Irritationen um Planung der Loveparade-Gedenkstätte

OB Sören Link an der Rampe, auf der die Loveparade-Gedenkstätte entstehen soll.
OB Sören Link an der Rampe, auf der die Loveparade-Gedenkstätte entstehen soll.
Foto: WAZFotoPool
Was wir bereits wissen
Die Bürgerinitiative „Gegen das Vergessen Lopa 2010“ ist irritiert: Ihr Vorschlag für einen Loveparade-Beauftragten wurde von der Stadt zurückgewiesen, ohne weitere Gründe dafür zu nennen. Außerdem würde ihr der Einblick in den Bebauungsplan für die Loveparade-Gedenkstätte verwehrt.

Duisburg.. Über die Gestaltung der Loveparade-Gedenkstätte sprechen am Wochenende Vertreter der Angehörigen der Opfer mit Oberbürgermeister Sören Link.

Im Vorfeld gab es scheinbar Irritationen bei der Bürgerinitiative „Gegen das Vergessen Lopa 2010“, die sich um den Unglücksort kümmert und nach eigenen Angaben einen Vorschlag für die Ernennung eines Loveparade-Beauftragten gemacht hat. Jörn Teich: „Wir hatten einen Kandidaten benannt, der aber, wie wir inzwischen erfahren haben, seitens der Stadt nicht in Frage kommt, obwohl mit ihm nicht einmal Gespräche geführt wurden.“

Katastrophe von Duisburg Es könne nicht sein, dass Vorschläge erst gewünscht, dann aber undiskutiert abgelehnt würden. Oberbürgermeister Sören Link hatte hierzu erklärt, dass es einen Vorschlag gegeben habe, derjenige sich jedoch noch Bedenkzeit ausgebeten habe. Die Bürgerinitiative hatte zudem kritisiert, dass man ihr den Einblick in den Bebauungsplan verwehrt habe. Eine Kritik, die das Pressereferat der Stadt nicht nachvollziehen kann, da der Plan auf den Internetseiten der Stadt einsehbar sei. (wi/mo)