Irritationen um Planung der Loveparade-Gedenkstätte
03.10.2012 | 18:46 Uhr 2012-10-03T18:46:00+0200
Duisburg. Die Bürgerinitiative „Gegen das Vergessen Lopa 2010“ ist irritiert: Ihr Vorschlag für einen Loveparade-Beauftragten wurde von der Stadt zurückgewiesen, ohne weitere Gründe dafür zu nennen. Außerdem würde ihr der Einblick in den Bebauungsplan für die Loveparade-Gedenkstätte verwehrt.
Über die Gestaltung der Loveparade-Gedenkstätte sprechen am Wochenende Vertreter der Angehörigen der Opfer mit Oberbürgermeister Sören Link .
Im Vorfeld gab es scheinbar Irritationen bei der Bürgerinitiative „Gegen das Vergessen Lopa 2010“, die sich um den Unglücksort kümmert und nach eigenen Angaben einen Vorschlag für die Ernennung eines Loveparade-Beauftragten gemacht hat. Jörn Teich: „Wir hatten einen Kandidaten benannt, der aber, wie wir inzwischen erfahren haben, seitens der Stadt nicht in Frage kommt, obwohl mit ihm nicht einmal Gespräche geführt wurden.“
Die Katastrophe mit 21 Toten beschäftigt Opfer und Ermittler, Behörden und Bürger. Aktuelle und ausgewählte Artikel, Videos und Fotos zur Aufarbeitung der Loveparade finden Sie auf unseren Spezialseiten.
Es könne nicht sein, dass Vorschläge erst gewünscht, dann aber undiskutiert abgelehnt würden. Oberbürgermeister Sören Link hatte hierzu erklärt, dass es einen Vorschlag gegeben habe, derjenige sich jedoch noch Bedenkzeit ausgebeten habe. Die Bürgerinitiative hatte zudem kritisiert, dass man ihr den Einblick in den Bebauungsplan verwehrt habe. Eine Kritik, die das Pressereferat der Stadt nicht nachvollziehen kann, da der Plan auf den Internetseiten der Stadt einsehbar sei. (wi/mo)

12:34
Es gibt doch schon eine Gedenkstätte... Reicht doch!
23:52
Einen Beauftragten?! Warum denn nicht direkt einen Dezernenten samt Stab für das Thema. Natürlich mit entsprechendem Gehalt, Fahrer etc.
Langsam wird jede Pressemitteilung dieser BI lächerlich und schadet der Sache mehr, als es hilft.
Eh ein blöder Titel: "Gegen das Vergessen" Niemand wird diese Tragödie jemals vergessen. Dafür braucht Duisburg und die Welt keine BI.
13:19
Ich finde es sehr bedauerlich, dass man OB Link grundlos verärgert. Ihm ist zu danken für seinen Einsatz, eine würdige endgültige Gedenkstätte am Ort des Unglücks zu bekommen. So sehen das aber auch die Betroffenen und Angehörigen der Opfer der Lopa. Sie haben keinen Vertreter legitimiert, Angriffe gegen Sören Link zu fahren!
Der Verein, der die Hinterbliebenen und Verletzten der Loveparade 2010 vertritt, ist Loveparade Selbsthilfe e. V. Diese richteten die Gedenkfeier des 2. Jahrestages des Unglücks aus und betreiben auch die offizielle Lopa Kontaktstelle. Vielleicht hätte man dort mal nach dem Stand der Dinge fragen sollen. Dass Herr Teich sich als Sprecher der Überlebenden bezeichnet, löst Unverständnis aus, da er von denen dazu nicht ernannt wurde.
Link haben wir die Lösung zu verdanken? Dass ich nicht lache! Krieger hat strategisch günstig die Verhandlungen abgebrochen und dann dem größeren Geländestück zugestimmt als es um die Quote für seine Randsortimente ging. Link hat sich gebauchpinselt gefühlt und konnte strahlen. Dabei hat es nur einen gegeben, der in diesem Zusammenhang erfolgreich war: Krieger! Ein paar Parkplätze weniger, dafür ein schönes, großes Randsortiment.
Die Stadt Duisburg hatte insgesamt gewonnen bei dem ausgehandelten Ergebnis. Für Schlagzeilen sorgt nun eine aus Hamburg gesteuerte, bedeutungslose und isolierte angebliche Opfergruppe "BI Gegen das Vergessen Lopa 2010", die mitmischen möchte. Es handelt sich hierbei um die Nachfolgeorganisation der umstrittenen Gruppe um Konni Hendrix "Never Forget den Opfern der Loveparade". Diese wenigen Aktivisten ernannten ohne Rücksprache mit den Betroffenen Herrn Teich zum Sprecher der Überlebenden. So versucht man Legitimation zu erlangen, die man nicht hat. Die PM dieser BI ist reine Stimmungsmache.
100 Punkte für Kikimurks.
Dankt Krieger und nicht der Marionette von Sören!!!
12:40
Gewiss war das Unglück der Loveparade schrecklich, allerdings sollte nun ein neues Kapitel aufgeschlagen werden, dies sollte auch für die Angehörigen einfacher sein.
Ein einfaches und schlichtes Mahnmal wäre durchaus angebracht, dies sollte dann am besten nah am Rathaus stehen, denn von dort kam das endgültige O.K., für eine Veranstaltung welche z.B. die Feuerwehr so nie genehmigt hätte.
Ich selbst werde den Tag nie vergessen, da wir voralamiert wurden und Einsatzbereit in unserer Unterkunft ca. 60km entfernt warteten, dies zeigte uns schon die Größe des Unglücks.
Vor dem Rathaus oder in der Innenstadt hätte den Vorteil, dass die Behörden immer an ihre Verantwortung gemahnt würden und dass das Ereignis nicht aus dem Gedächtnis verschwindet. Die BI wollte aber unbedingt ein Mahlmal an der Unglücksstelle. Das hat für den Vorteil, dass es schön abgelegen ist, die meisten Duisburger nie wieder damit konfrontiert werden und, wenn Krieger erst einmal gebaut hat, es noch ein wenig versteckter liegt.
10:27
Ich dachte das wäre das erste Leuchtturmprojekt von Herrn Link?
09:03
Irgendwas hat diese Bürgerinitiative ja immer zu bemängeln. Mal ist die Gedenkstätte zu klien, dann wird man wieder böse behandelt, dann darf man angeblich den Bebaungsplan nicht sehen und so weiter. Die Stadt sollte jetzt die Reisleine ziehen, das bringt doch nichts. Erstens ist sie nicht verpflichtet eine Gedenkstätte zu bauen und zweitens macht es mit einer ewig mäkelndne, nörgelnden und unzufriedenen BI keinen sein. Wie habe ich schon öfters gesagt, Rampe zu schütten, Parkplätze drauf und fertig! Das ewige Gezerre um die Deutungshoheit ist nur noch nervend.
05:46
Was sich manch einer hier so einbildet lol
Glauben diese wirklich ,dass jetzt ein Mäuschen aus der Verwaltung sehr leise durch den hörer spricht und ausgiebig berichtet?
Das machen die nur wenn ich anrufe ;)
Manche wollen anscheinend immer noch nicht begreifen das dass Leben weiter geht und es anderen am ***** vorbeigeht was passiert ist oder Sie es einfach vergessen haben.Sowas komt oft vor nach der Beerdigung.
Hat Herr Link sich extra für das Foto den Termin freigehalten?
Ich finde es sehr heuchlerisch!!! Meine Meinung!
haben Sie gerade den Beweis für die Forderung der Politik zu mehr Bildung abgeliefert?
"Bildungsbürgertum D... DU..."
..
Warum verstecken Sie sich ausgerechnet hinter silver..?
Bekanntlich ist Reden Silber - Schweigen Gold!
Oder beinhaltet Ihr silverstone eine Anspielung auf den Action-Film-Helden?
...apropos; ...wenn Sie anrufen, geschieht was...?
Natürlich geht LEBEN immer weiter! Sogar ohne Kultur und Bildung...
Und... Wer, Wie, Was - ist wirklich heuchlerisch???
04:18
Zum Bericht ist LEIDER hinzuzufügen, dass ich aus eigener Erfahrung das Verhalten der Stadt kritisch sehen muss; Der gerade hier gebotene richtige Umgang, der richtige Tonfall, der richtige Einsatz fehlte LEIDER.
Meine telefonische Nachfrage anhand des im Stadthaus ausgehängten und auch veröffentlichten B-Plan-Entwurfes mit dem Eintrag GS als Hinweis zur Gedenkstätte ergab sinngemäß;
"Zur Größe und Gestaltung der GS? Hundert Quadratmeter.. Keine Ahnung..."
Die seitens der MitarbeiterINNEN eigentlich durchweg anzutreffende Höflichkeit stößt eigenartigerweise in entscheidenden Momenten LEIDER auf völlig unverständliche Barrieren, die mit einer aufgeschlossenen, modern bürgerfreundlich agierenden Verwaltung eben nicht im Einklang stehen.
Die zweifelsfrei existente Bringschuld der Stadt, sich mit aller Kraft für eine würdige GS am Ort der schrecklichen Tragödie einzusetzen, ist keine Aufgabe, eher eine Frage der Ehre, ganz sicher aber eine selbstverständliche Pflicht!
"Hoffen wir mal...!"
23:26
manche betroffene haben ein problem mit den realitäten, mit dem was möglich ist und dem was nicht realisierbar ist.bleibt zu hoffen das das treffen am samstag eine befriedigende lösung bringt. gruß rolf karling
22:27
wo ist eine bi und ihre gedänkstätten für die verkehrstoten hier in duisburg?????
wann tut sich da endlich mal etwas.
klar das es einen ort der trauer geben soll und muß.
nur was will die bi eigendlich.
soll dort jetzt eine kirche erichtecht werden damit die bi zufrieden ist????