Jäger bringt sich gegen Sauerland in Position
15.02.2008 | 20:41 Uhr 2008-02-15T20:41:02+0100SPD-PARTEITAG. Partei-Chef hält kämpferische Rede und wird mit 88,1 Prozent wiedergewählt. 88,2 % für Bas und 72,4 % für Walsken als Vize.
Eine klare Bestätigung als Parteivorsitzender der SPD in Duisburg hat die Partei Ralf Jäger gestern abend gegeben. Jäger erhielt bei der turnusmäßigen Wiederwahl 88,1 Prozent der Stimmen der Delegierten des Unterbezirksparteitags. Jäger hatte zuvor in der Rheinhausen-Halle in seinem Bericht eine selbstbewusste und ausgesprochen kämpferische Rede mit Blick auf die OB-Wahl des nächsten Jahres gehalten - die große Bestätigung für den 45-Jährigen könnte auch als Aufforderung zur Kandidatur verstanden werden.
Mit Ergebnissen von 88,2 % bzw. 72,4 % bestätigten die Delegierten die beiden Stellvertreterinnen Bärbel Bas und Gisela Walsken in ihren Ämtern. Bas, erst seit zwei Jahren in diesem Amt, bewies ihre gute Verankerung in der Partei, obwohl sie kein Mandat ausübt. Walsken, Landtagsabgeordnete aus dem Süden, stößt oft bei Wahlen auf eine Reihe von ablehnenden Delegierten.
Was gestern sogar einen offiziellen Anstrich hatte: Für den SPD-Ortsverein Wedau ging Manfred Roloff vor der Wahl ans Rednerpult und erklärte, Walsken habe in der Diskussion über die CO-Pipeline "Vertrauen verloren".
Jäger ging OB Adolf Sauerland in seiner Rede massiv an. Duisburg brauche einen OB, der "nicht das Amt liebt, sondern die Menschen". Die Liste des "Versprechens und Scheiterns ist lang: Multi Casa wird jetzt in Essen gebaut, Playmobil-Land geht nach Lummerland, Gate to Asia öffnet gar nicht, Atlantis-Kindermuseum ist versunken". Und den Verlust von 3000 Arbeitsplätzen durch die Schließung der Zeche in Walsum nehme der OB einfach hin: "Das ist Arbeitsverweigerung im Amt."
Duisburg brauche, so Jäger, einen OB, dessen Bürolicht abends als letztes ausgeht, "um die Arbeit anzupacken statt Partys zu feiern". (ama)

10:25
3 Jahre ist Sauerland im Amt,was hat er denn geschaft?
Das Forum auf der Königstr??
In 3 Jahren ist auch das eine Geisterstadt,die Mieten und Pachten sind so enorm teuer,das es sich kaum ein Einzelhandel leisten kann.
Das einzigste was der geschaft hat die Friedhofsgebühren drastisch zu erhöhen,sterben kann ein Normalbürger sich garnicht mehr leisten,Strassenreinigung und Müllentsorgung sind schneller gestiegen als man seinen Müll rausbringen kann.
Was ist mit der Friedrich-Ebertstr.in Laar? Ein Ghetto und Schandfleck an Ruinen,für Ortsfremde ein sehr sehr gutes Aushängeschild für Duisburg.
Sauerland scheint sich wohl nur für die KÖ und den Innenhafen zu intressieren.Meine nächste Wählerstimme geht bei der nächsten Wahl bestimmt NICHT an die CDU oder SPD!
10:16
Ne ist klar! Wenn im Bürgermeister-Büro abends am längsten das Licht brennt tut sich was in Duisburg!?
Wer mit solchen Metaphern antritt zeigt, dass im Oberstübchen der SPD schon lange kein Licht mehr brennt.
Wer die anstehenden Probleme anpackt und Duisburg voranbringt, der kann von mir aus als OB auch schon um 15 Uhr nach Hause gehen. Dass lange Licht brennt, heißt nicht unbedingt, dass dort effektiv gearbeitet wird.
23:04
Die Sozis müssen sich ja gegenseitig wählen, weil es ja wohl nur noch die total verblendeten tun würden.Alle anderen haben ja mittlerweile erkannt, wer hier in Duisburg diese Schieflage verursacht hat. Die SPD hat diese Stadt über vierzig Jahre regiert, einen Scherbenhaufen hinterlassen,die Bürger bevormundet und mit satten Mehrheitsverhältnissen in einer Arroganz regiert die seinesgleichen sucht. Wir sind dank dieser Partei völlig verschuldet, haben die meisten Hartz 4 Empfänger in NRW, die meisten Arbeitslosen und die geringsten Einkommen / pro Kopf.
Dazu verrottete Schulen, Straßen und den schlechtesten ÖPNV.
Stadtteile wie Marxloh, Bruckhausen, Laar, Hochfeld, Wanheim und Hüttenheim hat alleine diese Partei zu verantworten. Und die wagen es noch eine Partei und einen OB zu kritisieren, die gerade mal 3 Jahre im Amt sind ? Bah, Pfui !
Das ist nur noch wiederlich !
Ich hoffe von ganzem Herzen, dass die Duisburger nicht noch einmal so blöde sind und Euch wiederwählen !!!
21:31
Das jemand in der SPD mit rd.90% gewählt wird, obwohl außer beliebige Kritik an Sauerland keinerlei inhaltliche Vorstellungen von Jäger bekannt sind, spricht von dem abgewirtschaften Zustand dieser Partei.Wer dann trotzdem fuer sich
eine politische Bedeutung in der Stadt reklamiert, muss ein Tor sein