichtigen! Diese haben bereits im Juni 40 Gänse (flugunfähige) abgeschossen.
Wie im nachfolgenden Beitrag zu hören ist
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/06/29/lokalzeit-duisburg-gaense.xml;jsessionid=2584EED2A6C7DC17E01DE25BBC18DDAB.mediathek3
18:47
Wieso sollen Nilgänse bejagt werden?
Ich habe noch keine größeren Bestände von Nilgänsen angetroffen.
Kanadagänse sind das Problem....!!!
14:16
hmmm lecker, wo kann ich den Gänsebraten abholen?
12:22
# dinobett
Vielleicht willst du dich auch über die grillenden und saufenden Asozialen beschweren, die nicht in der Lage sind, nachher ihren Müll ordnungsgemäß wegzuräumen. Der Müll bleibt liegen und muss danach von anderen weggeräumt werden.
Hunde- und Gänseköttel verrotten von selbst oder werden vom nächsten Regen fortgespült und düngen den Boden.
Der weitere Vorteil: jeder Köttel hält einen Asi davon ab, sich auf der Wiese häuslich einzurichten und hinterher seinen Hausmüll dort zu entsorgen.
Die Gänse haben schon einmal Rom vor barbarischen Horden gerettet. Sie sollen uns heute vor den Asi-Horden retten. Ein Hoch auf die Gänse!!!
11:24
Das hatte ich vergessen.
Entschuldigung
11:20
@dinobett
Du kannst nur auswandern, Hunde sind die heiligen Tiere Deutschlands, die dürfen alles.
09:34
Pisa läßt grüßen: Erholung Suchenden => Erholugsuchenden
09:25
Wo muss ich ich beschweren damit auch die Köter abgeschossen werden die überall hinsch.... ?